Ente am Ende
Weshalb das PKK-Verbot nicht gerechtfertigt ist
Dienstag, 21. Oktober 2014, 20:09

Die PKK ist natürlich kein Karnevalsverein*. Sie ist vielmehr die marxistische Arbeiterpartei der Kurden in der Türkei, die sich gegen die jahrzehntelange gnadenlose staatliche Unterdrückung der kurdischen Sprache und Kultur und rücksichtslose Ausbeutung ihres Lebensraumes wehren - zuweilen mit der Waffe in der Hand.

Dabei gab es (wie in jedem Krieg) sicherlich viele Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten auch von Seiten der PKK-Kämpferinnen(!) und -Kämpfer. Aber eines ist die PKK sicherlich nicht: eine Terrororganisation, die z.B. irgendwo in Deutschland Bombenanschläge planen würde, um damit irgendwelche sinistren Ziele zu verfolgen. Die PKK kämpft zuförderst in (und für ein selbstbestimmtes) Kurdistan.

Die PKK versteht sich als Teil eines internationalen antiimperialistischen Kampfes für die Befreiung und Gleichberechtigung der Menschen und Völker. Über das Ziel und auch über den richtigen Weg dahin können, sollen und müssen wir noch viel sprechen; aber es gibt keinen Grund, diese Partei zu verbieten - außer natürlich für die (wenigen) Profiteure des Status Quo.

* Ich bitte um Verzeihung, falls mir in der nun folgenden kurzgefassten und stark vereinfachenden Darstellung gröbere Fehler unterlaufen sein sollten, und bitte unbedingt um kritische und berichtigende Rückmeldung.

senf dazu


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