
Innerhalb des größeren Verblendungs-zusammenhangs, den wir Kapitalismus nennen, bricht der Journalist Tobias Kniebe eine Lanze für das Urheberrecht; denn er findet, dass es Wege geben muss, sehr, sehr reich zu werden und nennt als Beispiel die Milliardärin(!) Joanne K. Rowling. Mehr noch: Genauso muss es all die arroganten Rapper mit ihren Luxusvillen geben und ihren Garagen voller Luxuskarossen... aber warum eigentlich?
Der Punkt ist, dass sie eine symbolische Möglichkeit repräsentieren, aus dem großen Hamsterrad der Existenz schlagartig auszubrechen.
In diesem Punkt möchte ich dem Herrn sogar beipflichten. Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass es für diesen "Ausbruch aus dem Hamsterrad" obszöner Reichtümer bedarf (und schon gar nicht eines exorbitanten "Copy-Rights" samt drakonischer Strafen für kleine Schwarzkopierende), sondern - aber das könnt ihr euch sicherlich schon denken...
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☞ Ceterum censeo capitalismum esse opprimendum.*
* "Außerdem bin ich der Meinung, dass der Kapitalismus überwunden werden muss."
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Wozu ist der Mensch auf der Welt? Zum Sterben.
Und was heißt das? Rumhängen und warten.
Charles Bukowski





