Ente am Ende
Sonntag, 7. Juli 2024
Geht doch - ROTFRONT!
Sonntag, 7. Juli 2024, 21:27

In diesen schweren Zeiten freue ich mich ja über jeden Hoffnungsschimmer - so nun darüber, dass bei den Unterhauswahlen in Großbritannien die Linken bzw. Roten (s.o.; seltsamerweise sind das in diesem Fall die sozialdemokratischen Labour-Leute) wie allgemein prognostiziert vor drei Tagen die absolute Mehrheit der Sitze bekommen haben und heute aber eher überraschend bei der zweiten Runde der Parlamentswahl in Frankreich (s.u.) das rote Linksbündnis "Nouveau Front Populaire" (zumindest nach der letztgültigen Prognose) die relativ meisten Sitze geholt und damit den Rechtsradikalen vom RN (dunkelblau bzw. tiefbraun) den Weg zur Regierungsmacht hoffentlich verstellt hat.

Das lässt mich auch etwas zuversichtlicher auf die kommenden Wahlen in Ostdeutschland und in den USA schauen - vielleicht ist 2024 ja doch nicht das Jahr, in dem die Welt endgültig anfängt unterzugehen, sondern in dem stattdessen der unselige und selbstzerstörerische Trend Richtung Nationalismus und Faschismus endlich sein Ende findet...? In dem womöglich sogar die neoliberalen Parteien und ihre ewige Klientelpolitik zugunsten der reichen Minderheit ("ein Prozent") allmählich abgewirtschaftet haben und eine faire, internationalistische, ökonomisch gerechte und ökologisch nachhaltige Politik möglich wird...?

Ich wage es kaum noch zu hoffen, aber wer weiß...

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Samstag, 22. Juni 2024
Samstag, 22. Juni 2024, 06:14

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Donnerstag, 13. Juni 2024
Große Theologen
... dem nicht minder großen Robert Gernhardt (1937 - 2006) zugeeignet
Donnerstag, 13. Juni 2024, 12:46




Der olle Hipster Augustinus
hatt' in Mathe ne Vier minus.
Auch riss er häufig schlechte Witze;
jedoch in Relli war er Spitze.



Kennt ihr Hildegard von Bingen?
Von der kann ich ein Liedchen singen.
Die wusste, was die Leute brauchen,
und hatte immer was zu rauchen.



Unser Thomas von Aquin
war echt ne Mega-Drama-Queen.
Andauernd pries er Gott im Himmel
und rieb sich dabei seinen Prachtbauch...

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Donnerstag, 6. Juni 2024
Die hohe (oder doch eher etwas alberne?)
Kunst des politischen Plakats
Donnerstag, 6. Juni 2024, 11:14

Idee für ein Plakat mit beweglichen Buchstaben (hier sind nur einige mögliche Buchstabenvertauschungen ausgeführt) für bzw, gegen die Propagandaveranstaltung der FDP heute um 17 Uhr am Schadowplatz in Düsseldorf-Rheinmetall:

Und noch ein Vorschlag für die Rückseite:

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Dienstag, 4. Juni 2024
Für eine staatliche Wohnungspolitik
Dienstag, 4. Juni 2024, 13:58

In Deutschland wohnen mehr als die Hälfte der Menschen zur Miete.

Stellen wir uns nun vor, alle diese Mietwohnungen würden dem Staat (also uns allen) gehören (nach vorheriger Vergesellschaftung bei gleichzeitiger Entschädigung der Vorbesitzenden) und würden nach Bedarf zugeteilt:

+ Es gäbe weniger spekulativen oder organisatorisch bedingten Leerstand und gleichzeitig weniger Wohnungsnot sowie keine Obdachlosigkeit mehr.

+ Mieten würden nach Quadratmeterpreis, Ausstattung und Lage berechnet und wären bezahlbar.

+ Menschen könnten unkompliziert in die Nähe ihrer Arbeitsplätze (bzw. ihrer jeweiligen Lebensmittelpunkte) ziehen und müssten nicht jeden Tag millionenfach stundenlang "pendeln".

+ Haushalte könnten sich relativ unkompliziert vergrößern oder verkleinern.

+ Ärger mit Nachbarn könnte schnell durch Umzug beendet werden.

Wäre das nicht prima?!? Diesen (zugegebenermaßen sehr knapp gehaltenen) Vorschlag habe ich bei Plan D eingereicht, einer Initiative der ZEIT zur "Reparatur Deutzschlands".

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Dienstag, 28. Mai 2024
Die PARTEI, die PARTEI, die hat immer Recht...
Dienstag, 28. Mai 2024, 10:20

30 Jahre ist es nun her, dass ich - damals als Promotionsstudent und frischgebackener Lehrbeauftragter - mit einem dicken Edding durch die Düsseldorfer Uni zog und meine selbsterdachten Wahlparolen an Wände und Säulen kritzelte (was inzwischen, da manche für solcherlei Gebaren ja sogar krankenhausreif geprügelt werden, hoffentlich verjährt ist):

Gegen all den Stress: Heuer PDS!

(Neben Fortuna-Logos:)
Die Jungens im Fortunendress, die wählen alle PDS!

(Unter Hakenkreuze usw.:)
Der Adolf nicht und nicht der Hess - die Andern wählen PDS!

(In der Mensa:)
Bevor ich wieder Scheiße fress, wähl ich lieber PDS!

(Auf Schwulenklappen:)
Ob Gummi- oder Lederdress: Im Superwahljahr PDS!

Nun hat sich seit dem vergangenen Jahrtausend Einiges geändert, die PDS heißt jetzt "Die Linke" und ist aber auch nur noch relativ und dem Namen nach (politisch) "links" - weshalb ich heute (zwölf Tage vor der Europawahl) zur Stimmabgabe für Die PARTEI (Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative) aufrufen möchte, die nicht nur (s.o. mein persönliches Wahl-O-Mat-Ergebnis) die überzeugendste Programmatik hat und mit ihrem Spitzenkandidaten Martin Sonneborn seit nunmehr zehn Jahren (dank auch meiner Stimmen und fehlender 5%-Hürde) im EU-Parlament hervorragende politische Arbeit leistet, sondern diesmal auch mit Sibylle Berg auf dem aussichtsreichen Listenplatz 2 eine weitere bekannt herrausragende Koryphäe aufbietet.

Zum Ausweis der rhetorischen Qualitäten unseres Mannes in Brüssel hier eine Aufnahme seiner vorerst letzten Rede im EU-Parlament:

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Montag, 6. Mai 2024
Nicht, dass es wichtig wäre...
Montag, 6. Mai 2024, 17:19

... aber einen kleinen Kommentar kann ich mir dennoch nicht verkneifen:
Abgesehen davon, dass der Spruch dämlich ist (wollen diese beiden Herren von der CDU jetzt persönlich Nazis auf der Straße die Fresse polieren, oder was?), ist er auch noch falsch geschrieben:

Konjugation säen, Präsens:
Ich säe
Du säst
Er/Sie/Es sät
Wir säen
Ihr sät
Sie säen

...

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Donnerstag, 11. April 2024
"Das große Golfmogeln"
Donnerstag, 11. April 2024, 17:41

Es muss wohl Schicksal gewesen sein, dass in meinem ersten Micky-Maus-Heft (Nr. 22/1974 vom 1. Juni 1974, s.u.), welches ich kurz vor meinem siebten Geburtstag meiner Mutter beim Einkauf im örtlichen SPAR-Markt im Reisholzer Neubaugebiet abgeschwatzt hatte, direkt als erstes (und damit laut BarksBase einem von nur sieben Heften im Jahre 1974) eine der klassischen Zehn-Seiten-Geschichten des genialen Carl Barks (die Namensähnlichkeit mit Karl Marx würde ich heute ebenfalls als weniger zufällig denn als weltgeistliche Fügung bezeichnen wollen) enthielt (Titel s.o.), was zur Folge hatte, dass ich die nächsten ca. sieben (gar nicht so verflixten, aber doch behexten) Jahre buchstäblich jeden Pfennig für die Hervorbringungen des dubiosen Walt-Disney-Imperiums ausgegeben habe (bis hin zu so halbgaren Produkten wie "Daniel Düsentriebs Rätselheft"); heute blicke ich teilweise mit Unverständnis auf diese kostspielige kindliche Sucht zurück, aber beim Anblick der so liebevoll gezeichneten Cover der amerikanischen Originalausgaben (weitere z.B. hier) gerate ich tatsächlich gleich wieder in wehmütiges Schwärmen...

Es war eben doch nicht alles schlecht.

(Das Cover des besagten deutschen Heftes allerdings war einigermaßen unspektakulär und zeigte die ziemlich periphere Figur "Moby Duck":)

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Donnerstag, 7. März 2024
Skylla und Charibdis
Donnerstag, 7. März 2024, 12:36

Anlässlich der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 1968 schrieb Charles Bukowski: when you are given a choice between Nixon and Humphrey it’s like being given a choice between eating warm shit or cold shit*, und vor ähnlich unattraktiven Alternativen stehen die Wähler in den USA in diesem Jahr wieder einmal, nämlich zwischen einem Vertreter des neoliberalen, global-kapitalistischen Establishments (Biden) und dem Repräsentanten eines eher nationalistisch-populistisch ausgerichteten Imperialismus (Trump). Vertreter der althergebrachten Eigentums- und Ausbeutungsverhältnisse sind beide, und es steht zu befürchten, dass angesichts dieser immergleichen alten Scheiße viele fortschrittlich Gesinnte sich gänzlich enthalten werden, denn ein Kandidat für globalen, echt demokratischen Sozialismus steht leider nicht zur Wahl. Und auch in den allermeisten anderen Ländern, in denen überhaupt gewählt wird, existiert solch eine internationalistisch-demokratisch ausgerichtete Partei nicht.

Und das ist zutiefst bedauerlich, denn um unsere Probleme als Menschheit in den Griff zu bekommen, müssten wir uns endlich weltweit zusammenfinden, die Macht und den Besitz gerecht aufteilen und unsere politischen Strukturen dahingehend reformieren, dass nicht mehr ein paar große und viele kleine "Nationalstaaten" gegeneinander operieren, sondern etwa gleich große gleichberechtigte regionale Einheiten miteinander die bestmöglichen Lösungen für unser Zusammenleben finden.

Genau diese momentane, ererbte Struktur der großen "Nationalstaaten" (die ja meist nicht wirklich "Nationen" im Sinne von Sprachgemeinschaften repräsentieren, sondern oft viele kleinere Sprachgemeinschaften umfassen und m.o.w. unterdrücken) verhindert aber, dass wir Menschen bei Wahlen (so solche überhaupt stattfinden) unsere gemeinsamen Interessen wahrnehmen können und zwingen uns statt dessen dazu, innerhalb unserer staatlichen Grenzen das subjektiv "kleinste Übel" auszuwählen, also Parteien, die immer eine gewissen Klientelpolitik betreiben und somit oft die Spaltung der Gesellschaft eher vertiefen, anstatt gemeinschaftliches Vorgehen zu ermöglichen.

Ich möchte daher die Gründung einer Partei anregen, welche weltweit in allen Ländern zu Wahlen antritt und nur einen Programmpunkt kennt: Alle Entscheidungen sollen von allen Betroffenen gleichberechtigt diskutiert und demokratisch (mehrheitlich) entschieden werden.

Eine solche Global-Demokratische Partei könnte sich dann intern schon nach diesem Prinzip des permanenten Plebiszits organisieren und (falls in Regierungsmitverantwortung) ihre jeweilige Positionen auch hier nach der Mehrheitsentscheidung aller Betroffenen, die sich an einer entsprechenden Abstimmung beteiligen, ausrichten - bis dann hoffentlich eines schönen Tages via UNO oder anderswie dieses Prinzip der gleichberechtigten Selbstorganisation in einem bestmöglich ausgehandelten Miteinander weltweit durchgesetzt haben wird.

Wer wäre dabei?

____________________________________
* Charles Bukowski: "You Say You Want a Revolution?", in: Notes of a Dirty Old Man (1968)

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Montag, 4. März 2024
Wo Mitbestimmung geholfen hätte:
Eine Anekdote aus den 1990er Jahren
Montag, 4. März 2024, 13:47

Damals wohnte ich in einer Dreier-WG im Studentenwohnkomplex "Campus Süd" (s.o.) der Heinrich-Heie-Universität Düsseldorf, wo es insgesamt 376 Plätze in vier Wohnblöcken gab.

Ärger verursachte dort oft der Umstand, dass wir Geisteswissenschaftler:innen oft schon am Donerstagabend unser Wochenende zu feiern begannen, weil bei uns traditionell (das waren noch Zeiten - Näheres gerne auf Anfrage) freitags kaum Veranstaltungen stattfanden, während viele Naturwissenschaftsstudis da regulär Seminare und oft sogar Klausuren zu schreiben hatten.

Dieses Problem hätte sich ganz einfach aus der Welt schaffen lassen, wenn es die Möglichkeit gegeben hätte, ohne großen Aufwand Umzüge zwischen den verschiedenen Blöcken zu organisieren bzw. gleich beim Einzug darauf zu achten, dass die Freitagsfrühaufstehenden (oder allgemein die Ruheliebenden) nicht allzu eng mit den Feierbiestern zusammenwohnen müssten. Diesbezügliche Vorschläge meinerseits, solcherlei zumindest bei einer Vollversammlung aller Insassen zu diskutieren, wurden allerdings sowohl vom Hausmeister als auch der Verwaltung abgeschmettert bzw. gänzlich ignoriert.

So aber musste (nicht nur) ich nach nicht einmal einem Jahr meine fristlose Kündigung wegen wiederholter Lärmbelästigung entgegennehmen und mir eine neue Bleibe suchen.

Das zeigt meiner Ansicht nach "in a Nutshell", welche unangenehmen und überflüssigen Folgen ein Mangel an demokratischer Mitbestimmung haben kann und muss.

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Montag, 22. Januar 2024
Das Lied
der Einheitsfront
Montag, 22. Januar 2024, 20:08

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Ich fühle mich verarscht
Montag, 22. Januar 2024, 13:42

... und zwar vom ARD-Kulturmagazin ttt *, welches hier stellvertretend stehen soll für einen Journalismus, dem nicht nur das Hajo-Friedrichs'sche Abstandsgebot mittlerweile völlig fremd zu sein scheint, sondern der auch noch jegliche Sorgfaltspflicht vermissen lässt.

Geärgert habe ich mich besonders über den gestern Abend ausgestrahlten Bericht über die (mir tatsächlich musikalisch bisher nicht aufgefallene) Musikerin und Dollar-Milliardärin Taylor Swift, von der es in der Anmoderation nicht nur hieß, sie werde hinsichtlich der Qualität ihres Songwritings mit Bob Dylan verglichen (was, wie ich sofort ergoogelte, komplett gelogen ist - kein einziger Treffer), sondern auch (quasi als Fazit), jeder vierte Mensch auf der Welt sähe sie als "beste Freundin" - abgeleitet aus der von Howard Carpendale aufgestellten Behauptung, sie habe "zwei Milliarden Streams - das ist ein Viertel der Weltbevökerung".

Nun hat eine kleine Goggle-Befragung allerdings ergeben: "Mit über 26 Milliarden Streams war Taylor Swift die meistgehörte Person auf Spotify." Hat sie also nun mehr als 26 Millionen Fans, mithin also wohl eine ganze Menge Außerirdische? Oder könnte es sein, dass manche Leute, die Swifts Lieder (von denen es ja wohl auch etliche gibt) gut finden, diese dann auch mehrfach streamen? Z.B. im Schnitt einhundert Mal (was eine wohl eher niedrige Schätzung sein dürfte), was dann eine immer noch beträchtliche Anzahl (260 Millionen) Fans ergäbe, aber eben nur noch etwa ein Dreißigstel der Weltbevölkerung...?

Das mögen zwar Lappalien sein - aber genau solche dümmlichen (weil leicht falsifizierbaren) Fake News sind es doch, welche das Vertrauen in die Öffentlich-Rechtlichen Medien untergraben.

* Titten Tresen Testamente oder so ähnlich

Diesen Text habe ich ungefähr so auch per Mail an den NDR geschickt.

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Donnerstag, 28. Dezember 2023
Die Grenzen des Wachstums
(in verständlicher Sprache)
Donnerstag, 28. Dezember 2023, 12:55

Das Dogma des Kapitalismus lautet: Wachstum, Wachstum, Wachstum. Medizinisch gesprochen bedeutet ewiges Wachstum einen bösartigen Tumor; global demographisch gesehen führt es unweigerlich in die ökologische Katastrophe.

Wer bei einer Weltbevölkerung von acht Milliarden Menschen die Leute heute immer noch auffordert, mehr Kinder zu bekommen – sei es im Namen einer Religion, einer Nation oder einer Volkswirtschaft – ist entweder dumm oder verfolgt eigene dunkle Ziele.

Zyniker gehen davon aus, dass ein Weltkrieg oder eine Pandemie das Problem der Überbevölkerung lösen könnte und eine überlebende Elite hinterher ein schönes Leben führen könnte.

Diesen Zynismus müssen wir überwinden und die Zyniker entmachten, bevor diese Logik uns alle tötet.

Wir müssen die ungeheuer vielfältigen, aber eben auch begrenzten Ressourcen des Planeten endlich gerecht aufteilen und in schonender, nachhaltiger Weise bewirtschaften; der Raubbau muss ein Ende haben.

Wir alle werden lernen müssen, auf einiges zu verzichten, aber wir alle werden dafür etliches gewinnen.

Einige werden materiell sogar große Einbußen hinnehmen müssen, dafür aber immateriell ganz neue Lebensqualitäten erleben.

Was wohl eher nicht mehr gehen würde: Millionenerbschaften, Zweitvillen, Riesengrundstücke und Luxusyachten in Privatbesitz, Fernreisen zum Schnäppchenpreis...

Was es dafür geben könnte: Weltfrieden ohne Mangel und Armut, ein existenzsicherndes Grundeinkommen für alle, gerechte Löhne und Preise, eine sauberere Umwelt, maximal selbstbestimmtes Wohnen und Arbeiten...

Vor allem aber würde das Problem der Überbevölkerung verschwinden, da nachweislich mit steigendem Wohlstand das menschliche Wachstum menschlicher Populationen zurückgeht.

Dazu müssen wir "nur" die Macht, die heute noch so ungleich verteilt und fast ausschließlich in den Händen einer kleinen reichen Minderheit liegt, neu und diesmal wirklich demokratisch organisieren.

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Samstag, 25. November 2023
Einfach mal einfach
Samstag, 25. November 2023, 14:23


Einer meiner meistgeteilten Beiträge bei Fratzbuch seit Menschengedenken...

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Freitag, 27. Oktober 2023
Ein demokratischer Weg zu friedlicher Koexistenz
am Beispiel von Israelis und Palästinensern
Freitag, 27. Oktober 2023, 14:22

Problem: Zwei (oder mehr) unterschiedliche (ethnisch, religiös, politisch definierte) "Volks"-Gruppen bewohnen gemeinsam und beanspruchen aber für sich jeweils exklusiv die selbe Fläche Land und führen darum Krieg.

Lösung: Das Land wird nach demokratischen Grundsätzen gerecht aufgeteilt.

1. Schritt: Die Größe der jeweiligen Gruppen wird per Selbstzuschreibung in freier Wahl ermittelt.

2. Schritt: Anhand von Siedlungsschwerpunkten wird das Land in zwei (oder mehr) getrennte (möglichst jeweils zusammenhängende) Gebiete aufgeteilt.

3. Schritt: Bewohner, die nicht als Minderheit in einem anderen Mehrheitsgebiet leben wollen oder können, ziehen um und werden angemessen großzügig entschädigt.

Beispiel: In Israel (ohne Gaza-Streifen und Westjordanland) leben laut UN-Angaben ca. 9 Millionen Menschen, davon ca. 2 Millionen israelische Araber; im Gaza-Streifen ca. 2 Millionen Palästinenser und im Westjordanland ca. 2,5 Millionen Palästinenser sowie 0.5 Millionen jüdische Siedler (zusammengenommen 14 Millionen Menschen). Diese Zahlen müssten gemäß freier Selbstzuschreibung (also in einer idealerweise von der UNO überwachten demokratischen Wahl) bestätigt werden (1. Schritt).
Angenommen, die siebeneinhalb Millionen Israelis jüdischen Selbstverständnisses würden sechseinhalb Millionen Palästinensern gegenüberstehen, könnte das Land nahezu hälftig (im Verhältnis 54:46) aufgeteilt werden. (Sollte eine nennenswerte Anzahl Palästinenser, z.B in den Gegenden um Nazareth, lieber bei Israel verbleiben - oder umgekehrt eine nennenswerte Anzahl Israelis sich zu Palästina bekennen - würden sich die Anteile entsprechend verschieben.) Dazu würde es sich anbieten, die heutigen hauptsächlichen palästinensischen Siedlungsgebiete (Gaza-Streifen und Westjordanland abzüglich jüdischer Siedlungen) durch einen Bogen durch den (momentan weitgehend unbewohnten) Süden des heutigen Israels zu verbinden (2. Schritt). Die von beiden Seiten beanspruchte Hauptstadt Jerusalem könnte wie bereits zuvor geteilt werden (in ein israelisches West- und ein palästinensisches Ost-Jerusalem; vgl. West- und Ost-Berlin 1945-1990). So gäbe es fortan ein kleineres, aber homogenes zusammenhängendes Israel im Norden und ein ebenso zusammenhängendes ("from the river to the sea", also vom Jordan bis zum Mittelmeer reichendes) Palästina im Süden.

Ausblick: Ein ähnliches Vorgehen empfähle sich natürlich auch für die zwischen Russen und Ukrainern umstrittene Südostukraine (Donbass und Krim), für das von Armeniern und Aserbaidschanern umkämpfte Berg-Karabach, das Bürgerkriegsland Jemen und überhaupt für alle derartigen Konflikte weltweit.

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... ältere Einträge

Zur Petition Weiterentwicklung: Demokratie
Das Prinzip Permanentes Plebiszit

We were all just hanging around waiting to die and meanwhile doing little things to fill the space.
Charles Bukowski