[aʊχ das nɔχ]
Samstag, 5. Mai 2018
Karl zum Geburtstag:
Mein kommunistisches Manifest
Samstag, 5. Mai 2018, 00:33

In was für einer Welt leben wir eigentlich? Wohl kaum in der besten aller möglichen...

Die großen kapitalistischen Datenkraken (Facebook, Google, Apple, Amazon… die Matrix eben) wissen fast alles über uns und kennen uns oft besser als wir uns selber. Dieser Wust an kollektiver und individueller Information wird aber lediglich dazu benutzt, uns möglichst zielgenau jede Menge überflüssigen Quatsch anzudrehen – und uns darüber hinaus zu kontrollieren, zu manipulieren und weit abzulenken von den wunderbaren Möglichkeiten, die wir hätten, wenn wir diesen technologischen Fortschritt gemeinsam für unser aller Interessen nutzen könnten:

Eine Welt, in der wir unsere Einkaufszettel einfach ins Internet eingeben würden; in der es keine Überproduktion und keine Engpässe mehr gäbe; in der nichts neu weggeschmissen werden würde und keiner mehr Mangel erleiden müsste; in der die Ressourcen weitsichtig („nachhaltig“) genutzt und verantwortungsvoll konsumiert werden könnten; in dem es ein globales auskömmliches Grundgehalt und weltweit gleichen Lohn für gleiche Arbeit gäbe; wo nur noch das Notwendige gearbeitet werden müsste, und zwar von jeweils denen, die Zeit und Lust haben (wobei besonders unangenehme, mechanische und eintönige Arbeit von Automaten geleistet werden könnte) – und wo alle ohne Not und Gewalt da leben könnten, wo sie gerade möchten.

Aber täuschen wir uns nicht: Dafür wird es kaum ausreichen, die Lobbyisten zu entmachten und den paar oberen Zehntausend ihre Vermögen wegzunehmen; wir alle müssten schon auf einiges verzichten und alte Gewohnheiten aufgeben. Wer ein Auto, ein Haus, gar eine Fabrik sein eigen nennt, wird teilen lernen müssen.

Aber jetzt die gute Nachricht: Wir hätten alle (und nicht nur die „ärmeren“ 99%) etwas zu gewinnen: Kooperation statt Konkurrenz; Mitmenschlichkeit; Frieden – Freiheit – Gerechtigkeit!

Wir haben also nichts zu verlieren außer unserer Unmündigkeit; und es gälte, eine ganze Welt zu gewinnen!

Vernunftbegabte Wesen dieser Erde: Vereinigen wir uns!

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Sonntag, 15. April 2018
Gesucht: Wort mit sechs P
Sonntag, 15. April 2018, 10:41

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Sonntag, 1. April 2018
Der Worte sind genug gewechselt
Sonntag, 1. April 2018, 12:35

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Samstag, 3. März 2018
Lernen durch Lustige Taschenbücher
Samstag, 3. März 2018, 11:49

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Freitag, 2. März 2018
Amphorismen-Zweitverwertung
Freitag, 2. März 2018, 07:02

Heutzutage (und auch nicht erst seit gestern) wird ja sowieso alles wiederholt; und da mir für neue Inhalte in diesem Blog zur Zeit aus hier zu weit führenden Gründen die Kräfte fehlen, gibt es jetzt ein paar meiner etwas beliebteren (= mehr "gelajkten") Fratzbuch-WeisBuntheiten der jüngeren Vergangenheit.

Zur Zeit 70 Likes


Der Spruch wurde nur sechsmal gut gefunden


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Montag, 26. Februar 2018
Πάντα χωρεῖ καὶ οὐδὲν μένει
Montag, 26. Februar 2018, 09:03

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Sonntag, 24. Dezember 2017
URKNALL
UND ENTROPIE
Sonntag, 24. Dezember 2017, 10:20

alles strebt

auseinander

abstände werden größer

die leere nimmt zu.



glühende anfänge

verflachen in gleichförmigkeit

ausgebrannte masse

fällt in sich zusammen.



das feuer früher jahre

erlischt von mal zu mal

löst sich auf

zu nichts.



die gnade des alters

besteht

in der erinnerung

an intensivere zeiten.



alles

so

wie es ist

stirbt.



und nur die einsamkeit

geht

gegen

unendlich

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Mittwoch, 20. Dezember 2017
Friede seiner Asche
Mittwoch, 20. Dezember 2017, 13:09

Die Düsseldorfer Raucher-Legende Friedhelm Adolfs, unermüdlicher und letztlich siegreicher Streiter für das Recht, in den eigenen vier Wänden uneingeschränkt zu quarzen, ist mit 79 Jahren einem Herzinfarkt erlegen - und dies soll mir Anlass sein, die jahrelang hier auf dieser Seite eingerichtete Raucherecke nunmehr dichtzumachen erst recht weiterzubetreiben!



Denn seid eingedenk:

Alkohol und Nikotin
rafft die halbe Menschheit hin!
Doch ohne Suff und ohne Rauch
stirbt die andre Hälfte auch...

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Samstag, 16. Dezember 2017
Nochmal zum Mitschreiben für die etwas Schwerfälligeren
Samstag, 16. Dezember 2017, 11:03

"Umwelt- und Klimaschutz waren uns manchmal wichtiger als der Erhalt unserer Industriearbeitsplätze", lässt sich das Auslaufmodell (undicht) SS- SPD-Siggi aktuell im Spiegel vernehmen (und leitet mit seiner Anregung einer Debatte über "Heimat" und "Leitkultur" auch gleich noch die AfDisierung seiner orientierungslosen Truppe ein).

Werter Herr: Sind Umwelt- und Klimaschutz nicht vielleicht in der Tat wichtiger als der Erhalt von Industriearbeitsplätzen?

Kann es heutzutage wirklich noch vorrangig darum gehen, überholte und schädliche Industrien (wie z.B. auch die Rüstungssparte) zugunsten einiger schnöder Arbeits- (sprich: Ausbeutungs-)Plätze zu bewahren, anstatt die gesellschaftlich notwendige(!) Arbeit radikal demokratisch neu zu bestimmen und zu organisieren sowie vor allem deren Erlöse gerecht zu verteilen...?

Bitte denken Sie darüber doch noch einmal gründlich nach!

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Mittwoch, 13. Dezember 2017
Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über
Lukas 6,45
Mittwoch, 13. Dezember 2017, 10:44


Heinrich Heine
(* 13. 12. 1797 als Harry Heine in Düsseldorf; † 17. 2. 1856 in Paris)



Buch der Lieder
: Lyrisches Intermezzo, S. 150

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Donnerstag, 7. Dezember 2017
Selbstverpflichtung
(Nicht die Erste...)
Donnerstag, 7. Dezember 2017, 10:18

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Montag, 4. Dezember 2017
Rezept für Langlebigkeit (resp. Unsterblichkeit)
Montag, 4. Dezember 2017, 13:29

"Mit 122 Jahren gilt die Französin Jeanne Calment als der älteste Mensch, der jemals gelebt hat. Calment rauchte, seit sie 16 war, und versuchte erst mit 117 aufzuhören. Ohne Erfolg, mit 118 wurde sie rückfällig. 1997 starb sie in Arles und war selbst davon überzeugt, dass Portwein, wenig Sex, viel Schlaf und ganz viel Knoblauch ihr langes Leben begünstigt haben", heißt es in einem Spiegel-Artikel - und da denke ich mir natürlich:
Wenig Sex, massig Knofel und viel Alk, Rauch und Schlaf - dann sollte ich aber auch mindestens über 100 werden!

Aber ich vertraue ja auch darauf, dass durch Fortschritte in der Genforschung der biologische Tod überwunden werden kann und der Kommunismus diese Technik dann bald allen Menschen weltweit zugänglich macht - und dann müsste* prinzipiell niemand mehr unfreiwillig abnippeln.

* Außer natürlich durch Unfall oder Mord

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Donnerstag, 23. November 2017
Das zu dem!
Donnerstag, 23. November 2017, 15:03

"Pech im Spiel - Glück in der Liebe", heißt es - und wenn dies auch umgekehrt gölte (oder gälte?), müsste ich eigentlich längst Multimilliardär sein!

Allerdings sollte ich dazu auch endlich mal anfangen, um Geld zu spielen...

In Liebesdingen war ich aber wohl auch nie das große Glückslos; eher eine Niete.
Na, vielleicht klappt's ja dann im nächsten Leben...

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Mittwoch, 22. November 2017
Ziemlich unziemlich
Mittwoch, 22. November 2017, 10:02

Putin und Assad:

Ziemlich beste Freunde

Syrien:

Ziemlich viele Fluchtursachen

Deutschland (nach 2015):

Ziemlich unerreichbares Refugium

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... ältere Einträge

Zur Petition Für eine Weiterentwicklung der Demokratie
Das Prinzip Permanentes Plebiszit

Wozu ist der Mensch auf der Welt? Zum Sterben.
Und was heißt das? Rumhängen und warten.

Charles Bukowski



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