Ente am Ende
Sonntag, 19. Januar 2020
Alle guten Dinge (bzw. heute: Taten) sind drei:
Sonntag, 19. Januar 2020, 12:28

Die Online-Petition Free Julian Assange Now - bitte wie immer (bzw.: wenigstens diesmal) massenhaft unterschreiben und weiterverbreiten!!!

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Wieso nicht die (K)Eintagewoche?
Leserbrief zum Artikel Free day for future! (Die Zeit Nr. 4/2020, S. 59f)
Sonntag, 19. Januar 2020, 10:10

So sehr der Analyse (Bullshit-Jobs usw.) zuzustimmen ist, so kleinmütig fällt doch Ihre Schlussfolgerung aus. Ein Plädoyer für die Viertagewoche? Sollte es uns als Gesellschaft nicht vielmehr darum gehen, unseren Bedarf gemeinschaftlich zu ermitteln und dann daraus abzuleiten, welche und wie viel Arbeit überhaupt notwendig und welche überflüssig oder gar schädlich ist, um dann diese notwendige Arbeit gerecht (und immer wieder neu, Woche für Woche) untereinander zu verteilen – dergestalt, dass manche vielleicht genauso viel arbeiten wie schon jetzt, andere vielleicht sogar mehr, viele andere dagegen weniger bzw. zeitweise oder überhaupt gar nicht (dank Grundsicherung oder bedingungslosem Grundeinkommen) und wir die Höhe der zu zahlenden Löhne (ebenso wie die der Preise von Waren und Dienstleistungen) ganz „marktwirtschaftlich“ dem Gesetz von Angebot und Nachfrage überlassen? Dann würde Tätigkeiten, die anspruchsvoll und/oder unangenehm sind, besser bezahlt als Jobs, die viele gerne hätten und ausführen könnten, und ein Model würde z.B. sehr viel weniger verdienen als eine Pflegekraft. Und es gäbe keinerlei Anreize mehr für überflüssige und schädliche Tätigkeiten.

Aber das wäre ja Planwirtschaft?! - Genau! Allerdings würde dieser Plan nicht (wie im real existiert habenden Sozialismus, in dem freilich auch noch nicht die heutigen Kommunikationsmittel zur Verfügung standen) von einer kleinen Clique Funktionäre auf Grundlage mangelhafter Daten und nach ideologischen und/oder persönlichen Vorgaben erstellt, sondern permanent von uns allen gemeinsam den aktuellen Gegebenheiten und Erfordernissen angepasst. Das mögen manche Sozialismus nennen – ich nenne es fortgeschrittene Demokratie.

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Sonntags-Schnapsidee for Future
Sonntag, 19. Januar 2020, 09:34

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Montag, 6. Januar 2020
Wandel der Zeiten
Montag, 6. Januar 2020, 10:57
Früher:



Heute:

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Mittwoch, 25. Dezember 2019
Das hoffentlich Allerletzte*
Mittwoch, 25. Dezember 2019, 11:51
Was Twitter zum "Fest der Liebe" sponsort:
Den feuchten Alptraum aller paranoiden Nazis.
Es ist eigentlch kaum zu fassen...



* ... bevor in einer Woche die Roaring Twenties 2.020 begonnen haben werden.
Allerdings versprechen die Zwanziger diesmal weniger golden als vielmehr scheißbraun zu geraten...
😧

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Dienstag, 10. Dezember 2019
Is ja bald Weihnachten:
Facebook & Co. vergesellschaften!
Dienstag, 10. Dezember 2019, 10:29

Wenn die ganzen Daten, die wir ständig produzieren und die von Wirtschaftsunternehmen gespeichert und verarbeitet werden, um uns noch mehr maßgeschneiderte Konsumoptionen „anzubieten“, statt dessen dazu verwendet würden, unser aller Zusammenleben möglichst reibungslos und nachhaltig zu gestalten, könnte unsere Erde ein sehr viel schönerer Ort werden und auch bleiben.

Also, warum vergesellschaften wir nicht die großen Konzerne wie Facebook, Google, Amazon usw. und nutzen die weltumspannenden Techniken, die heute nur dem Profit einiger weniger (auf Kosten der gesamten Menschheit und der Umwelt) dienen, zu unser aller Wohl?

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Donnerstag, 5. Dezember 2019
Schlauberger Erotik
Donnerstag, 5. Dezember 2019, 09:47

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Montag, 25. November 2019
Binse zu Black Friday und ähnlichem Konsumscheiß:
Montag, 25. November 2019, 10:27

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Freitag, 22. November 2019
Geht da vielleicht doch noch was...?
Freitag, 22. November 2019, 11:45

Eigentlich bin ich ja ein frustrierter alter weißer Mann, der sein jahrelanges Engagement für Bürgerrechte, Demokratie, Weltfrieden usw. mittlerweile für fruchtlos erkannt und weitestgehend eingestellt hat, und selbst mein Blog hier macht mir schon lange keine wirkliche Freude mehr.

Nun aber hat mich eine Initiative (die mir ausgerechnet bzw. altersgruppengerecht im ZDF-Morgenmagazin begegnen musste) regelrecht ein wenig elektrisiert (Wiederbelebung durch Elektroschocktherapie sozusagen):

Der Plan lautet, am 12. Juni 2020 (dem Tag der Eröffnung der Fussi-EM) im (hoffentlich ausverkauften) Berliner Olympiastadion mit bis zu 90.000 Menschen eine Petition nach der anderen (für Bürgerrechte, Demokratie, Weltfrieden usw.) auf der Petitionsseite des Deutschen Bundestages (wo normalerweise kaum eine Forderung das Mindestquorum von 50.000 Unterschriften knackt) zu voten und so auf die politische Agenda zu bringen.

"Das ist ja mal eine geile Idee", dachte ich mir da sofort, "genau nach dem Geschmack von mir altem Direktdemokraten und Petitionenaufdenwegbringer! (Und mein alter Schwarm Charlotte Roche macht auch mit! 😍)"

Natürlich dachte ich dabei gleich daran, meine olle Idee vom permanenten Plebiszit bei der Gelegenheit vielleicht endlich mal einer größeren Menschenmenge vorstellen zu können, und habe sogar mal wieder eine meiner üblichen Petitionen (bitte unterschreiben und weiterverbreiten, wie immer) auf den Weg gebracht – ungeachtet der traurigen Tatsache, dass all meine bisherigen Bemühungen so erfolglos verlaufen waren (Tiefpunkt: meine letzte Petition mit genau drei Unterstützern, inklusive mir selbst) und dass meine relativ erfolgreichste Eingabe mit 2.003 Unterstützern "Gegen die Einstellung der Gebärdensprachen-Verdolmetschung von Nachrichtensendungen bei Phoenix" gerichtet war.

Einziger Haken: Um bei der Aktion im Olympiastadion mitmachen zu können, muss ich mir wohl oder übel doch noch so ein Scheiß-Smartphone zulegen... 😒

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Donnerstag, 19. September 2019
Wenn der ÖPNV für alle kostenlos wäre
Donnerstag, 19. September 2019, 13:57

... würden nicht nur die Jobs der unsäglichen Zivilkontrolleure und -kontrolleusen überflüssig, sondern auch die derjenigen, die heute noch mit Marketing, Preisgestaltung, Ticketdesign und -verkauf sowie der Eintreibung „erhöhter Beförderungsentgelte“ befasst sind.

Dadurch würden also nicht nur eine Menge unwürdiger „Bullshit-Jobs“ wegfallen, sondern die Kosten der ganzen Institution würden erheblich sinken. Busse und Bahnen würden dann (ähnlich wie heute Straßen und Bürgersteige) zu kostenlos zugänglichem öffentlichen Raum, der durch Steuergelder finanziert und unterhalten wird – und die Straßen könnten dann (zumindest in den Innenstädten) für den Individualverkehr gesperrt und so auch für Nicht-Autofahrende endlich wieder komplett frei zugänglich werden.

Was spräche dagegen?

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Samstag, 14. September 2019
Ich sehe braun!
Samstag, 14. September 2019, 09:19

Bin ich inzwischen tatsächlich paranoid?!? Da mag sich die Band Santiano noch so deutlich von "der rechtspopulistischen Demagogie dieser Tage" abgegrenzt (und damit vieleicht sogar einen Teil ihrer Anhängerschaft vergrätzt) haben - für mich ist der unten zu Dokumentationszwecken wiedergegebene Track (ausgestrahlt schon 2012 und gestern Abend zur besten Sendezeit zum wiederholten Male vom Mitteldeutschen(!!!) Rundfunk) mit seinen kernig die Männerfäuste schüttelnden und Bierhumpen aneinanderschlagenden Darstellern und Textzeilen wie "Wir sind frei / Wir sind wer wir sind / Wir sind stolz ohne Scheu / Unzertrennlich und treu" eine kaum (durch Seemannsposen) verwässerte Landser-Romantik und auch ein geeigneter Soundtrack zu PEGIDA und Konsorten.



Wir Freibeuter der Meere stehen immer fest zusammen
(Komm mit uns auf große Fahrt)
Ein jeder für den andern sind Brüder Mann für Mann
(Komm mit uns auf große Fahrt)
Denn an Bord sind alle gleich egal ob arm ob reich
Und Freiheit ist und Freiheit ist der Lohn

Wir sind frei
Frei wie der Wind
Wir sind frei
Wir sind wer wir sind
Wir sind stolz ohne Scheu
Unzertrennlich und treu
Ja wir sind frei
Wie der Wind

Ohne Grenzen ohne Mauern ans Ende dieser Welt
(Komm mit uns auf große Fahrt)
Kein Sturm zerstört die Bande die uns zusammen hält
(Komm mit uns auf große Fahrt)
Wirst du heut' mit uns gehen dann wirst du es verstehen
Denn Freiheit ist und Freiheit ist dein Lohn

Wir sind frei...


Ein linksgrün versyphter Gutmensch wohl, wer Böses dabei denkt.

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Montag, 12. August 2019
Alter weißer Mann
Montag, 12. August 2019, 10:42

Er ist so etwas wie das "Idealbild" des alten, weißen, reichen, mächtigen Mannes: Fleischbaron Clemens Tönnies, dem gerade sein allzu flotter Spruch über Afrikaner um die Ohren geflogen ist.

Tatsächlich: Typen wie ihm verdanken wir die miserable Verfasstheit der Welt.

Nun bin ich zwar ebenfalls weiß, alt und männlich - aber auch wenn ich bestimmte Benachteiligungen und Erniedrigungen, wie sie z.B. Frauen oder Nicht-Weiße (und erst recht nicht-weiße Frauen) niemals erfahren und zum Teil nicht einmal erahnen werde, bin doch auch ich Opfer von seinesgleichen, denn ich bin (vergleichsweise) wenig reich und mächtig.

Und daher würde ich vorschlagen, dass wir die ethnischen und geschlechtlichen Ungerechtigkeiten (früher hätten wir gesagt: Nebenwidersprüche) erst dann in den Mittelpunkt(!) unserer Aufmerksamkeit stellen (was ja nicht heißt, dass wir bis dahin in dieser Hinsicht unachtsam sein sollten), wenn die größte Ungerechtigkeit (der Hauptwiderspruch), nämlich die extreme Ungleichverteilung von Macht und Reichtum, weitestmöglich beseitigt ist.

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Dienstag, 30. Juli 2019
Kleines Statement an sogenannte "Islamkritiker"*
Dienstag, 30. Juli 2019, 13:32

Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen Kritik** und Vehöhnung, und es ist auch ein gewaltiger Unterschied, ob man sich unter Bekannten verarscht oder Fremde.

In den USA ist unter Schwarzen (so hörte ich zumindest) die Anrede "Nigger" durchaus üblich; von einem Weißen gebraucht ist sie dagegen eine rassistische Beleidigung.

Analog dazu: Wer als Mitglied der Mehrheitsgesellschaft Hohn und Spott über eine Minderheit auskübelt, ist nicht nur ein sehr schlecht erzogener Mensch, sondern ein faschistisches Arschloch.

Respekt sollte man zuallererst vor Anderen haben und nicht immer nur für sich selber einfordern.

* Hier meine ich Leute, die Muslime unterschiedslos hassen und verhöhnen.

** Um Missverständnissen vorzubeugen: Natürlich bin ich der Meinung, dass an den verschiedenartigen Ausformungen und Auslegungen des Islam (vor allem als Staatsreligion in Staaten wie Saudi-Arabien, dem Iran oder Daesh) sehr Vieles kritikwürdig ist.

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Freitag, 5. Juli 2019
Ein paar Gedanken über das Elend in Afrika
Freitag, 5. Juli 2019, 11:51

Sprachfamilien in Afrika

Afrika wurde in und nach der Kolonialzeit in Gebiete/Staaten aufgeteilt, die mit den tatsächlichen, natürlichen Grenzen zwischen Sprach- und Religionsgemeinschaften nichts zu tun hatten. So sind z.B. Muslime, Christen und Animisten, die zu hunderten verschiedenen Sprachgruppen (Völkern) gehören, in einem Staat zusammengepfercht (und andererseits zusammengehörige Gruppen von willkürlich gezogenen Grenzen auseinandergerissen) worden. Die Macht wurde meist der Gruppe übergeben, die vorher mit den Kolonialherren kooperiert hatte, und diese hat dann meist ihre Macht mit allen Mitteln über und gegen alle anderen "Stämme" erhalten. Diese Struklturen sind also ein Erbe der Kolonialzeit und werden von den ehemaligen Kolonialstaaten, die immer noch davon profitieren, nach Kräften weiter konserviert.

Was Afrika bräuchte, wäre zunächst einmal eine kontinentweite Volksabstimmung darüber, wer mit wem und wo in welcher Staatsform zusammenleben möchte - was nebenbei erwähnt auch für andere Weltteile eine gute Idee wäre...


Staatsgrenzen in Afrika

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Über „Konservative“
Freitag, 5. Juli 2019, 09:47

Ich finde es einfach unsympathisch, wenn Leute, die qua Geburt viel besser gestellt sind als Andere bzw. der Durchschnitt, sich nicht etwas dankbar, demütig und bringschuldbewusst zeigen, sondern so tun, als seien ihre Privilegien nicht ererbt oder ergaunert, sondern vielmehr wohlverdient, und als seien weniger Begüterte, die ebenfalls nach diesem Wohlstand streben, schlechtere Menschen – und wenn solche Bessergestellten stets noch bemüht sind, die offensichtlich ungerechten Strukturen, die ihnen zum alleinigen Vorteil gereichen, zu perpetuieren (zu „konservieren“) und dabei – auch wenn sie es sich oft nicht bewusst machen (wollen) – tatsächlich über Leichen gehen.

Ich muss allerdings zugeben, dass es uns, die wir das Glück haben, nicht derart beschränkt, verängstigt und verhetzt geworden zu sein wie mach Andere, nicht gut ansteht, sich über diese unglücklichen Irregeleiteten allzusehr zu erheben; da wäre manchmal sicherlich auch mehr Demut und Mitleid (Sym-Pathie) angebracht.

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Sonntag, 30. Juni 2019
Das antinatalistische Wort zum Halbjahreswechsel
Sonntag, 30. Juni 2019, 10:50
Sie alle irren – Moslems, Christen, Juden und des Zoroaster Legion.
Die Menschheit kennt weltweit nur diese beiden:
Den einen, mit Hirn, doch ohne Religion,
Den andern, religiös, doch ohne Hirn.


Abū l-ʿAlāʾ al-Maʿarrī

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Mittwoch, 29. Mai 2019
Erinnerungsstütze
Mittwoch, 29. Mai 2019, 12:40

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... ältere Einträge

Zur Petition Für eine Weiterentwicklung der Demokratie
Das Prinzip Permanentes Plebiszit

Wozu ist der Mensch auf der Welt? Zum Sterben.
Und was heißt das? Rumhängen und warten.

Charles Bukowski



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