[aʊχ das nɔχ]
Donnerstag, 17. August 2017
Warum ich die SPD so furchtbar finde
(oder, positiv gewandet: Plädoyer für einen wirklichen Politikwechsel)
Donnerstag, 17. August 2017, 10:14

Wer sehenden Auges durch diese Welt wandelt, wird erkennen müssen, dass unsere Art zu wirtschaften (Kapitalismus, Imperialismus, Neoliberalismus) auf vielerlei Weise in grundfalsche Richtungen und auf ein baldiges böses Ende zusteuert.

Nun lässt sich gegen die repräsentative, parlamentarische „Demokratie“ so einiges vorbringen; Tatsache ist aber, dass wir in der BRD in ein paar Wochen eine Bundestagswahl haben und damit immerhin ein wenig die Auswahl, wie es ungefähr weitergehen soll – "Weiter so" (konservativ), "Wie früher" (reaktionär) oder "Anders" (progressiv)...

Es gibt Viele, die werden aus den unterschiedlichsten (teilweise verständlichen und nachvollziehbaren, wenn auch kaum noblen) Gründen die Union (CDU/CSU) bzw. Frau Merkel wählen – weil sie sich in unruhigen Zeiten Stabilität wünschen und/oder glauben, dass sie mit dieser bekennenden Wirtschaftspartei in Zeiten, die eben dem Primat der Wirtschaft unterliegen, am besten fahren werden. (Das gleiche gilt für die wiedererstandene FDP i.e. Patrick-Lindner-Partei.)

Leuten, die aus Überzeugung (und nicht diffusen Scheißegal-Protest-Gründen) die AfD o.ä. wählen, ist ohnehin kaum zu helfen; allerdings ist es vielleicht der politischen Sachlage angemessen, wenn das Potential der Rechtsradikalen und latenten Nazis im Lande (schätzungsweise zehn bis zwanzig Prozent – hoffentlich sind oder werden es nicht mehr), die bislang bei den bürgerlichen Parteien oder v.a. den Nichtwählern versteckt waren, die Repräsentation bekommen, die sie verdienen (also solche Witzfiguren von Höcke bis von Storch).

Die Grünen sind ein trauriges Kapitel für sich – hervorgegangen aus der Friedens- und Umweltbewegung sind sie längst angekommen im Establishment, haben mit Außenminister Fischer die grundgesetzwidrige Bombardierung Jugoslawiens (und seitdem manch anderen „Bundeswehr-Auslandseinsatz“, lies: Krieg) mit befürwortet und haben jetzt mit Herrn Kretschmann in Baden-Württemberg sogar einen echten Automann als Ministerpräsidenten; diese Typen (ich meine hier das Führungspersonal, nicht die teilweise rührige Basis oder die verblendete Wählerschaft) noch als „links“ zu bezeichnen, wäre pure Nostalgie (bzw. Geschichtsvergessenheit).

Für die Linken (bei all ihren Defiziten) habe ich zugegebenermaßen persönlich eine Schwäche. Mag sein, dass sie sich genauso als Enttäuschung entpuppen würden wie einstmals die (heute Oliv-)Grünen, wenn sie erst einmal an den Schalthebeln der Macht säßen (und tatsächlich haben ja Linke auch in diversen Landesregierungen leider schon so manche Kröte geschluckt); von allen im Bundestag vertretenen Parteien traue ich ihnen aber noch am ehesten eine fortschrittliche, zukunftsträchtige Politik zu, welche meiner Ansicht nach eben darin bestehen muss, das Primat der Wirtschaft und die faktische Herrschaft der wenigen Superreichen über (und auf Kosten von) Welt und Menschheit zu beschränken und langfristig perspektivisch zu überwinden.

Jetzt zur SPD. Sie verkauft sich gern als „Partei der kleinen Leute“ und tritt angeblich für mehr soziale Gerechtigkeit ein (und tatsächlich gibt es ja auch an der Basis und in den Orts- und Betriebsgruppen viele anständige und ehrlich bemühte Leute in diesem Verein). Nun ist das Gedächtnis der Leute ja leider meist sehr kurz, deswegen möchte ich gar nicht von den Kriegskrediten 1914, der Ermordung von Liebknecht und Luxemburg 1919, dem Versagen bei der Verhinderung der Machtergreifung Hitlers in den frühen 1930er Jahren oder dem Radikalenerlass 1972 anfangen, sondern nur an den „Genossen der Bosse“ erinnern, Brioni-Kanzler Schröder, dem wir neben der grundgesetzwidrigen Bombardierung Jugoslawiens (vgl.o.), Gesundheitsdeform und Agenda 2010 verdanken; und natürlich an die (jetzt erst zu Ende gehende) Legislaturperiode nach der Bundestagswahl 2013, als Kandidat Steinbrück mit den Stimmen von Grünen und Linken hätte Kanzler werden können, es aber mit seiner Partei vorzog, Juniorpartner und Steigbügelhalter von CDU/CSU und Mutti Merkel zu werden und deren „alternativlose“ neoliberale Politik fortzusetzen.

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen“, heißt es – und daher warne ich alle, die noch (oder schon wieder) glauben, eine Stimme für die SPD brächte eine irgendwie sozialere, mehr menschen- als wirtschaftsfreundliche Politik: Das ist ein großer Irrtum! Herr Schulz hat im Europaparlament genau die neoliberale Politik (z.B. gegenüber Griechenland) durchgesetzt, wie er seinerzeit auch hinter Schröders neoliberalem Agenda-Projekt (dem radikalen Abbau des Sozialstaates) gestanden hat, und wird wie weiland Steinbrück eher Mutti in den Allerwertesten folgen, als mit den Linken (und am Ende gar Gottseibeiuns Lafontaine) gemeinsam gute Sachen zu machen.

Wer wirklich möchte, dass sich in diesem Land (vielleicht, etwas, zumindest ein wenig) nach links (also eigentlich nach vorne) bewegt, muss wohl (oder übel, angesichts der undemokratischen Fünf-Prozent-Hürde) die Linken wählen!

Übrigens: Schmidt, Scharping, Schröder, Steinmeier, Steinbrück, Schulz – wieso beginnen die Namen der SPD-Kandidaten eigentlich meist mit /ʃ/ wie „Sch.…“?

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Mittwoch, 16. August 2017
Nach einer Anregung der Titanic:
Das ehrliche Wahlplakat
Mittwoch, 16. August 2017, 11:53

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Montag, 14. August 2017
Jetzt hat der Wahlkrampf richtig begonnen: Materialschlachten
Montag, 14. August 2017, 11:15

"Wahlwerbung" - kostet ein Vermögen*, verschandelt die Gegend, verursacht riesige Abfallberge und beleidigt meist in ihrer Beliebigkeit unseren Intellekt (so vorhanden).

Finanziert wird dieses von Marketingexperten erstellte Informationsangebot diese dämliche Scheiße auch noch großenteils aus Steuergeldern ("Wahlkampfkostenerstattung") - wäre es da nicht möglich und wünschenswert, ein allgemeines Wahlwerbeverbot** zu erlassen und die Parteien darauf zu beschränken, den Leuten, die sich (hoffentlich) dafür interessieren, Informationen zu den jeweilgen Programmen anzubieten (also auf Anfrage), anstatt uns ungebeten und ungestraft damit zuzumüllen?

Aber es ist eben so wie bei jeder Reklame, pardon: "Werbung"*** - es geht nicht um Information, sondern darum, die Dummen mit wohlfeilen Lügen zu ködern (wobei diejenigen "Anbieter", die schon einen großen Marktanteil haben und dementsprechend mehr investieren können, immer einen Wettberwerbsvorteil haben und diesen entsprechend ausbauen).

Die Zeche zahlen in diesem Falle allerdings wir alle.

* Bezeichnenderweise konnte ich die Gesamthöhe der so verbratenen Kohle nicht recherchieren, aber sie dürfte Hunderte Millionen, wenn nicht gar Milliarden betragen.
** Schön wäre es freilich auch, wenn bestimmte Parteien einen freiwilligen Wahlwerbeverzicht leisten würden.
*** Ich bevorzuge den Ausdruck "Konsumpropaganda".

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Donnerstag, 27. Juli 2017
Gute Nacht, Abendland!
Donnerstag, 27. Juli 2017, 11:04

Die "Identitäre Bewegung" chartert ein Boot, um auf eigene Faust Flüchtlinge auf dem Mittelmeer an der Einreise nach Europa zu hindern ("#DefendEurope"), wird dann aber in Zypern festgesetzt, wo Teile der tamilischen(!) Crew Asyl(!!) beantragen und der Kapitän wegen Schlepperverdacht(!!!) festgenommen wird...
So sind die selbsternannten Verteidiger des Abendlandes zumindest für diesmal gründlich Baden gegangen.

Was es mit diesem von einigen Unbelehrten oder auch Unbelehrbaren hochgeschätzten Abendland so auf sich hat, illustriert z.B. ein Artikel, der heute anlässlich des 475. Jahrestages auf der Wikipedia-Startseite präsentiert wird, nämlich über das erste allge­meine deutsche Straf­gesetz­buch (gültig bis 1871), wo es so unschön heißt:

Art. 192 listet die Todesstrafe nach Hinrichtungsarten auf

Verbrennen
Enthaupten
Vierteilen
Rädern
Hängen
Ertränken
Pfählen
lebendig Begraben

Verschärfend kann angeordnet werden, dass der Straftäter zusätzlich zur Hinrichtungsstätte geschleift (Art. 193) oder zuvor mit glühenden Zangen gerissen wird (Art. 194).
[...] An Leibesstrafen nennt die Carolina in Art. 198 das Abschneiden von Zunge, Fingern, Ohren oder Nase.

Sind das vielleicht die Traditionen, die sich diese Braunauer zurückwünschen? Nun, zumindest das Ertränken im Mittelmeer erscheint ihnen ja wohl für Nicht-Europäer annehmbarer als die Gewährung von Asyl. Und so gesehen ist die Posse um ihre selbstorganisierte und (hoffentlich nicht nur vorerst) kläglichst gescheiterte Küstenwachen-Bürgerwehr zwar vordergründig saukomisch, hat aber natürlich einen zutiefst traurigen Hintergrund...


Stich von Jan Luyken (1649-1712)

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Dienstag, 18. Juli 2017
Nachtrag zum kläglichen Bosbach-Abtritt
Dienstag, 18. Juli 2017, 09:40

Mein Bild zum Mem zur Memme (#BosbachLeavingThings):



Nach einem langen Abend in der Honka-Stube...

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Mittwoch, 12. Juli 2017
Skit händer
Mittwoch, 12. Juli 2017, 13:39

Wie der schwedische Streber Kalle Anka (alias Donald Fuck Duck) seiner Prinzessin zum 40. aus der Torte und in den Allerwertesten kriecht...



... und was sein versoffener Vetter Arne Anka dazu sagt:



(Zu gut Deutsch: "Ich will ficken!")

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... und nichts knallt so wie Jim Beam®
Mittwoch, 12. Juli 2017, 11:54


Antikapitalistischer Protest 2.017:

Top:      Calvin Klein®
Jacke:   Adidas®
Drink:   Jim Beam®

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Montag, 10. Juli 2017
Eine Scheiße das alles
Montag, 10. Juli 2017, 10:13

Das Scheißhauspapier für's Smartphone gibt es schon...



... aber wo bleibt die App zum Arschabwischen?!?

Wer hier ein Fazit zum G20-Gipfel erwartet hat, sei auf Stefan Gärtners kritisches Sonntagsfrühstück in der Titanic verwiesen, der (wie so oft) derart bündig bilanziert, dass ich es keinesfalls besser könnte - Auszug:
Durch Gewalt, die keine revolutionäre ist, ändert sich am Gewaltverhältnis aber erst recht nichts (im Gegenteil, es verhärtet sich noch), und wer die Puppen trotzdem tanzen läßt, setzt Wasserwerfer und Schlagstock noch da ins populäre Recht, wo sie in friedliche Demos fahren. Jetzt jammern alle, die Politik habe versagt, denn so etwas wie G20 hätte nie in einer Großstadt stattfinden dürfen. Stellen wir’s auf die Füße, ergibt sich, daß es die beste Idee aller Zeiten war, den Gipfel in Hamburg stattfinden zu lassen, denn bessere Bilder als solche, die Linke als flaschenwerfenden, brandschatzenden Mob zeigen, können herrschende Verhältnisse sich nicht wünschen.

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Mittwoch, 28. Juni 2017
♫ ♪ Ach, wär ich doch ein Bulle aus Berlin... ♪ ♫
Mittwoch, 28. Juni 2017, 12:10

Öffentlicher Geschlechtsverkehr, Partylärm, Sachbeschädigungen, Wasserpfeifen, wildes Urinieren - was viele eher dem harten Kern der G20-Gegner zutrauen würden, haben jetzt drei Hundertschaften aus der Hauptstadt den Hamburgern vorgemacht (und wurden prompt von ihren Kollegen Kameradenschweinen aus NRW verpetzt).

"Man kann nicht wie irre feiern und in der Öffentlichkeit bumsen", kommentiert dies jetzt der Sprecher der Berliner Bullerei; ich allerdings finde: besser als Leute schikanieren, mit Pfefferspray traktieren und niederknüppeln ist das allemal!

Lieber so...


... als so!

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Montag, 26. Juni 2017
Wie Kacke war das denn?
Montag, 26. Juni 2017, 11:52

Zum gestrigen Parteitag der ewiggestrigen SPD:

(1.) Werden Schulz und seine Partei es irgendwann begreifen, dass die Antwort auf den grassierenden Nationalismus nicht Eurozentrismus sein kann, sondern eine weltweite (globale) Perspektive? Muss es denn wirklich erst eine Attacke von Außerirdischen geben, damit diese Schnarchnasen endlich erkennen, dass die gesamte Menschheit (und eben nicht nur "Europa") sich solidarisieren und zusammenhalten muss?

(2.) Das ständige Schimpfen auf die unsoziale Regierungspolitik der CDU ist insofern völlig lächerlich, als die SPD Teil dieser Regierung ist und die gesamte Legislaturperiode seit 2013 hindurch (und auch jetzt noch) die Möglichkeit gehabt hätte, mit Grünen und Linken die jetzt ständig angemahnte Forderung nach "Mehr Gerechtigkeit" sogar mit eigenem Kanzler durchzusetzen, anstatt lieber Juniorpartner in dieser unseligen (und gar nicht mehr allzu) "Großen Koalition" zu spielen; und nichts weist darauf hin (vielmehr sprechen Einige dagegen), dass die Spezialdemokraten beim nächsten Mal in ähnlicher Konstellation anders entscheiden würden.

(3.) Altkanzler, Agenda-Verbrecher und Wirtschaftslobbyist Gerhard Schröder ("der Genosse der Bosse") hat die Eröffnungsrede gehalten, an deren Ende er (übrigens in anbiederndster Weise; s.u. Min. 20:48) ganz deutlich "Wenkeremos" [venkeˈreːmɔs] und eben nicht "Venceremos" [benθeˈreːmɔs] gesagt hat; und wer so offensichtlich nicht einmal Grundkenntnisse des Spanischen (immerhin eine der drei verbreitetsten Sprachen der Welt) besitzt, sollte sich einen solchen Spruch entweder ganz sparen oder zumindest vorher mal jemanden fragen, der sich damit auskennt.

Dies ist zumindest meine unmaßgebliche Meinung.

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Dienstag, 20. Juni 2017
Kriegsgrund Warmbier?
Dienstag, 20. Juni 2017, 20:07

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Dienstag, 13. Juni 2017
"Finis Germania" = "Ende Deutschland" ?!?
Dienstag, 13. Juni 2017, 11:28

Im Moment rumort es einigermaßen bei Twitter und auch in Teilen des Doitschen (Blätter-)Waldes, weil der auf seine alten Tage sehr rechtsradikal gewordene Historiker Rolf Peter Sieferle, welcher im vergangenen September aus mutmaßlich guten Gründen seiner irdischen Existenz ein Ende bereitet hatte und nun eher nicht in Walhall weilt, ein Buch namens "Finis Germania" nachgelassen hat, welches der einschlägig berüchtigte Götz Kubitschek in seinem Antaios-Verlag veröffentlichte und das aus unerfindlichen Gründen durch den Coup eines Spiegel-Journalisten auf der Bestenliste "Sachbücher des Monats" (Top10) von NDR und Süddeutscher Zeitung landete, was den meisten Beteiligten jetzt zu Recht einigermaßen peinlich (bzw. eben zu rechts) ist.

Spaßig finde ich an der ganzen Angelegenheit allerdings das (bislang noch gar nicht besonders herausgestellte) Phänomen, dass dieser seltsame Geschichtswissenschaftler (oder ist es sein Verleger und Nachlassverwalter?) offenbar nicht nur kein Latein konnte, sondern auch noch seinen Hitler schlecht kannte - denn der sprach (zumindest sprachlich korrekt mit Genitiv-Endung) vom "Finis Germaniae" (= "Ende Deutschlands")...

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Donnerstag, 8. Juni 2017
Die Geburt der Kommune
aus dem Geiste des Egoismus
Donnerstag, 8. Juni 2017, 14:41

Gerade weil wir Menschen (wie alle Lebewesen überhaupt) jeder für sich von Natur aus egoistisch sind und sein müssen, ermöglicht uns die Vernunft die Einsicht in die Notwendigkeit eines (für alle langfristig besseren) Miteinanders anstelle des jetzigen (kurzfristig für einige erfolgreichen, auf lange Sicht für alle ruinösen und tödlichen) Gegeneinanders – und die Erfordernis, die Folgen der viele Generationen währenden Konkurrenz, nämlich die extreme ökonomische Ungleichheit und Ungerechtigkeit, wohlverstanden im ureigensten Interesse jedes Einzelnen, sei er auch oberflächlich besehen einer der wenigen Nutznießer dieses Status quo, so schnell und gründlich wie möglich zu überwinden und auszugleichen.

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Mittwoch, 7. Juni 2017
Schreckensmeldung
Mittwoch, 7. Juni 2017, 10:20

Was müssen meine (vom Heuschnupfen) entzündeten Augen da Böses lesen: Die Fussi-WM 2022 in Katar ist in Gefahr?!?

So ein Unglück
– dabei hatte ich mich schon so darauf gefreut, zu sehen, wie angetrunkene Fans aus aller Welt vor Ort öffentlich ausgepeitscht und dazu auf den hiesigen Weihnachtsmärkten bei Glühwein und Maronen heiße Public-Viewing-Events zelebriert würden...

Außerdem wäre es doch wirklich ein Jammer, wenn die vielen zu diesem schönen Anlass neu errichteten Stadien ungenutzt blieben und die bei ihrem Bau eingesetzten Zwangsarbeiter umsonst gestorben wären.

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Freitag, 2. Juni 2017
Solidarität vs. Staatsmacht
Freitag, 2. Juni 2017, 08:33

Heute ist es 50 Jahre her, dass die Polizei in West-Berlin eine Demo gegen den Folter-Schah von Persien mittels brutalster "Leberwursttaktik" auflöste, dabei den Romanistik- und Germanistik-Studenten Benno Ohnesorg gezielt und ohne Anlass erschoss und diesen Mord anschließend gut kameradschaftlich vertuschte.



Gerade zwei Tage ist es erst her, dass die Polizei in Nürnberg Jugendliche, die sich der Abschiebung eines Mitschülers in das (wohl doch nicht ganz so) "sichere Herkunftsland" Afghanistan entgegenstellten, mit massiver Gewalt, Pfefferspray und Schlagstöcken traktierte und dies hinterher als gerechtfertigt darstellte.



Manches ändert sich offenbar (wenn überhaupt) nur sehr langsam...

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... ältere Einträge

Zur Petition Für eine Weiterentwicklung der Demokratie
Das Prinzip Permanentes Plebiszit

Wozu ist der Mensch auf der Welt? Zum Sterben.
Und was heißt das? Rumhängen und warten.

Charles Bukowski



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