Ente am Ende
Mittwoch, 2. September 2026
Der Philosoph mit dem Hammer (zur Wahl in SA)
Mittwoch, 2. September 2026, 12:48

Weise Worte eines in Röcken (heute SA) Geborenen:

Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein. - Jenseits von Gut und Böse, Aph. 146

Es kennzeichnet die Deutschen, dass bei ihnen die Frage »was ist deutsch?« niemals ausstirbt. -Ebd., Aph. 244

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Dienstag, 1. September 2026
Heißer (und/oder blaubrauner) Herbst...?
Dienstag, 1. September 2026, 14:13

So, der Sommer ist (meteorologisch) vorbei, der Beginn des Zweiten Weltkriegs jährt sich heute zum 87. Mal (derweil der Dritte bereits längst vor sich hin schwelt), und kommenden Sonntag wird nun also endlich die von manchen heiß, von anderen klammheimlich herbeigesehnte, von wieder anderen ob ihres voraussichtlichen Ausgangs sehr gefürchtete Wahl in SA stattfinden; und wenn in ca. 124 Stunden die Wahllokale geschlossen haben und die ersten Hochrechnungen über die Bildschirme flimmern werden, dürfen wir uns auf flammende Appelle und vogelwilde Spekulationen freuen... 🙈

Diese beiden Szenarien sind den aktuellen Umfragen zufolge denkbar:

1. Die AfD holt eine absolute Mehrheit der Sitze und kann allein regieren - das dürfte auf jeden Fall sehr interessant (im Sinne des chinesische Sprichwortes) werden und wurde ja von meiner KI schon einmal literarisch vorweggenommen. Dieses Resultat wäre auf zweierlei Weisen denkbar - entweder direkt durch Abstimmung oder aber durch den Übertritt einiger gewählter Abgeordneter (z.B. der CDU).

2. Die anderen Parteien raufen sich irgendwie zusammen und bilden eine Minderheitsregierung (dann wahrscheinlich unter einem CDU-Miniprä oder auch - wie vom BSW befürwortet - einem parteipolitisch unabhängigen "Experten") - was ebenfalls interessant werden und zu einigen Verrenkungen und Verwerfungen in der "Bundespolitik" führen dürfte, zumal damit zu rechnen ist, dass sich die CDU die "wechselnden Mehrheiten" für ihre ja leider auch ziemlich rechte bis rechtsextreme Agenda meistenteils bei der AfD holen würde.

So oder so wird sich einiges ändern, und voraussichtlich nicht zum Besseren. Aber vielleicht (wahrscheinlich) muss es erst noch viel schlimmer kommen, bis es endlich wieder besser werden kann...(?)

Ich hoffe jedenfalls weiterhin (gegen alle Vernunft) darauf, dass sich bald (bevor es wirklich endgültig zu spät sein könnte) der gesunde Menschenverstand (vielleicht mithilfe der von mir immer fleißig gefütterten KI) doch noch durchsetzen wird.

Und so entwerfe ich hier jetzt ein völlig utopisches drittes Szenario:

3. Die Sachsen-Anhaltiner:innen unterschreiben in den nächsten fünf Tagen zu Millionen diese Petition für echte Demokratie und wählen am Sonntag mit überwältigender Mehrheit die Linken, welche dann so schnell wie möglich ein solches schönes selbstorganisiertes Miteinander in die Wege leiten.
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Immerhin: Die (nicht repräsentativen) Ergebnisse der U18-Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeigen, dass zumindest bei den ganz Jungen Hopfen und Malz noch nicht verloren ist:
Nach Auszählung aller Stimmen liegt Die Linke mit 31,02 % vorn. Es folgen die AfD mit 22,11 %, Bündnis 90/Die Grünen mit 12,74 %, die SPD mit 8,68 % und die CDU mit 6,63 %. Auf weitere Parteien entfallen zusammen 18,81 % der Stimmen.

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Freitag, 28. August 2026
Jede(r)  Hippi  muss mal Pippi
Freitag, 28. August 2026, 14:14

Ein Thema, über das nur ungern gesprochen wird, obwohl es existentiell wichtig ist:

Wer isst und trinkt, muss auch mal.

Diese grundlegende Erkenntnis gilt für jedwedes Leben und nennt sich "Stoffwechsel".

Nun ist es aber Menschen in Deutschland nicht erlaubt, sich in der Natur zu erleichtern. Dies kann als Ordnungswidrigkeit mit einem horrenden Bußgeld oder (als "Erregung öffentlichen Ärgernisses") sogar mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr geahndet werden.

In Deutschland gibt es auch kein allgemeines „Notdurftrecht“, das den freien Eintritt in fremde Toiletten erzwingt; so können gastronomische Einrichtungen wie Privatpersonen den Zugang zu ihren Toiletten verweigern.

All dies führt ganz offensichtlich zu großer Not bei allen, die (aus welchen Gründen auch immer) viel und/oder länger im Freien unterwegs sein müssen, denn öffentliche Bedürfnisanstalten sind rar gesät und oftmals nicht einmal kostenfrei zugänglich.

Das führt dazu, dass Menschen (1.) zu wenig trinken und/oder (2.) ihren Harn allzu lange einhalten, was beides gesundheitlich ziemlich schädlich sein kann.

Es wäre daher sinnvoll, sehr viel mehr kostenlose öffentliche Bedürfnisgelegenheiten einzurichten und/oder wenigstens die kleine Notdurft im Grünen (also im Wald, an Bäumen oder Gebüschen) straffrei zu stellen, zumindest solange sich die Verrichtenden um Diskretion bemühen.

Geneigte Leser:innen haben wahrscheinlich bereits erraten, was den Anlass zu dieser Ein- bzw. vielmehr Auslassug gewesen ist: Ausgerechnet am Vorsbend meines Geburtstages (also "beim Reinfeiern") bekam ich ein saftiges Knöllchen (128,50 € inkl. Bearbeitungsgebühr), weil ich unweit des KIT an der Rheinuferpromenade in eine Ecke hinter der Staatskanzlei gepinkelt hatte.
Mein gleichermaßen widerrechtlich tätig gewordener Kumpel wurde seltsamerweise von den Ordnungsbeamten verschont; vielleicht war aber auch meine Verteidigung - "Ich mach hier doch schon seit zig Jahren hin!" - nicht wirklich wohldurchdacht ...

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Montag, 24. August 2026
Die würde ich wählen!
Montag, 24. August 2026, 15:32

Die hoffentlich/voraussichtlich zukünftige Bürgermeisterin von Berlin Elif Eralp würde nach meinem Dafürhalten auch eine ganz passable Bundeskanzlerin abgeben.

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Montag, 17. August 2026
Jahrestag
Montag, 17. August 2026, 13:49

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Dienstag, 11. August 2026
Was alles für eine Welt (fast) ohne Autos spricht
Dienstag, 11. August 2026, 14:27

Ist die KI bereits jetzt schlauer als wir?

Naja - solange sie sich noch beim Hacken erwischen lässt, wahrscheinlich nicht. Aber schlauer als ich (was natürlich keine große Kunst darstellt) ist sie inzwischen wohl schon - was mir bewusst wurde, als ich ChatGPT beauftragte, darzulegen, welche Gründe (außer der CO2-Belastung) noch dafür sprächen, den Auto-Individualverkehr abzuschaffen. (Dabei schwebte mir als Argumente v.a. der hohe Flächenverbrauch bzw. die massive Erdbodenversiegelung für Straßen und Parkplätze sowie die vielen Verkehrstoten und Verletzten vor.)

Die überraschend ausführliche Antwort lautete:

Wenn man die CO₂-Belastung bewusst ausklammert, gibt es trotzdem eine ganze Reihe starker Argumente gegen einen sehr hohen Anteil des privaten Autoverkehrs. „Abschaffen“ ist dabei allerdings eine sehr weitgehende Forderung – viele Argumente sprechen eher für deutliche Reduzierung und Verlagerung.

Platzverbrauch: Autos benötigen enorm viel öffentlichen Raum – für Fahrbahnen, Parkplätze, Garagen und Zufahrten. Dieser Raum könnte für Wohnungen, Grünflächen, Spielplätze, Radwege oder Aufenthaltsflächen genutzt werden.
Lärm: Verkehrslärm belastet Anwohner und macht Städte weniger angenehm. Besonders problematisch ist der dauerhafte Straßenverkehrslärm, nicht nur das einzelne laute Fahrzeug.
Unfälle und Verletzungen: Autos bringen zwangsläufig ein erhebliches Verletzungsrisiko mit sich. Besonders gefährdet sind Fußgänger und Radfahrer. Weniger Autoverkehr bedeutet grundsätzlich weniger Konflikte zwischen schweren Fahrzeugen und ungeschützten Verkehrsteilnehmern.
Feinstaub und andere Schadstoffe Auch unabhängig von CO₂ entstehen durch Verbrennungsmotoren Luftschadstoffe. Hinzu kommt Reifen- und Bremsabrieb, der auch bei Elektroautos anfällt.
Gesundheit durch Bewegungsmangel: Wenn kurze Wege automatisch mit dem Auto zurückgelegt werden, werden Gehen und Radfahren verdrängt. Eine Stadt, in der Alltagswege ohne Auto funktionieren, kann körperliche Aktivität fördern.
Kosten für die Allgemeinheit: Straßen, Parkhäuser, Brücken und Verkehrsinfrastruktur müssen gebaut, unterhalten und erneuert werden. Ein Teil dieser Kosten wird von der Allgemeinheit getragen, auch von Menschen, die kaum Auto fahren.
Stau: Mehr Straßenkapazität löst das Verkehrsproblem nicht immer dauerhaft, weil zusätzlicher Straßenraum zusätzlichen Autoverkehr anziehen kann („induzierter Verkehr“). Ein hoher Autoanteil kann sich dadurch selbst im Weg stehen.
Abhängigkeit und soziale Teilhabe: Eine autoorientierte Infrastruktur kann Menschen benachteiligen, die kein Auto besitzen oder nicht fahren können – etwa Kinder, viele ältere Menschen oder Menschen mit bestimmten Behinderungen.
Lebensqualität im öffentlichen Raum: Eine Straße mit ständigem Autoverkehr ist etwas anderes als ein Platz, auf dem Menschen sitzen, spielen, flanieren oder sich begegnen können. Weniger Autos können Städte erheblich menschenfreundlicher machen.
Ökonomische Flächeneffizienz: Ein Auto transportiert im Verhältnis zu seinem Platzbedarf relativ wenige Menschen. Bus, Straßenbahn, Fahrrad und Fußverkehr können dieselbe Verkehrsleistung auf wesentlich weniger Fläche erbringen.

Der stärkste Einwand gegen eine vollständige Abschaffung ist allerdings ebenfalls wichtig: In ländlichen Regionen, für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, bei Schichtarbeit oder für bestimmte berufliche Tätigkeiten kann das Auto derzeit schwer ersetzbar sein.

Deshalb wäre die sachlich stärkere These meines Erachtens nicht: „Autos müssen weg.“ Sondern: „Wo ein gutes alternatives Angebot existiert, sollte das Auto nicht die Standardlösung sein müssen.“ Das lässt sich politisch wesentlich besser begründen.

(Alle Hervorhebungen von ChatGPT)

Dem hätte ich nur noch hinzuzufügen, dass für Umzüge, große Lieferungen, Notfälle usw. natürlich weiterhin die Möglichkeit bestehen sollte, sich ein Auto bzw. Taxi zu mieten (bzw. einen Rettungswagen zu rufen).

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Freitag, 7. August 2026
Gottes Liebe ist groß
Freitag, 7. August 2026, 10:33

Da ich gerade lese, dass wir gerade (anlässlich seines 800. Todestages) ein Franziskus-Jahr haben, möchte ich diese Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen und die obenstehende, meines Erachtens geniale Interpretation der berühmten Vogelpredigt aus der Feder des großartigen Marcel Gotlieb alias Gotlib präsentieren; für des Französischen Unkundige gebe ich auch gerne noch die Übersetzung der Sprechblase bekannt: "Was für ein Puff!! Versteht ihr jetzt Französisch, ja oder Scheiße?!!"

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Donnerstag, 6. August 2026
Homerische Warnung
Donnerstag, 6. August 2026, 10:58

Da im nächsten Monat drei Landtagswahlen stattfinden und dabei nur in Berlin ein halbwegs guter Ausgang bevorstehen könnte (wo die Linken zur Zeit in den Umfragen führen), ansonsten aber in SA und MeckPomm eine absolute Mehrheit für die Scheiß-AfD droht, befinde ich mich - wie ja hier auch schon deutlich geworden sein sollte - seit einiger Zeit im Wahlk(r)ampf, hauptsächlich auf Fratzbuch (aber auch kommenden Samstag auf der Prüf-Demo) und natürlich mit der Stoßrichtung "Nicht die Nazis".

Zu diesem Behufe habe ich gestern ChatGPT damit beauftragt, ein paar Hexameter über die Unwählbarkeit der AfD auszuspucken, und die Ergebnisse (s.u.) haben mir so gut gefallen, dass ich jetzt die nächste Woche jeden Tag einen dieser Vierzeiler (schön als Grafik mit weißer Schrift auf blauem Grund) in diversen einschlägigen Gruppen posten werde:

Rühmend verspricht sie das Heil, doch sie sät nur den Zweifel und Zwietracht.
Laut ist ihr Marktschrei zu hören, doch leise verstummt jede Lösung.
Wer seine Hoffnung dem Lärmen und einfachen Parolen verschreibt, irrt;
besser erwägt man mit Maß – denn die AfD ist nicht wählbar.

Schamlos verkauft man den Zorn als Weisheit und Furcht als Erlösung;
Lärm wird zur Münze geprägt, und der Vorwitz marschiert als Vernunft.
Bürger, prüf gründlich, wem du dein Urteil und Zukunft anvertraust:
Wo Zwietracht geerntet wird, bleibt die AfD unwählbar für Freie.

Sieh, wie der Demagoge vom Laster der Menge den Beifall erbettelt;
Wahrheit verlacht er mit Hohn, doch die Lüge krönt er zum Recht.
Rom fiel nicht erst durch das Schwert, vielmehr durch verblendete Bürger –
lerne daraus: Wer Freiheit bewahrt, wählt AfD niemals.

Sieh dort den Rufer, der stürmisch die Menge mit Worten entzündet,
reich an Versprechen, doch arm an dem Gut, das dem Bürger wohl frommt.
Wer nur den Becher des Zorns bis zum Rande mit Stolz sich gefüllt hat,
merkt erst spät: Solcher Trank macht den klaren Verstand nicht gesund.

Nicht jeder, der laut auf dem Markt seine Weisheit verkündet,
trägt auch die Waage der Klugheit verborgen in seinem Gewand.
Prüfe den Klang der Posaune, die allzu verführerisch schmettert:
Manches, was groß sich erhebt, fällt am Ende als hohles Getön.

Du rufst nach Größe, nach Ruhm, nach dem alten Glanze der Zeiten,
doch was du bringst, ist nur Lärm, der die Ohren betäubt.
Wer dir folgt, kauft einen Schatten für Münzen aus heißer Empörung –
leer ist der Beutel danach, leer auch der klügere Sinn.

Du prahlst mit Stärke und Mut und verkaufst uns dein großes Versprechen.
Prüft man den glänzenden Schein, findet man Rost nur und Staub.
Fragst du, was bleibt von der Wahl, die den Zorn zum Herrscher erhoben?
Nur eine Antwort: Reue – und ein Kreuz am falschen Ort.

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Mittwoch, 5. August 2026
Probieren wir es noch einmal mit Argumenten...
Mittwoch, 5. August 2026, 12:49

Bei Einigen ist allerdings wirklich Hopfen und Malz verloren...
Eben musste ich ausgerechnet vom hier bereits einmal näher beschriebenen Oberschwurbler "Hanno" folgenden Kommentar lesen:
"Gehörst du jetzt zum Verschwörungsteam von Staats-correctiv und Volksverpetzer?" 🙈

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Montag, 3. August 2026
Ceuta - nur so ein Gedanke...
Montag, 3. August 2026, 18:55

Vielleicht könnte bei der aktuellen Debatte um den Massenansturm auf Ceuta nebenbei einmal grundsätzlich geklärt werden, ob es heute noch zeitgemäß sein kann, Exklaven auf dem Staatsgebiet anderer Länder zu unterhalten...?

Dabei könnte übrigens neben Ceuta und Melilla auch der Status von Gibraltar erneut auf den Prüfstand kommen.

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Donnerstag, 30. Juli 2026
Hurra - VORHⒶUT
Donnerstag, 30. Juli 2026, 09:03

Was muss bzw. darf ich da in einem Artikel über Fetenfrotzes aktuellen Fettnäpfchen-Pogo Schönes lesen?!? "Nun aber schreiben wir das Jahr 2026 und befinden uns damit längst in einer Zeit, in der die Nichtnutzung von Smartphones längst als Avantgarde gilt." (Hervorhebung von mir; die stilistisch unschöne zweimalige Verwendung des Wörtchens "längst" im selben Satz ist dagegen der Autorin unterlaufen)

Ja, isses denn möglich? Da bin ich alter Boomer (und, wie ich stolz hinzufügen möchte, Gründer der - sehr überschaubaren - FB-Community "Smartphones sind Scheiße) unversehens und fast über Nacht tatsächlich vom Ewiggestrigen zu einem Mann von Morgen bzw. des Fortschritts avanciert, und das quasi sogar rückwirkend.

Da kann es ja eigentlich nur noch schlechter werden...

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Palim, palim
Donnerstag, 30. Juli 2026, 08:46

Alle sind so ernst geworden, lautet der Titel eines schönen Buches von Martin Suter und Benjamin von Stuckrad-Barre, und dieses traurige Zeugnis muss ich zumindest mir (was eventuell dem Alter geschuldet sein mag) leider auch ausstellen, zumal wenn ich meine frühen, durchaus spaßigen Blogeinträge von vor über zehn Jahren noch einmal wiederlese; vielleicht betrifft es aber auch allgemein unsere Gesellschaft (is there such thing?) in diesen unruhigen Zeiten (aber gab es je ruhigere?)...

Eines voraus: ich bin und war nie ein großer Fan des doch sehr hausbackenen Humors von Dieter "Didi" Hallervorden, hielt es in den 1970ern mehr mit dem vornehmen Loriot und dem anarchischem Otto (der ja vieles vom großen Robert Gernhardt übernommen hatte); dennoch fühlte ich mich bemüßigt, für ihn in die Bresche zu springen, als er gestern in einem in meiner Bubble vielgeteilten Fratzbuch-Beitrag als "rhetorischer AfD Steigbügelhalter" bezeichnet wurde, "der noch im April 2025 in der ARD-Jubiläumsshow „75 Jahre ARD“ mit dem N-Wort und dem Z-Wort hantierte" und (als wäre dies ein Widerspruch) "uns jetzt vor der gesichert rechtsextremen AfD" (näheres dazu s. hier) warne. Ich kommentierte das (durchaus besserwisserisch-belehrend, wie mir schmerzvoll bewusst ist) mit den Worten: "Es gibt eben offenbar auch noch Meinungen und Haltungen jenseits von blaubraun und regenbogenwoke - und eine differenziertere Sicht der Dinge würde uns allen ganz gut tun, glaube ich."

Daraufhin wurde ich aufgefordert, zu erklären, ob ich die "Bedeutung dieses Begriffes der von rechten Kreisen verächtlich gemacht wird", kennen würde und was er für mich bedeute; und ich gab ganz klugscheißerisch zur Antwort: "Wokeness ist für mich die Bemühung, diskriminierende Sprache zu vermeiden, was ich als persönliche Einstellung sehr gut finde, aber wenn sie dazu führt, Anderssprechende zu belehren oder ihrerseits zu diskriminieren und auszugrenzen, natürlich ablehne."

Tja, so unlustig sind die Zeiten oder bin zumindest ich inzwischen geworden - es folgt hier leider keine Pointe!

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Dienstag, 28. Juli 2026
Wahlk(r)ampf
Dienstag, 28. Juli 2026, 12:50

Nur zu Dokumentationszwecken, weil dieses Statement auf Fratzbuch mal wieder viel Resonanz erfährt (vielleicht sollte ich mich mal irgendwo als Clickbait-Experte bewerben) ...

Lustig dabei: Der Shitstorm tobt vor allem in der FB-Gruppe "AfD ist scheiße", wo viele kackblaubraune Idioten und Arschlöcher sich offenbar ganz besonders zu Hause fühlen. 😂 🤣

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Sonntag, 26. Juli 2026
Ein weites Feld:
Unfassbare Vorurteile gegen russische Turkvölker im Erdkundeunterricht
Sonntag, 26. Juli 2026, 17:00


"Was wissen wir von den Baschkiren?"

"Tun die nicht nach dem Bakschisch gieren...?"

"Genau! Und was tun die Tschuwaschen?"

"Die tun bekanntlich gern beim Haschen
sich in die Satteltaschen aschen;
und nach dem Arschwisch - diese Flaschen -
tun sie sich nicht die Hände waschen!"

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Donnerstag, 16. Juli 2026
Legal - illegal - scheißegal
Donnerstag, 16. Juli 2026, 22:29

Was kümmern mich denn die Gesetze, die wir für die Untertanen (den gemeinen Pöbel) erlassen haben...?

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Das Leben ein Comic
Donnerstag, 16. Juli 2026, 10:34

Über mein erstes Tote-Hosen-Konzert im Frühling 1983 hatte ich hier ja bereits vor vielen Jahren berichtet; jetzt habe ich aus einer Laune heraus ChatGPT damit beauftragt, das dazugehörige Foto zu einem farbigen Cartoon zu verarbeiten.
Zum Vergleich hier auch nochmal das Original (geschossen vom leider schon verstorbenen Richard "ar/gee" Gleim) - zur Erinnerung: Der Jungspund ganz links bin bzw. war ich...

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Das Prinzip Permanentes Plebiszit

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Charles Bukowski