Ente am Ende
Gaudeamus igitur
Montag, 21. September 2026, 16:01

Eigentlich ist heute ja ein Tag der vorbehaltlosen Freude, denn die Linken haben in Berlin über 25 % der Stimmen bekommen - wenn nicht sofort die Kampagnen der Mainstream-Medien begonnen hätten, welche die Linke diskreditieren und spalten sowie Grüne und SPD lieber in eine Koalition mit der abgehalfterten CDU drängen wollen.

Zwei “Narrative” (wie es so scheußlich neudeutsch heißt) spielen dabei eine Rolle:

Erstens: Die Linken wollen den Volksentscheid "Deutsche Wohnen & Co enteignen" von 2021, dem 58 % der Wahlberechtigten zugestimmt hatten, im Gegensatz zu CDU und SPD tatsächlich umsetzen - da weiß ich gar nicht, wo da das Problem liegen sollte, auch wenn angeblich (laut gewissen neueren Umfragen nach jahrelanger Propaganda, warum dies zu teuer und ineffektiv sein sollte) inzwischen eine Mehrheit der Befragten dagegen sein sollte; zur Not könnte es ja einen neuerlichen Volksentscheid geben.

Zweitens: Die sattsam bekannte Verleumdung, die Linke hätte “ein Antisemitismusproblem”. Dazu möchte ich noch einmal ganz ausdrücklich festhalten:

Kritik an der jetzigen faschistischen Regierung in Israel und ihrer mörderischen Politik in Gaza und Westjordanland ist kein Antisemitismus, ebensowenig wie das Eintreten für einen eigenen Palästinenserstaat.

Im Gegenteil: Wer solche Stimmen als "antisemitisch" verleumdet, verfolgt selbst eine rassistische und faschistische Agenda.

Und falls tatsächlich ein bekanntes Clan-Mitglied uneingeladen bei den Neuköllner Linken auf der Wahlparty aufgetaucht sein sollte (was ja jetzt auch noch zu einer Skandalisierung herhalten soll), so spricht das doch höchstens dafür, dass bei den Linken am geilsten gefeiert wird.

So möchte ich schließen mit dem schönen Satz der designierten Bürgermeisterin: "In unserer Stadt hat die Liebe und die Gerechtigkeit über den Hass gewonnen!"

senf dazu


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