
"Warum Marx unrecht hat", will uns und seiner Kollegin Franziska Augstein ("Warum Marx recht hat"; s. dazu auch hier) der ehemalige "Vorwärts"- und heutige SZ-Redakteuer Nikolaus Piper erklären: auf irgendeine Art müssen Entscheidungen der einzelnen miteinander verknüpft werden. Und dazu gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder zentral mithilfe eines Plans oder dezentral mittels des Marktes. Im ersten Fall sind katastrophale Ergebnisse vorhersehbar.
Nun, hier wäre nachzulesen, wie sich die jeweiligen Vorteile dieser beiden Verknüpfungsmöglichkeiten elegant miteinander vereinen ließen: durch eine permanente plebiszitäre Planung bzw. Ermittlung der Bedürfnisse und eine marktwirtschaftliche Berechnung der entsprechenden Löhne und Preise.
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☞ Ceterum censeo capitalismum esse opprimendum.*
* "Außerdem bin ich der Meinung, dass der Kapitalismus überwunden werden muss."
Übrigens: schon dafür unterschrieben? ; )
Wozu ist der Mensch auf der Welt? Zum Sterben.
Und was heißt das? Rumhängen und warten.
Charles Bukowski





