Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Ich möchte dazu einladen, eine weltbürgerliche Perspektive einzunehmen, wie dies alle tun können, die sich ein wenig für Geschichte und Politik interessieren und damit beschäftigen.
Aus weltbürgerlicher Perspektive ist unser Planet in einem erbärmlichen Zustand. Während es einerseits großen Wohlstand und teilweise sogar unermesslichen Luxus gibt, leben doch immer noch die Meisten in relativem Elend, sind Mindeststandards wie Zugang zu sauberem fließendem Wasser, Wohnung, Kleidung, Heizung, Elektrizität und Internetanschluss für viele Menschen ein weit entfernter Wunschtraum. Gleichzeitig wird unsere Umwelt weiterhin über Gebühr ausgebeutet und belastet, was schon heute zu großen Problemen führt.
Diese Zustände sind natürlich das Erbe der ungerechten Vergangenheit, und von wenigen Ausnahmen abgesehen gilt weiterhin die Regel: Das Geld (der Besitz) bleibt in der Familie (Sippe, Nation usw.); die Nachfahren der Reichen sind und werden meist noch reicher, auf Kosten der immer mehr werdenden Armen, die sie faktisch ausbeuten und unterdrücken.
Längst könnten wir unser globales Gemeinwesen so organisieren, dass Hunger und Armut überwunden werden könnten. Doch einer längst global agierenden Wirtschaft stehen überkommene und überholte staatliche und überstaatliche ("völkerrechtliche") Strukturen entgegen, welche die ungleichen Besitzverhältnisse wirksam zementieren.
Welch absurde Sicht auf die Welt, zu glauben, Land und Bodenschätze sollten m.o.w. zufällig darauf lebenden "Völkern" oder sogar einzelnen Personen exklusiv gehören, so dass es ihnen überlassen bleibt, aus solcherlei "Privatbesitz" Gewinne zu erzielen und sie rücksichtslos auszubeuten. Leider ist das im real-existierenden Kapitalismus aber gängige und immer weiter forcierte Praxis.
(to be continued...)
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➥ Zur Petition Weiterentwicklung: Demokratie
➥ Das Prinzip Permanentes Plebiszit
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Charles Bukowski