Ente am Ende
Leserbrief zu "Und jetzt gehört es uns", ZEIT 27/2026, S.49
Dienstag, 23. Juni 2026, 12:02

Wie hoch mag wohl der Wertverlust von Ijoma Mangolds Immobilenfonds-Aktienpaket gewesen sein, dass er sich zu einer solchen Phillipika gegen das Volksbegehren "Deutsche Wohnen & Co. enteignen" hinreißen ließ, bei der er jegliche journalistischen Standards ignoriert und sogar so weit geht, Menschen, die gegen die Gepflogenheit votierten, dass große börsennotierte Immobilienunternehmen die Instandhaltung vernachlässigen und ihre Mieter z.B. mit betrügerischen Nebenkostenabrechnungen schröpfen, in die Nachbarschaft von "Arisierung jüdischen Eigentums" rückt?

Die Tatsache, dass das Grundgesetz "Eigentum und Erbrecht" schützt, und sei es das Millionen- oder Milliardenerbe skrupelloser Raubritter, welche im Mittelalter auf Kosten ihrer gnadenlos unterdrückten und ausgebeuteten "Leibeigenen" ein Leben in Saus und Braus führten, wie deren Nachfahren teilweise noch heute, scheint ihm jedenfalls erheblich wichtiger zu sein als die ebendort erwähnten Verpflichtungen, die aus solchem Eigentum erwachsen könnte.
_______________________________________________________________________
Anmerkung in eigener Sache: Diesen Text habe ich ohne KI-Unterstützung verfasst... ; )

senf dazu


 schon 159 x druppjeklickt

Zur Petition Weiterentwicklung: Demokratie
Das Prinzip Permanentes Plebiszit

We were all just hanging around waiting to die and meanwhile doing little things to fill the space.
Charles Bukowski