Ente am Ende
Dienstag, 11. August 2026
Was alles für eine Welt (fast) ohne Autos spricht
Dienstag, 11. August 2026, 14:27

Ist die KI bereits jetzt schlauer als wir?

Naja - solange sie sich noch beim Hacken erwischen lässt, wahrscheinlich nicht. Aber schlauer als ich (was natürlich keine große Kunst darstellt) ist sie inzwischen wohl schon - was mir bewusst wurde, als ich ChatGPT beauftragte, welche Gründe (außer der CO2-Belastung) noch dafür sprächen, den Auto-Individualverkehr abzuschaffen. (Dabei schwebte mir als Argumente v.a. der hohe Flächenverbrauch bzw. die massive Erdbodenversiegelung für Straßen und Parkplätze sowie die vielen Verkehrstoten und Verletzten vor.)

Die überraschend ausführliche Antwort lautete:

Wenn man die CO₂-Belastung bewusst ausklammert, gibt es trotzdem eine ganze Reihe starker Argumente gegen einen sehr hohen Anteil des privaten Autoverkehrs. „Abschaffen“ ist dabei allerdings eine sehr weitgehende Forderung – viele Argumente sprechen eher für deutliche Reduzierung und Verlagerung.

Platzverbrauch: Autos benötigen enorm viel öffentlichen Raum – für Fahrbahnen, Parkplätze, Garagen und Zufahrten. Dieser Raum könnte für Wohnungen, Grünflächen, Spielplätze, Radwege oder Aufenthaltsflächen genutzt werden.
Lärm: Verkehrslärm belastet Anwohner und macht Städte weniger angenehm. Besonders problematisch ist der dauerhafte Straßenverkehrslärm, nicht nur das einzelne laute Fahrzeug.
Unfälle und Verletzungen: Autos bringen zwangsläufig ein erhebliches Verletzungsrisiko mit sich. Besonders gefährdet sind Fußgänger und Radfahrer. Weniger Autoverkehr bedeutet grundsätzlich weniger Konflikte zwischen schweren Fahrzeugen und ungeschützten Verkehrsteilnehmern.
Feinstaub und andere Schadstoffe Auch unabhängig von CO₂ entstehen durch Verbrennungsmotoren Luftschadstoffe. Hinzu kommt Reifen- und Bremsabrieb, der auch bei Elektroautos anfällt.
Gesundheit durch Bewegungsmangel: Wenn kurze Wege automatisch mit dem Auto zurückgelegt werden, werden Gehen und Radfahren verdrängt. Eine Stadt, in der Alltagswege ohne Auto funktionieren, kann körperliche Aktivität fördern.
Kosten für die Allgemeinheit: Straßen, Parkhäuser, Brücken und Verkehrsinfrastruktur müssen gebaut, unterhalten und erneuert werden. Ein Teil dieser Kosten wird von der Allgemeinheit getragen, auch von Menschen, die kaum Auto fahren.
Stau: Mehr Straßenkapazität löst das Verkehrsproblem nicht immer dauerhaft, weil zusätzlicher Straßenraum zusätzlichen Autoverkehr anziehen kann („induzierter Verkehr“). Ein hoher Autoanteil kann sich dadurch selbst im Weg stehen.
Abhängigkeit und soziale Teilhabe: Eine autoorientierte Infrastruktur kann Menschen benachteiligen, die kein Auto besitzen oder nicht fahren können – etwa Kinder, viele ältere Menschen oder Menschen mit bestimmten Behinderungen.
Lebensqualität im öffentlichen Raum: Eine Straße mit ständigem Autoverkehr ist etwas anderes als ein Platz, auf dem Menschen sitzen, spielen, flanieren oder sich begegnen können. Weniger Autos können Städte erheblich menschenfreundlicher machen.
Ökonomische Flächeneffizienz: Ein Auto transportiert im Verhältnis zu seinem Platzbedarf relativ wenige Menschen. Bus, Straßenbahn, Fahrrad und Fußverkehr können dieselbe Verkehrsleistung auf wesentlich weniger Fläche erbringen.

Der stärkste Einwand gegen eine vollständige Abschaffung ist allerdings ebenfalls wichtig: In ländlichen Regionen, für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, bei Schichtarbeit oder für bestimmte berufliche Tätigkeiten kann das Auto derzeit schwer ersetzbar sein.

Deshalb wäre die sachlich stärkere These meines Erachtens nicht: „Autos müssen weg.“ Sondern: „Wo ein gutes alternatives Angebot existiert, sollte das Auto nicht die Standardlösung sein müssen.“ Das lässt sich politisch wesentlich besser begründen.

(Alle Hervorhebungen von ChatGPT)

Dem hätte ich nur noch hinzuzufügen, dass für Umzüge, große Lieferungen, Notfälle usw. natürlich weiterhin die Möglichkeit bestehen sollte, sich ein Auto bzw. Taxi zu mieten (bzw. einen Rettungswagen zu rufen).

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Freitag, 7. August 2026
Gottes Liebe ist groß
Freitag, 7. August 2026, 10:33

Da ich gerade lese, dass wir gerade (anlässlich seines 800. Todestages) ein Franziskus-Jahr haben, möchte ich diese Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen und die obenstehende, meines Erachtens geniale Interpretation der berühmten Vogelpredigt aus der Feder des großartigen Marcel Gotlieb alias Gotlib präsentieren; für des Französischen Unkundige gebe ich auch gerne noch die Übersetzung der Sprechblase bekannt: "Was für ein Puff!! Versteht ihr jetzt Französisch, ja oder Scheiße?!!"

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Donnerstag, 6. August 2026
Homerische Warnung
Donnerstag, 6. August 2026, 10:58

Da im nächsten Monat drei Landtagswahlen stattfinden und dabei nur in Berlin ein halbwegs guter Ausgang bevorstehen könnte (wo die Linken zur Zeit in den Umfragen führen), ansonsten aber in SA und MeckPomm eine absolute Mehrheit für die Scheiß-AfD droht, befinde ich mich - wie ja hier auch schon deutlich geworden sein sollte - seit einiger Zeit im Wahlk(r)ampf, hauptsächlich auf Fratzbuch (aber auch kommenden Samstag auf der Prüf-Demo) und natürlich mit der Stoßrichtung "Nicht die Nazis".

Zu diesem Behufe habe ich gestern ChatGPT damit beauftragt, ein paar Hexameter über die Unwählbarkeit der AfD auszuspucken, und die Ergebnisse (s.u.) haben mir so gut gefallen, dass ich jetzt die nächste Woche jeden Tag einen dieser Vierzeiler (schön als Grafik mit weißer Schrift auf blauem Grund) in diversen einschlägigen Gruppen posten werde:

Rühmend verspricht sie das Heil, doch sie sät nur den Zweifel und Zwietracht.
Laut ist ihr Marktschrei zu hören, doch leise verstummt jede Lösung.
Wer seine Hoffnung dem Lärmen und einfachen Parolen verschreibt, irrt;
besser erwägt man mit Maß – denn die AfD ist nicht wählbar.

Schamlos verkauft man den Zorn als Weisheit und Furcht als Erlösung;
Lärm wird zur Münze geprägt, und der Vorwitz marschiert als Vernunft.
Bürger, prüf gründlich, wem du dein Urteil und Zukunft anvertraust:
Wo Zwietracht geerntet wird, bleibt die AfD unwählbar für Freie.

Sieh, wie der Demagoge vom Laster der Menge den Beifall erbettelt;
Wahrheit verlacht er mit Hohn, doch die Lüge krönt er zum Recht.
Rom fiel nicht erst durch das Schwert, vielmehr durch verblendete Bürger –
lerne daraus: Wer Freiheit bewahrt, wählt AfD niemals.

Sieh dort den Rufer, der stürmisch die Menge mit Worten entzündet,
reich an Versprechen, doch arm an dem Gut, das dem Bürger wohl frommt.
Wer nur den Becher des Zorns bis zum Rande mit Stolz sich gefüllt hat,
merkt erst spät: Solcher Trank macht den klaren Verstand nicht gesund.

Nicht jeder, der laut auf dem Markt seine Weisheit verkündet,
trägt auch die Waage der Klugheit verborgen in seinem Gewand.
Prüfe den Klang der Posaune, die allzu verführerisch schmettert:
Manches, was groß sich erhebt, fällt am Ende als hohles Getön.

Du rufst nach Größe, nach Ruhm, nach dem alten Glanze der Zeiten,
doch was du bringst, ist nur Lärm, der die Ohren betäubt.
Wer dir folgt, kauft einen Schatten für Münzen aus heißer Empörung –
leer ist der Beutel danach, leer auch der klügere Sinn.

Du prahlst mit Stärke und Mut und verkaufst uns dein großes Versprechen.
Prüft man den glänzenden Schein, findet man Rost nur und Staub.
Fragst du, was bleibt von der Wahl, die den Zorn zum Herrscher erhoben?
Nur eine Antwort: Reue – und ein Kreuz am falschen Ort.

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Mittwoch, 5. August 2026
Probieren wir es noch einmal mit Argumenten...
Mittwoch, 5. August 2026, 12:49

Bei Einigen ist allerdings wirklich Hopfen und Malz verloren...
Eben musste ich ausgerechnet vom hier bereits einmal näher beschriebenen Oberschwurbler "Hanno" folgenden Kommentar lesen:
"Gehörst du jetzt zum Verschwörungsteam von Staats-correctiv und Volksverpetzer?" 🙈

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Montag, 3. August 2026
Ceuta - nur so ein Gedanke...
Montag, 3. August 2026, 18:55

Vielleicht könnte bei der aktuellen Debatte um den Massenansturm auf Ceuta nebenbei einmal grundsätzlich geklärt werden, ob es heute noch zeitgemäß sein kann, Exklaven auf dem Staatsgebiet anderer Länder zu unterhalten...?

Dabei könnte übrigens neben Ceuta und Melilla auch der Status von Gibraltar erneut auf den Prüfstand kommen.

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Donnerstag, 30. Juli 2026
Hurra - VORHⒶUT
Donnerstag, 30. Juli 2026, 09:03

Was muss bzw. darf ich da in einem Artikel über Fetenfrotzes aktuellen Fettnäpfchen-Pogo Schönes lesen?!? "Nun aber schreiben wir das Jahr 2026 und befinden uns damit längst in einer Zeit, in der die Nichtnutzung von Smartphones längst als Avantgarde gilt." (Hervorhebung von mir; die stilistisch unschöne zweimalige Verwendung des Wörtchens "längst" im selben Satz ist dagegen der Autorin unterlaufen)

Ja, isses denn möglich? Da bin ich alter Boomer (und, wie ich stolz hinzufügen möchte, Gründer der - sehr überschaubaren - FB-Community "Smartphones sind Scheiße) unversehens und fast über Nacht tatsächlich vom Ewiggestrigen zu einem Mann von Morgen bzw. des Fortschritts avanciert, und das quasi sogar rückwirkend.

Da kann es ja eigentlich nur noch schlechter werden...

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Palim, palim
Donnerstag, 30. Juli 2026, 08:46

Alle sind so ernst geworden, lautet der Titel eines schönen Buches von Martin Suter und Benjamin von Stuckrad-Barre, und dieses traurige Zeugnis muss ich zumindest mir (was eventuell dem Alter geschuldet sein mag) leider auch ausstellen, zumal wenn ich meine frühen, durchaus spaßigen Blogeinträge von vor über zehn Jahren noch einmal wiederlese; vielleicht betrifft es aber auch allgemein unsere Gesellschaft (is there such thing?) in diesen unruhigen Zeiten (aber gab es je ruhigere?)...

Eines voraus: ich bin und war nie ein großer Fan des doch sehr hausbackenen Humors von Dieter "Didi" Hallervorden, hielt es in den 1970ern mehr mit dem vornehmen Loriot und dem anarchischem Otto (der ja vieles vom großen Robert Gernhardt übernommen hatte); dennoch fühlte ich mich bemüßigt, für ihn in die Bresche zu springen, als er gestern in einem in meiner Bubble vielgeteilten Fratzbuch-Beitrag als "rhetorischer AfD Steigbügelhalter" bezeichnet wurde, "der noch im April 2025 in der ARD-Jubiläumsshow „75 Jahre ARD“ mit dem N-Wort und dem Z-Wort hantierte" und (als wäre dies ein Widerspruch) "uns jetzt vor der gesichert rechtsextremen AfD" (näheres dazu s. hier) warne. Ich kommentierte das (durchaus besserwisserisch-belehrend, wie mir schmerzvoll bewusst ist) mit den Worten: "Es gibt eben offenbar auch noch Meinungen und Haltungen jenseits von blaubraun und regenbogenwoke - und eine differenziertere Sicht der Dinge würde uns allen ganz gut tun, glaube ich."

Daraufhin wurde ich aufgefordert, zu erklären, ob ich die "Bedeutung dieses Begriffes der von rechten Kreisen verächtlich gemacht wird", kennen würde und was er für mich bedeute; und ich gab ganz klugscheißerisch zur Antwort: "Wokeness ist für mich die Bemühung, diskriminierende Sprache zu vermeiden, was ich als persönliche Einstellung sehr gut finde, aber wenn sie dazu führt, Anderssprechende zu belehren oder ihrerseits zu diskriminieren und auszugrenzen, natürlich ablehne."

Tja, so unlustig sind die Zeiten oder bin zumindest ich inzwischen geworden - es folgt hier leider keine Pointe!

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Dienstag, 28. Juli 2026
Wahlk(r)ampf
Dienstag, 28. Juli 2026, 12:50

Nur zu Dokumentationszwecken, weil dieses Statement auf Fratzbuch mal wieder viel Resonanz erfährt (vielleicht sollte ich mich mal irgendwo als Clickbait-Experte bewerben) ...

Lustig dabei: Der Shitstorm tobt vor allem in der FB-Gruppe "AfD ist scheiße", wo viele kackblaubraune Idioten und Arschlöcher sich offenbar ganz besonders zu Hause fühlen. 😂 🤣

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Sonntag, 26. Juli 2026
Ein weites Feld:
Unfassbare Vorurteile gegen russische Turkvölker im Erdkundeunterricht
Sonntag, 26. Juli 2026, 17:00


"Was wissen wir von den Baschkiren?"

"Tun die nicht nach dem Bakschisch gieren...?"

"Genau! Und was tun die Tschuwaschen?"

"Die tun bekanntlich gern beim Haschen
sich in die Satteltaschen aschen;
und nach dem Arschwisch - diese Flaschen -
tun sie sich nicht die Hände waschen!"

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Donnerstag, 16. Juli 2026
Legal - illegal - scheißegal
Donnerstag, 16. Juli 2026, 22:29

Was kümmern mich denn die Gesetze, die wir für die Untertanen (den gemeinen Pöbel) erlassen haben...?

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Das Leben ein Comic
Donnerstag, 16. Juli 2026, 10:34

Über mein erstes Tote-Hosen-Konzert im Frühling 1983 hatte ich hier ja bereits vor vielen Jahren berichtet; jetzt habe ich aus einer Laune heraus ChatGPT damit beauftragt, das dazugehörige Foto zu einem farbigen Cartoon zu verarbeiten.
Zum Vergleich hier auch nochmal das Original (geschossen vom leider schon verstorbenen Richard "ar/gee" Gleim) - zur Erinnerung: Der Jungspund ganz links bin bzw. war ich...

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Dienstag, 7. Juli 2026
Nochmal WM 2026
Dienstag, 7. Juli 2026, 09:16

Besser spät als nie: Der bezaubernde Song Dai Dai der unvergleichlichen Shakira 💗💗💗

Kaum zu glauben, dass sie auch schon 49 Lenze zählt - und dass es ein Vierteljahrhundert her sein muss, dass ich mich in sie (Whenever, Wherever) verliebt habe...

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Montag, 6. Juli 2026
Die möglichen Gefahren der Künstlichen Intelligenz
Montag, 6. Juli 2026, 17:52

Wer könnte die Gefahren von KI besser beurteilen als die KI selbst...? Also habe ich ChatGPT beauftragt: "Schreibe einen Essay über die möglichen Gefahren von KI." Hier ist das Ergebnis:

Einleitung

Künstliche Intelligenz (KI) gehört zu den bedeutendsten technologischen Entwicklungen des 21. Jahrhunderts. Sie unterstützt bereits heute Menschen in Bereichen wie Medizin, Wissenschaft, Industrie, Bildung und Kommunikation. Gleichzeitig wirft ihre rasante Entwicklung zahlreiche ethische, gesellschaftliche und politische Fragen auf. Während KI große Chancen bietet, warnen Wissenschaftler, Politiker und Technologieunternehmen auch vor möglichen Risiken. Die Herausforderung besteht darin, den Nutzen der Technologie zu fördern, ohne ihre Gefahren zu unterschätzen.

Gesellschaftliche und wirtschaftliche Risiken

Eine der größten Sorgen betrifft den Arbeitsmarkt. Immer leistungsfähigere KI-Systeme können Aufgaben übernehmen, die bisher von Menschen erledigt wurden. Besonders betroffen sind Tätigkeiten in der Verwaltung, im Kundenservice, in der Produktion oder sogar in kreativen Berufen. Zwar entstehen durch neue Technologien häufig auch neue Arbeitsplätze, doch der Übergang könnte für viele Beschäftigte schwierig sein und soziale Ungleichheiten verschärfen.

Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass wirtschaftliche Macht zunehmend bei wenigen großen Technologieunternehmen konzentriert wird. Wer über die leistungsfähigsten KI-Systeme und die größten Datenmengen verfügt, könnte erheblichen Einfluss auf Wirtschaft und Gesellschaft gewinnen.

Desinformation und Manipulation

KI ermöglicht die Erstellung äußerst realistischer Texte, Bilder, Videos und Stimmen. Dadurch können sogenannte Deepfakes entstehen, die kaum noch von echten Aufnahmen zu unterscheiden sind. Solche Technologien können für Betrug, Rufschädigung oder politische Manipulation missbraucht werden.

Auch soziale Netzwerke könnten durch KI-generierte Inhalte mit Falschinformationen überschwemmt werden. Wenn Menschen nicht mehr sicher erkennen können, welche Informationen authentisch sind, leidet das Vertrauen in Medien, Wissenschaft und demokratische Institutionen.

Datenschutz und Überwachung

Moderne KI benötigt häufig große Mengen an Daten. Werden personenbezogene Informationen ohne ausreichenden Schutz verarbeitet, kann dies die Privatsphäre erheblich beeinträchtigen. Besonders problematisch wird dies, wenn Staaten oder Unternehmen KI zur umfassenden Überwachung einsetzen.

Gesichtserkennung, Bewegungsprofile oder automatisierte Verhaltensanalysen können zwar Sicherheitsmaßnahmen unterstützen, zugleich aber die Freiheit und die Persönlichkeitsrechte der Bürger einschränken.

Fehler und mangelnde Transparenz

Viele KI-Systeme arbeiten mit komplexen neuronalen Netzwerken, deren Entscheidungen selbst für Experten nicht immer vollständig nachvollziehbar sind. Dies kann insbesondere in sensiblen Bereichen problematisch sein. Fehlentscheidungen bei medizinischen Diagnosen, Kreditvergaben oder Gerichtsverfahren können schwerwiegende Folgen für Betroffene haben.

Hinzu kommt, dass KI-Systeme Vorurteile aus ihren Trainingsdaten übernehmen können. Enthalten diese Daten gesellschaftliche Ungleichheiten oder Diskriminierungen, besteht die Gefahr, dass die KI diese ungewollt verstärkt.

Autonome Waffensysteme

Ein besonders ernstes Risiko stellt der militärische Einsatz von KI dar. Autonome Waffensysteme könnten künftig Ziele ohne unmittelbare menschliche Kontrolle auswählen und angreifen. Viele Experten warnen davor, dass dadurch die Schwelle zum Einsatz militärischer Gewalt sinken und unvorhersehbare Eskalationen entstehen könnten. Deshalb wird international darüber diskutiert, solche Systeme völkerrechtlich zu regulieren oder zu verbieten.

Langfristige Risiken

Einige Forschende beschäftigen sich mit der Frage, welche Folgen sehr leistungsfähige KI-Systeme in der Zukunft haben könnten. Sollte es gelingen, Systeme zu entwickeln, die in vielen Bereichen menschliche Fähigkeiten erreichen oder übertreffen, müssten ihre Ziele und Handlungen zuverlässig mit menschlichen Werten vereinbar sein. Andernfalls könnten Fehlsteuerungen erhebliche Auswirkungen haben, insbesondere wenn solche Systeme weitreichende Kontrolle über kritische Infrastrukturen erhalten. Wie wahrscheinlich solche Szenarien sind, wird innerhalb der Forschung unterschiedlich bewertet, doch viele halten es für sinnvoll, frühzeitig an Sicherheitsmechanismen zu arbeiten.

Fazit

Künstliche Intelligenz ist weder grundsätzlich gut noch grundsätzlich gefährlich. Ihre Auswirkungen hängen davon ab, wie Menschen sie entwickeln, einsetzen und regulieren. Zu den wichtigsten Herausforderungen gehören der Schutz von Arbeitsplätzen, der verantwortungsvolle Umgang mit Daten, die Bekämpfung von Desinformation, die Vermeidung diskriminierender Entscheidungen sowie die Kontrolle militärischer Anwendungen. Eine verantwortungsvolle KI-Entwicklung erfordert daher nicht nur technische Innovationen, sondern auch klare ethische Leitlinien, demokratische Kontrolle und internationale Zusammenarbeit. Nur so kann das Potenzial der Künstlichen Intelligenz genutzt werden, ohne ihre Risiken aus dem Blick zu verlieren.

Das Bild hat der Gooogle-Bildgenarator Gemini erzeugt.

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Donnerstag, 2. Juli 2026
Schnaps Bieridee
Donnerstag, 2. Juli 2026, 13:01

Ja, das "Kleine Silvester" am Dienstagabend hat mich zugegebenermaßen inspiriert...

Hier noch die Transkription, falls es jemand - mein zukünftiges Ich z.B. - nicht lesen können sollte:

  ES WAR EINMAL EIN HERZOG
  DER MIT SEINEM HEER
  HIN UND HER ZOG

- HERR HERZOG:
  WER ZOG
  FÜR DEN HEERZUG
  DEN BIERTROG?

- HER MIT DEM BIERKRUG!
  WER FRUG
  DIESEN UNFUG?

Ich bitte auch um freundliche Beachtung des dezent über dem Papier drapierten Schraubverschlusses.

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Mittwoch, 1. Juli 2026
WM 2026
Mittwoch, 1. Juli 2026, 13:29

WOLLTE MADE
KONNTE NICH

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Dienstag, 30. Juni 2026
Vom Elend der Junkies und dessen Behebbarkeit
Dienstag, 30. Juni 2026, 11:53

Das Leben als Junkie ist nicht leicht - das Leben mit Junkies (in der Nachbarschaft) ist es oft auch nicht. Wer für seine Sucht mehrere Tausend Euro pro Monat aufbringen muss, sieht sich oft gezwungen, aggressiv zu betteln, zu stehlen und/oder sich zu prostituieren, und für Essen, Hygiene oder eine eigene Wohnung bleibt da meist nichts mehr übrig.

Schon lange plädieren zahlreiche Expert:innen dafür, dieses Problem nicht länger repressiv, grundsätzlich anzugehen, nämlich mit einer Legalisierung ausnahmsweise aller Suchstoffe, denn dadurch ließen sich fast alle Probleme von und mit Junkies beheben.

Die Abhängigen könnten ihren Stoff in kontrollierter und garantierter Qualität zum kleinen Herstellungspreis auf Rezept in der Apotheke bekommen, bräuchten also nicht mehr ständig diese Unsummen auftreiben und könnten sogar einer geregelten Arbeit nachgehen, da nach jahrelangem Konsum meist gar kein Rausch mehr erreicht wird, sondern nur das Abklingen der Entzugserscheinungen. Auch käme es nicht immer wieder zu tödlichen Überdosierungen durch (unerwarteterweise nicht wie üblich stark gestreckten) Drogen.

Was spräche dagegen? Wer Heroin, Crack o.ä. konsumieren will (aus welchen Gründen auch immer), wird dazu Mittel und Wege finden - Verbote hin oder her. Allerdings würde der Anreiz für kriminelle Kartelle wegfallen, Leute "anzufixen", um sie anschließend jahre- oder jahrzehntelang abzumelken. Die Zahl der Süchtigen würde also höchstwahrscheinlich eher abnehmen.

Aber natürlich würde eine wichtige Drohkulisse des Kapitalismus wegfallen; denn machen wir uns nichts vor: Das Elend der Obdachlosen und Drpgensüchtigen sorgt natürlich auch dafür, die Normalos brav weiter zu ihren Arbeitsstellen gehen zu lassen, denn so will natürlich keiner enden.

(Daher wird es, solange es nach den Reichen und Mächtigen geht, auch kein existenzsicherndes bedingungsloses Grundeinkommen geben, denn wer würde sich dann noch so erbarmungslos ausbeuten lassen, wie es heute leider immer noch gang und gäbe ist...?)

Mein Vorschlag war daher immer, Drogen komplett frei- und (bei umfassender Aufklärung über die Gefahren selbstverständlich) ggf. auf Verschreibung abzugeben. Gestern aber hatte ein Kumpel von mir eine noch viel bessere Idee:

Wie wäre es, in größeren Städten eine relativ zentral gelegene größere Grünfläche (in Düsseldorf z.B. den Volksgarten) als permanente Party-Location zu deklarieren und dort Drogen aller Art kostenlos abzugeben? Freibier für Alkis und Wochenendtrinker, daneben Gratis-Gras für täglich wie nur gelegentlich Kiffende, Magic Mushrooms und LSD, Pep und Koks und auch Heroin und Crack u.v.m., begleitet von entsprechend passender Musik (auch gerne Life), Kunst- und Filmdarbietungen und begleitet von medizinischem Support... Im Prinzip das, was wir in der Altstadt heute schon so ähnlich haben, aber eben absolut niederschwellig, da kostenfrei und damit für alle erschwinglich. Dort könnte jede:r nach Lust und Laune rund um die Uhr und den Kalender sich aufenthalten, hin- und auch wieder weggehen (oder eben auch gleich ganz wegbleiben), und die echten Junkies würden zumindest nicht in Wohngegenden oder rund um die Hauptbahnhöfe für Verdruss sorgen.

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