[aʊχ das nɔχ]
Montag, 24. November 2014
Der alternativ(los)e Führer
Montag, 24. November 2014, 12:15

Aus einem heute in der FAZ erschienen Interview mit Bernd "Mut zur Lücke" Lucke (zur Zeit einer von dreien, nach eigenem Willen demnächst alleiniger Bundesvorsitzender der AfD):

Rechtsradikalismus haben wir wirklich nicht in der AfD. Ich möchte doch mal den Begriff klarstellen: Rechtsradikale (...) befürworten ein Führerprinzip...

Und ein paar Zeilen weiter:

Ich tue, was ich für nötig halte, um die Partei zum Erfolg zu führen. (...) Wir müssen unsere internen Strukturen verbessern, damit die Partei erfolgreich geführt werden kann. (...) Tatsächlich geht es darum, dass ich entlastet werden muss von dem erdrückenden Arbeitspensum. Diese Entlastung sehe ich nicht in den schwerfälligen und koordinierungsintensiven Führungsstrukturen. (...) Im Gegenteil, ich fürchte, dass es in diesen Strukturen leicht zu Streit kommen wird und die Führung darin zerrieben wird. Stattdessen brauchen wir eine klare Führungsstruktur (...). Eine Partei unserer Größe kann nicht durch drei ehrenamtliche Vorsitzende geführt werden. (...) Vielleicht bieten sich andere Führungspersönlichkeiten an. (Hervorhebungen von mir)

Kommt das jetzt nur mir ein bisschen - wie soll ich schreiben - selbstentlarvend vor...?

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Donnerstag, 20. November 2014
Eine feine Gesellschaft
Donnerstag, 20. November 2014, 12:30

Aufschlussreich, was da gerade wieder bei Wikipedia zu erfahren ist: heute vor 25 Jahren wurde die UN-Kinderrechtskonvention von der Generalversammlung der Vereinten Nationen angenommen. Der Kinderrechtskonvention sind mehr Staaten beigetreten als allen anderen UN-Konventionen, nämlich alle Mitgliedsstaaten mit Ausnahme von Somalia, dem Südsudan und den USA - das zeigt vielleicht den Status, den die Menschenrechte (bzw. hier: Kinderrechte) im Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten einnehmen...

Allerdings sollte auch nicht verschwiegen werden, dass auch Deutschland Vorbehalte hatte und hat; hier geht nämlich Ausländerrecht vor Kinderrechtskonvention. Deutschland verhängte neben Österreich als einziges weiteres Land in Europa Abschiebehaft gegen Kinder und Jugendliche. Allein in Hamburg befanden sich 2003 etwa 125 Minderjährige länger als drei Monate in Abschiebehaft.

Traurig, traurig...

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Sonntag, 9. November 2014
Ach ja - eins noch:
Sonntag, 9. November 2014, 15:12

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25 Jahre Mauerfall?
Sonntag, 9. November 2014, 10:52
Aber nicht an den EU-Außengrenzen!


Grenzzaun von Melilla

Wir sind schon ein Völkchen...

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Unrechtsstaat
Sonntag, 9. November 2014, 08:29

In was für einem Land leben wir eigentlich?

Ein Land, in dem Menschen, die nicht das Glück haben, deutsch (oder wenigstens gutbetucht) zu sein, in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt und mit Arbeitsverboten belegt werden und jederzeit abgeschoben werden können (siehe z.B. den Fall Wadim), sofern sie es überhaupt geschafft haben sollten, die vielfach gesicherten Grenzen des vergrößerten Staatsgebietes (EU) lebend zu überwinden;

ein Land, in dem die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden, in dem die oberen zehn Prozent doppelt so viel Vermögen haben wie der Rest der Bevölkerung (vgl. die Zahlen des DIW) und Arbeitslosen auch noch das Existenzminimum wegsanktioniert werden kann;

ein Land, in dem Unbequeme für immer in der Psychiatrie verschwinden können (siehe z.B. den Fall Mollath);

ein Land, in dem der „Verfassungsschutz“ systematisch Rechtsradikale deckt und alimentiert (siehe z.B. den Fall NSU);

ein Land, das meint, endlich wieder stolz auf sich sein zu dürfen, z.B. darauf, weltweit drittgrößter Waffenexporteur zu sein;

ein Land, in dem heute vieltausendfach die Nationalhymne erklingt, zu deren Klängen vor knapp einem Menschenalter die Bücher und Synagogen brannten, der schlimmste Krieg aller bisherigen Zeiten vorbereitet und begonnen wurde und sechs Millionen Menschen im KZ starben;

ein Land, in dem der Bundespräsident zu mehr militärischer Verantwortung aufruft und in dem die (gar nicht mal so) Linken im Parlament öffentlich gedemütigt werden;

ein Land, in dem Steuerhinterziehung in Millionenhöhe oftmals als Kavaliersdelikt angesehen und behandelt, „Sozialbetrug“ oder „Beförderungserschleichung“ dagegen mit Haftstrafen geahndet wird;

ein Land, in dem die „Demokratie“ darin besteht, alle vier Jahre eine Partei wählen zu dürfen, deren oberste Funktionäre dann (falls die Partei groß genug ist) diese Zeit lang von mächtigen Wirtschaftslobbyisten die Gesetze diktiert und die Ärsche vergoldet bekommen;

ein solches Land, in dem all das und noch viel mehr traurige Realität ist, kann ich (jenseits aller offiziellen, juristischen oder legalistischen Definitionen) zu meinem allergrößten Bedauern leider nur als UNRECHTSSTAAT bezeichnen!

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Samstag, 8. November 2014
Nur so 'ne Idee
Samstag, 8. November 2014, 13:33

Vielleicht könnten die einschlägigen Blätter ja mal nach guter Journalisten Sitte Telefonnummer und Wohnsitz von Monsieur Juncker veröffentlichen? Der hat auf alle Fälle garantiert sehr viel mehr volkswirtschaftlichen Schaden angerichtet als der Gewerkschaftsvorsitzende der Lokführer...

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Freitag, 7. November 2014
So viel Bigotterie war nie!
Freitag, 7. November 2014, 11:16

Weil gerade überall die öffentlich-rechtlich-verordneten Jubelarien über "25 Jahre Mauerfall" (in Wirklichkeit ja vielmehr eine Öffnung) stattfinden und zu diesem Anlass der Ex-Linke Wolf Biermann als offizieller Regierungsbänkelsänger in der Feierstunde des Deutschen Bundestages soeben in seiner mittlerweile gewohnt-abgeschmackten seibstgefälligen Manier die Linken als "elenden Rest" und "Reaktionäre" beschimpft hat (und dafür prompt von Merkel und ihrem Hintersassen Gabriel ausgiebig geknuddelt wurde), und weil dieser Tage (befeuert durch Möchtegern-Bürgerrechtler und nachmaligen Stasi-Jäger Gauck) bis zum Erbrechen darüber diskutiert wird, ob ein Linker (gemeint ist: einer aus der früheren SED, obwohl der Gemeinte aus der westdeutschen Gewerkschaftsbewegung stammt) überhaupt Ministerpräsident werden dürfe, möchte ich einmal anhand eines kleinen Beispiels daran erinnern, welche Typen sich die CDU* kurz nach Ende der Diktatur so ins Boot geholt und (wieder) großgemacht hat - und damit meine ich jetzt nicht ehemalige Nazi-Größen wie Adenauers Kanzleramtschef Globke (nicht lange davor noch Kommentator der Nürnberger Rassengesetze) oder den NSDAP-Funktionär und späteren Bundeskanzler Kiesinger, sondern sogenannte "Blockflöten":

Ulrich Junghanns (ich zitiere aus Wikipedia) ist ein deutscher Politiker (früher DBD, jetzt CDU). Er war von November 2002 bis November 2009 Wirtschaftsminister und war vom 20. Februar 2007 bis zum 20. Oktober 2008 stellvertretender Ministerpräsident von Brandenburg. (...) Ulrich Junghanns trat als 18-Jähriger 1974 in die Blockpartei Demokratische Bauernpartei Deutschlands (DBD) ein. (...) Später wurde er Vorsitzender des Bezirksvorstands der DBD in Berlin. Noch am 3. Juli 1989 verteidigte Junghanns die Mauer: „Was die Mauer betrifft, so lassen wir uns nicht deren Schutzfunktion ausreden – ganz einfach, weil wir den Schutz spüren vor all dem, was hinter der Mauer an brauner Pest wuchert.“ (...) Seit 1990 ist er Mitglied des Landesvorstandes der CDU Brandenburg.

So viel nur zu den Themen "gründliche Aufarbeitung der Vergangenheit" und "ungute Tradition mit einem Unrechtsstaat"...
_____________________________________________________________
* Übrigens, der zur Zeit viel geschmähte GDL-Vorsitzende Weselsky ist ausweichlich seines Wikipedia-Eintrags auch Mitglied der CDU - die haben also nicht nur (wenn auch ganz überwiegend) Pfeifen und Blockflöten in ihren Reihen...

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Donnerstag, 23. Oktober 2014
Ein würdiges und zwei fragwürdige Jubiläen
Donnerstag, 23. Oktober 2014, 12:55

Was geschah am 23. Oktober?, fragt heute wie gewohnt die Wikipedia-Startseite, gefolgt von ein paar (von wem eigentlich?) ausgesuchten Antworten:

1689 – Die Bill of Rights stärkt die Rechte des englischen Parlaments gegenüber der Krone sowie bürgerliche Grundrechte.
Eine feine Sache, denn dieser Meilenstein auf dem Weg zu einem aufgeklärten und parlamentarisierten Staat war Vorbild für die französische Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789.

1954 – West­integration der Bundes­republik Deutsch­land: Die Pariser Verträge (...) werden unterzeichnet.
Dies würde ich als weniger erfreuliches Ereignis bezeichnen, denn es bedeutete u.a. den leider heute noch gültigen Beitritt zur NATO und zementiert also seit 60 Jahren die Zugerhörigkeit der BRD zur westlichen Werte- Verwertungs-, Unterdrückungs- und Vernichtungs-Gemeinschaft - und übrigens:
Am Tag der Unterzeichnung der Pariser Verträge erhielten die drei Westmächte eine diplomatische Note der Sowjetunion, in der eine Viererkonferenz über die Wiederherstellung der deutschen Einheit vorgeschlagen wurde. Später wurde eine europäische Sicherheitskonferenz vorgeschlagen - all dies aber wurde von Adenauer ausgeschlagen, der einen Scheiß auf die Wiedervereinigung gab und lieber ein Kalter Krieger (am liebsten mit Atomwaffen) sein wollte.

1989 (...) In Budapest endet (...) mit der Ausrufung der Republik und dem Inkraft­treten einer neuen Verfassung die Ära der Volksrepublik.
Wozu dies geführt hat, erleben wir ja seit einigen Jahren - eine rechtsradikale Regierung, die Presse- und Meinungsfreiheit unterdrückt...
Das Ergebnis der Wahlen hatte eine gewaltige Machtverschiebung im Parlament zu den rechtsgerichteten Parteien zur Folge. Am 29. Mai 2010 wählte das neue Parlament Viktor Orbán zum neuen Ministerpräsidenten. (...) Am 18. April 2011 wurde mit den Stimmen der Fidesz die zum 1. Januar 2012 in Kraft getretene neue Verfassung verabschiedet, das Grundgesetz Ungarns. Als Grundlagen der Nation bekennt sich das Grundgesetz in seiner Präambel unter anderem zu Gott, Krone (Stephanskrone) und Vaterland, Christentum, Familie und Nationalstolz.

Gründe zum Feiern gibt es irgendwie immer weniger...

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Dienstag, 21. Oktober 2014
Weshalb ich das PKK-Verbot nicht gerechtfertigt finde
Dienstag, 21. Oktober 2014, 20:48

Die PKK ist natürlich kein Karnevalsverein*. Sie ist vielmehr die marxistische Arbeiterpartei der Kurden in der Türkei, die sich gegen die jahrzehntelange gnadenlose staatliche Unterdrückung der kurdischen Sprache und Kultur und rücksichtslose Ausbeutung ihres Lebensraumes wehren - zuweilen mit der Waffe in der Hand.

Dabei gab es (wie in jedem Krieg) sicherlich viele Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten auch von Seiten der PKK-Kämpferinnen(!) und -Kämpfer. Aber eines ist die PKK sicherlich nicht: eine Terrororganisation, die z.B. irgendwo in Deutschland Bombenanschläge planen würde, um damit irgendwelche sinistren Ziele zu verfolgen. Die PKK kämpft zuförderst in (und für ein selbstbestimmtes) Kurdistan.

Die PKK versteht sich als Teil eines internationalen antiimperialistischen Kampfes für die Befreiung und Gleichberechtigung der Menschen und Völker. Über das Ziel und auch über den richtigen Weg dahin können, sollen und müssen wir noch viel sprechen; aber es gibt keinen Grund, diese Partei zu verbieten - außer natürlich für die (wenigen) Profiteure des Status Quo.

* Ich bitte um Verzeihung, falls mir in dieser kurzgefassten und stark vereinfachenden Darstellung gröbere Fehler unterlaufen sein sollten, und bitte unbedingt um kritische und berichtigende Rückmeldung.

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Zensur bei Fratzbuch
Dienstag, 21. Oktober 2014, 17:04

Gestern Morgen bekam ich von einer Fratzbuch-Freundin den Hinweis auf die Petition Heben Sie bitte das PKK-Verbot auf!, die keineswegs von irgendwelchen Spinnern und/oder "Terroristen", sondern von diesen honorigen Leuten initiiert wurde:

Eckart Spoo: Vorstandsmitglied der Stiftung Deutsches Holocaust-Museum

Prof. Dr. Mohssen Massarrat: Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von Attac Deutschland

Laura von Wimmersperg: organisiert seit 40 Jahren die Ostermärsche in Berlin

Prof. Dr. Norman Paech: Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac, Mitglied der Vereinigung demokratischer Juristinnen und Juristen (VDJ), der Freundschaftsgesellschaft Vietnam-BRD und im Auschwitz Komitee

Prof. Dr. Andreas Buro: Aachener Friedenspreisträger

Prof. Dr. Ulrich Gottstein: Initiator und Mitbegründer der Deutschen Sektion der IPPNW (Internationale Ärzte zur Verhütung von Atomkrieg)

Prof. Dr. Werner Ruf: Mitglied der AG Friedensforschung an der Universität Kassel und Vertrauensdozent und Mitglied der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Dr. Peter Strutynski: Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag

Flugs machte ich mich daran, eine gleichlautende FB-Veranstaltung (darin hab ich ja mittlerweile Übung, wenn auch wenig Erfolg) zu erstellen, wobei ich als "Hintergrundbild" extra kein ((noch?) verbotenes) PKK-Motiv verwendete, sondern obenstehendes Plakat (und davon nur den unteren Bildausschnitt mit den roten Kurdistan-Umrissen), die ich dann auch gleich in zahlreichen FB-Gruppen publik machte, wobei sich z.T. einige heftige Gegenstimmen (v.a. von angeblich so mainstreamkritischen verschwörungstheoretischen Gimpeln) erhoben, mit dem altvertrauten und wiedergekäuten Tenor "PKK = Terroristen, Drogendealer, Mörder, Zionisten" (und die Petitionsinitiatoren "alles Juden" usw.), die ich u.a. mit den Hinweisen erwiderte, dass sich mittlerweile auch des Linksterrorlsmus Unverdächtige wie Cap-Anamur- und Grünhelme-Gründer Rupert Neudeck, Unions-Fraktionschef Volker Kauder und sogar Springers WELT für die Unterstützung der PKK einsetzen.

Vor etwa einer Stunde erhielt ich dann per Mail und Pop-Up-Fenster folgende sicherlich liebgemeinte Warnung:

Hallo,

Einer deiner Beiträge enthält Inhalte, die gegen unsere Nutzungsbedingungen verstoßen. Betrachte diese Mitteilung als Warnung. Weitere Verstoße führen zu der Sperrung deines Kontos. Bitte lies dir unsere Nutzungsbedingungen genau durch und unterlasse das Posten von missbräuchlichen Materialien in Zukunft. Vielen Dank im Voraus für dein Verständnis und deine Kooperation.

Das Facebook-Team


Grund war offenbar die von mir erstellte (und immerhin von über 200 Leuten zugesagte) Veranstalte, die gleichzeitig sang- und klanglos gelöscht wurde und damit auch mitsamt allen Kommentaren usw. aus allen Threads verschwand.

Da frage ich mich doch ernsthaft, was "mein" Fratzbuch-Team sich dabei denkt, derart mit seriösen demokratischen Inhalten umzugehen - nur weil offenbar ein paar uninformierte Petzen und Wichtigtuer nichts Besseres zu tun hatten, als sie für "unangemessen" zu halten und zu melden?!? Kuckt denn da Keiner erstmal selber nach, bevor da etwas gelöscht (und der Urheber mit Kontosperrung bedroht) wird? Oder ist das sogar die offizielle Fratzbuch-Konzern-Politik, unliebsame Inhalte (und Mitglieder) einfach verschwinden zu lassen?!? Da bin ich ja mal gespannt, wie lange es dauert, bis alle anderen irgendwie systemkritischen Seiten im FB-Universum verglühen - und dann endlich nur noch marktkonforme Konsumpropaganda verbreitet wird...

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Mittwoch, 8. Oktober 2014
Weltkrieg 3.0
Mittwoch, 8. Oktober 2014, 22:25

Gespenstisch mitzuerleben, wie gerade bei der Schlacht um Kobane selbst wir traditionell antimilitaristischen Linken jetzt Unterstützung und praktische Solidarität für die kurdischen Kämpfer einfordern; hat uns der Weltgeist nun also auch noch weich- bzw. hartgeklopft für den Großen Krieg, der ja im Nahen, Mittleren und Europäischen Osten längst begonnen hat?

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Dienstag, 7. Oktober 2014
Jin Jiyan Azadî
Dienstag, 7. Oktober 2014, 19:25

Ein vielleicht nicht ganz unbedeutender, vielmehr unter politischen Gesichtspunkten sogar symptomatischer, wenn nicht gar entscheidender Faktor beim jetzt tobenden Gefecht um Kobanî und überhaupt beim Krieg zwischen Kurden und "Islamischem Staat" ist, dass Letzterer sich aus völlig durchgeknallten Gotteskriegern rekrutiert, hauptsächlich frustrierte jungsche Macho-Pimmel, oft aus dem "Goldenen Westen" (Nordamerika und Westeuropa, u.a. Doitschland) zugereist, die sich wahrscheinlich zu viele Gewaltfilme und Ballerspiele reingepfiffen und zu wenig Geiles erlebt haben, weswegen sie jetzt nach den Huris im Paradies geiern, während bei Ersteren auch eine ganze Menge junge und unverschleierte Frauen mitkämpfen!

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Соборность
Dienstag, 7. Oktober 2014, 14:59

Von meiner werten Ex-Gattin erfuhr ich heute, dass meine Vorstellungen von Demokratie dem Konzept der Sobornost ziemlich ähnlich sehen würden, was bei Wikipedia wie folgt beschrieben wird:
Das Konzept der spontanen Ordnung wurde auch in den Arbeiten der russischen Slawophilen, insbesondere bei Dostojewski verwendet und ist verwandt mit dem Konzept der Sobornost. Diese nahm Tolstoi als Grundlage der Ideologie des Christlichen Anarchismus. Lenin diente die Sobornost als Basis seiner Reformen, um eine vereinigende Kraft der Obschtschina im präsowjetischen Russland zu bezeichnen.

Und dies führte mich zum christlichen Anarchismus, der von einem Aktivisten namens Ammon Hennacy wohl wie folgt definiert wurde:
Ein christlicher Anarchist ist (…) jemand, der die andere Wange hin halt, die Tische der Geldwechsler umwirft und keinen Polizisten braucht, um sich gut zu benehmen. Ein christlicher Anarchist ist nicht von Wahlurnen oder Gewehrkugeln abhängig, um sein Ideal zu erreichen; er erreicht dieses Ideal tagtäglich durch die One Man Revolution, mit der er einer dekadenten, verwirrten und sterbenden Welt begegnet.

Das kann auch ein nichtchristlicher Jesusianer wie ich durchaus unterschreiben.

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Freitag, 26. September 2014
Erregungsroutinen
Freitag, 26. September 2014, 20:12

"Dschungelkönigin" Melanie Müller hat bei TV Total über ihre offenbar unvermeidliche Biographie verlautbaren lassen: "Ich wollte es eigentlich ,Mein Kampf‘ nennen, aber ich habe gegoogelt – der Titel ist leider schon vergeben"; daraus macht die (nicht nur laut Titanic vollkommen belanglose) Huffington Post einen "Nazi-Skandal" und schreibt: "Für diesen extrem dummen Kommentar wünschen wir Ihnen eine grottenschlechte Auflage - und fordern ein lebenslanges Auftritts-Verbot im deutschen Fernsehen."

Dieser selber außerordentlich dümmliche Kommentar, der geradezu wie eine Parodie auf die von bestimmten Kreisen* immer behaupteten und beklagten "Gutmenschen-Mainstream-Medien" daherkommt, hat natürlich flugs etliche Kommentatoren auf den Plan gerufen, welche wie immer über die angeblich allgegenwärtige und geisttötende Political Correctness und die ewige Nazi-Keule schimpfen - und die elendige HuffPo, deren Artikel meistens von überhaupt niemandem zur Kenntnis genommen oder jedenfalls weder kommentiert noch weiterverbreitet werden, hat endlich das, was sie jenseits aller Inhalte** am meisten braucht und sich wünscht: Aufmerksamkeit!

________________________________________________________________
* Übrigens: Sozi Narrazin braucht wieder Kohle - sein neuestes Machwerk: Der neue Tugendterror...
** Welche Inhalte?

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Gruselig!
Freitag, 26. September 2014, 17:52

Was soll man tun mit den "Dschihad-Rückkehrern"?, fragt ein Artikel und zitiert darin die linke BuTa-Abgeordnete Ulla Jelpke, die es sinnvoller fände, "Strategien zur Prävention und zur Wiedereingliederung zu entwickeln", anstatt die Leute einfach auszuweisen. Daraufhin finden sich - ausgerechnet auf einer Seite für "Mehr Demokratie" - u.a. folgende Kommentare:

Die Leute schämen sich also nicht, öffentlich Folter, Mord und Vernichtungslager (nicht im Bildausschnitt) zu fordern, und meinen wohl noch, damit "die Guten" in einem Krieg der Kulturen zu sein...

Mein bescheidener Hinweis, dass die Gemeinten größtenteils in der BRD geboren und aufgewachsen sind und dass es nur recht und billig wäre, dass der Staat, in dem sie sich (aus welchen Gründen auch immer) radikalisiert haben, sich auch um sie kümmern sollte, anstatt die Verantwortung einfach abzuschieben, und dass Leute, die sich ihren Gewaltphantasien derart hingeben, nicht viel besser seien als die Dschihadisten, wurde bislang geflissentlich ignoriert.

Kann ich denn da überhaupt noch reinen Gewissens die Weiterentwicklung der Demokratie propagieren?! Nun ja, ich glaube immer noch daran: Verantwortungsbewusstsein kann sich erst und nur dort entwickeln, wenn und wo auch Verantwortung getragen wird...

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Mittwoch, 24. September 2014
Ein ethischer Ratschlag zum Thema "Geschwisterliebe"
Mittwoch, 24. September 2014, 13:30

Der Ethikrat empfiehlt, die Strafbarkeit von einvernehmlichen Sex zwischen erwachsenen Geschwistern aufzuheben, und sofort bekommen in den Kommentarspalten, bei Facebook und Twitter die Klemmis und Kleingeister Schaum vor dem Mund. Dagegen hier ein gutgemeinter ärztlicher Rat:
Aufregung (vor allem unnötige) ist schlecht für den Blutdruck - und wer eine "Häufung erblicher Missbildungen" (was für ein scheußlicher, eugenischer Begriff) befürchtet: es gibt auch so etwas wie Verhütung. Und ganz generell sollte das, was Erwachsene im gegenseitigen Einverständnis unter der Bettdecke oder sonstwo miteinander treiben, die Nachbarn, den Staat und die Justiz nichts angehen.

Und nicht vergessen: Eine friedlichere und gerechtere Welt ist möglich – schon heute!

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In der Kürze liegt die Würze
Mittwoch, 24. September 2014, 12:00

... und Fürze gehen in die Schürze:
Heute vor 45. Jahren begann der Gerichtsprozess gegen die Chicago Seven (eine Gruppe vorlauter Black Panthers und Yippies), in dessen Verlauf u.a. Arlo Guthrie, Norman Mailer, Timothy Leary und Jesse Jackson als Zeugen der Verteidigung auftraten und dem Richter LSD angeboten wurde; zu diesem Anlass möchte ich hier einmal die wirklich schöne Flagge der Youth International Party zeigen:

Und nicht vergessen: Eine friedlichere und gerechtere Welt ist möglich – schon heute!

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Montag, 22. September 2014
Montag, 22. September 2014, 14:27

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Eine fast 500 Jahre alte Erkenntnis...
Montag, 22. September 2014, 10:52

Die Reichen, nicht zufrieden, den Lohn der Armen durch unsaubere persönliche Kniffe herabzudrücken, erlassen noch Gesetze zu diesem Zwecke. Was seit jeher unrecht gewesen ist, der Undank gegen die, die dem Gemeinwesen wohl gedient haben, das wurde durch sie noch scheußlicher gestaltet, indem sie ihm Gesetzeskraft und damit den Namen der Gerechtigkeit verliehen.
Bei Gott, wenn ich das alles überdenke, dann erscheint mir jeder der heutigen Staaten nur eine Verschwörung der Reichen, die unter dem Vorwand des Gemeinwohls ihren eigenen Vorteil verfolgen und mit allen Kniffen und Schlichen danach trachten, sich den Besitz dessen zu sichern, was sie unrecht erworben haben, und die Arbeit der Armen für so geringe Entgelt als möglich für sich zu erlangen und auszubeuten.

Thomas Morus (1478 - 1535): Utopia, Leuven 1516

Der gute Mann war - ausweichlich seines Pelzes und der massiven Goldkette, um die ihn jeder Gangsterrapper beneiden würde - offenbar selber nicht ganz unbetucht, was zeigt, dass auch Begüterte grundsätzlich in der Lage sind, Einsicht in die Notwendigkeit einer gerechten Umverteilung zu entwickeln. Wenn das kein Grund zur Hoffnung ist...?!

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"Gott ist tot"
Montag, 22. September 2014, 06:25

Wie vermochten wir das Meer auszutrinken?
Wer gab uns den Schwamm, um den ganzen Horizont wegzuwischen?
Was taten wir, als wir diese Erde von ihrer Sonne losketteten? Wohin bewegt sie sich nun?
Wohin bewegen wir uns?
Fort von allen Sonnen?
Stürzen wir nicht fortwährend?
Und rückwärts, seitwärts, vorwärts, nach allen Seiten?
Gibt es noch ein Oben und ein Unten? Irren wir nicht durch ein unendliches Nichts?
Haucht uns nicht der leere Raum an?
Ist es nicht kälter geworden?
Kommt nicht immerfort die Nacht und mehr Nacht?

(...)
Müssen wir nicht selber zu Göttern werden (...)?

Friedrich Nietzsche: Die fröhliche Wissenschaft („la gaya scienza“), Leipzig 1887, Kapitel 125

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Sonntag, 21. September 2014
Eine friedlichere und gerechtere Welt ist möglich – schon heute! Und so geht’s:
Sonntag, 21. September 2014, 10:23

1. Das 100-Leute-Prinzip
Nehmen wir an, 100 grundverschiedene Leute stranden durch einen Zu- oder Unfall auf einer fremden, einsamen Insel. Sie sind verschieden nach Geschlecht, Alter, körperlichen und geistigen Fähigkeiten usw., und sie können sich zunächst auch nur ansatzweise miteinander verständigen. Wie würden diese Leute ihr Überleben am Besten(!) sichern?
Vielleicht, indem sie jeder für sich oder in kleinen Gruppen mit- oder vielmehr gegeneinander konkurrieren? Wohl kaum – denn dabei würden viele Ressourcen und Informationen vergeudet, und es gäbe unnötig viel Leid und Tod.
Sie würden also besser miteinander kooperieren, sprich: zusammenarbeiten. Wie aber würden sie diese Kooperation optimal organisieren?
Nehmen wir einmal (unrealistischerweise) an, es wäre eine(r) darunter, der sowohl am Intelligentesten als auch am Selbstlosesten wäre – würden und sollten sie diesen vielleicht zur/zum Anführer(in)* wählen? Eine naheliegend erscheinende Lösung – aber was wäre, wenn dieser „ideale Anführer“* in einem bestimmten Fall eine falsche Entscheidung fällen würde, die für die `gesamte Gemeinschaft negative Konsequenzen hätte? Hätte er* psychologisch überhaupt die Möglichkeit, diesen Fehler einzusehen und zu revidieren, oder müsste er nicht erstens allzu lange davon ausgehen, dass gar kein Fehler vorläge (da ihm selbst die negativen Konsequenzen vielleicht erst spät bewusst werden), und zweitens selbst dann noch hoffen, dass sich seine einmal getroffene Entscheidung doch noch als richtig erweise, und insofern noch länger daran festhalten?
Nun, es darf vermutet werden, dass sich eine bessere Basis für optimale Zusammenarbeit ergäbe, wenn die 100 Leute zu jeder sie alle betreffenden Entscheidung zunächst alle verfügbaren Informationen und Standpunkte zusammentragen, diese dann in einer ausgiebigen Diskussion gegeneinander abwägen und am Ende eine mehrheitliche Entscheidung fällen würden. Die Stimmen der oben erwähnten selbstlosen und weitsichtigen „idealen Anführer“ hätten in einer solchen Diskussion naturgemäß (durch ihre „natürliche“ bzw. vielmehr aus Erfahrungswerten gewonnene Autorität) mehr Gewicht (bzw. Überzeugungskraft); in der schlussendlichen (oder vielmehr immer nur vorläufigen, da stets bei Bedarf revidierbaren) Abstimmung dagegen hätten sie nur eine Stimme wie alle Anderen auch.
Denn es steht ja außer Frage, dass selbst die „Dümmsten“ über Informationen verfügen (und sei es nur über sie selbst), die Andere nicht haben (können), und dass auch die Egoistischsten einsehen müssen, dass ihr eigenes maximales Wohlergehen nicht gegen, sondern nur mit der Gemeinschaft erreichbar ist. Und da bei einer Vielzahl von Mehrheitsentscheidungen jeder selber in der Mehrheit der Fälle zur Mehrheit gehören würde, könnte und bräuchte sich auch niemand unterdrückt fühlen.
Es ist wohl leicht einzusehen, dass eine solche einsame und immer noch etwas fremde und unverstandene Insel mit ihren begrenzten Ressourcen unsere Welt ist, und die dort Gestrandeten sind wir alle.

2. Das Problem der großen Zahlen
Natürlich lässt sich schon mit „nur“ 100 Leuten schwer eine sinnvolle Debatte organisieren; wie sollte dies dann mit sieben oder mehr Milliarden Menschen gelingen, die zudem (trotz weitgehend gleicher oder vergleichbarer Grundbedürfnisse) kaum eine gemeinsame Sprache sprechen?
Vor 100 und vielleicht sogar auch noch vor 20 Jahren wäre dies technisch wohl unmöglich gewesen. Heute haben wir allerdings (mit dem Internet und all den Möglichkeiten des sogenannten „Web 2.0“) Techniken zur Hand (und zum Kopfe), die es uns ermöglichen, Informationsaustausch, Meinungsaustausch (Diskussionen) und Entscheidungsprozesse quasi „in Echtzeit“ zu führen – es fehlt bislang nur am politischen Willen, diese auch entsprechend ein- und durchzusetzen.

3. Die Ungleichverteilung der Macht
Es wird wohl niemand bestreiten können (auch wenn es manche wollen und auch tun), dass die Macht (und Geld ist natürlich nur ein Äquivalent, ein abstrakter oder auch allzu konkreter Ausdruck von Macht) auf unserer Welt extrem ungleich (und somit ungerecht) verteilt ist – wobei die Mehrheit der Leute (und „Länder“) weniger haben als der Durchschnitt und eine kleine Minderheit (vielleicht ein oder sogar zehn Prozent) sehr viel mehr; nennen wir Erstere der Einfachheit halber die Armen (und relativ Ohnmächtigeren), Letztere die Reichen (und Mächtigen).
Natürlich(?) oder vielmehr der Erfahrung nach tun die Reichen bekanntlich (fast) alles dafür, ihre Privilegien zu schützen, zu erhalten und sogar noch auszubauen, und schrecken dabei weder vor Lüge (Desinformation, Manipulation, Propaganda) noch Gewalt (Unterdrückung, Folter, Krieg) zurück. Dies geschieht sicherlich teilweise unbewusst, instinktiv, aus Angst vor der Rache der bislang unterdrückten und übervorteilten Mehrheit. Versetzen wir uns (und dies sollte uns als Bewohner eines „reichen Landes“ nicht schwerfallen) in die Lage eines solchen (durch Glück, Geschick oder Erbschaft) Begüterten; auch wir hätten sicherlich Angst, in Armut abzusinken, vor allem aber, dass uns unser Besitz gewaltsam abgenommen werden könnte. Wenn wir nun aber die Wahl hätten, durch Abgabe von Macht und Geld an Sicherheit hinzuzugewinnen und endlich wieder „ruhig schlafen“ zu können, vielleicht sogar endlich das Gefühl kennenlernen zu dürfen, anderen Menschen (die auch endlich alle ausreichend Nahrung, Kleidung, Wohnung, Heizung hätten) von gleich zu gleich in die Augen schauen zu können – wäre dies nicht der viel größere Gewinn?
Dies mag romantisch und in vielerlei Hinsicht unrealistisch sein, und voraussichtlich wird die privilegierte Minderheit kaum freiwillig auf ihre Vorteile verzichten. Wie ließe sich dann aber diese so notwendige und überfällige Um- und Gleichverteilung von Macht und Geld erreichen? Wohl kaum durch eine „Revolution“ im klassischen Sinne, da eine solche – im unrealistischen Erfolgsfalle – ja doch nur wieder neue Macht-„Eliten“ hervorbringen würde.

4. Die Meta-Petition
Es existieren ja bereits weltweit vielerlei „demokratische“ Institutionen, angefangen bei der UNO über Parlamente bis hin zu Kommunalräten, in denen ein vernunftgeleiteter Interessenausgleich theoretisch möglich wäre (auch wenn diese Organisationen zur Zeit der Verschleierung und Durchsetzung der Interessen der übermächtigen Minderheit dienen). Machen wir (als unterdrückte und somit an fundamentaler Veränderung zuförderst interessierte Mehrheit) uns diese doch zunutze – etwa mit Forderungen wie dieser:
Petition an den Deutschen Bundestag - Weiterentwicklung der Demokratie
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* Aus Gründen der Lesbarkeit und Ökonomie und trotz den Ungerechtigkeiten der patriarchalisch durchtränkten deutschen Grammatik stehen ab jetzt nur noch die maskulinen Formen für beide Geschlechter.

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Montag, 1. September 2014
Seit (ca.) fünf Uhr fünfundvierzig wird jetzt geliefert
Montag, 1. September 2014, 15:05

Schön, wenn die Leute Sinn für Jubiläen haben - und diese panzerbrechenden Kawenzmänner sind ja auch einfach viel zu schick, um nur nutzlos in den Kasernen rumzuschimmeln - oder?

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Wozu ist der Mensch auf der Welt? Zum Sterben.
Und was heißt das? Rumhängen und warten.

Charles Bukowski



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