Ob Ursache oder Folgeerscheinung - jedenfalls stellt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einem Forschungsbericht fest: Mehr als ein Drittel der Hartz-IV-Empfänger ist psychisch krank!
Da trifft es sich ja ausgezeichnet, dass der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) von Ärzten, Krankenkassen und Krankenhäusern (also des Gremiums, welches über die Leistungen der Krankenkassen entscheidet), ein gewisser Josef Hecken (natürlich CDU), just festgestellt hat, man brauche nicht immer einen Psychotherapeuten, manchmal könne auch eine Flasche Bier helfen.
Nun müsste eigentlich zur Selbstmedikamentation nur noch der heilsame Gerstensaft wieder in den Hartz-IV-Regelsatz aufgenommen werden, wie es die Drogenbeauftragte der (Noch-)Bundesregierung (Mechthild Dyckmans, erstaunlicherweise FDP) schon vor drei Jahren gefordert hat - oder soll der bittere Bölkstoff künftig vielleicht per Rezept abgerechnet werden?
Da schlage ich als Alternative zum Bier wenigstens Amphetamine vor, die machen weniger schläfrig und befähigen die Kranken wenigstens zur Arbeit. Und darauf kommt es ja schließlich an.
Aber auch eine gelegentliche Cannabis-Gabe (im Tee, im Gebäck oder als Rauchware) soll ja nicht nur sehr entspannend, sondern dazu noch stimmungsaufhellend sein...
➥ Zur Petition Weiterentwicklung: Demokratie
➥ Das Prinzip Permanentes Plebiszit
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Charles Bukowski