Ente am Ende
Ein paar Gedanken über das Elend in Afrika
Freitag, 5. Juli 2019, 11:51

Sprachfamilien in Afrika

Afrika wurde in und nach der Kolonialzeit in Gebiete/Staaten aufgeteilt, die mit den tatsächlichen, natürlichen Grenzen zwischen Sprach- und Religionsgemeinschaften nichts zu tun hatten. So sind z.B. Muslime, Christen und Animisten, die zu hunderten verschiedenen Sprachgruppen (Völkern) gehören, in einem Staat zusammengepfercht (und andererseits zusammengehörige Gruppen von willkürlich gezogenen Grenzen auseinandergerissen) worden. Die Macht wurde meist der Gruppe übergeben, die vorher mit den Kolonialherren kooperiert hatte, und diese hat dann meist ihre Macht mit allen Mitteln über und gegen alle anderen "Stämme" erhalten. Diese Struklturen sind also ein Erbe der Kolonialzeit und werden von den ehemaligen Kolonialstaaten, die immer noch davon profitieren, nach Kräften weiter konserviert.

Was Afrika bräuchte, wäre zunächst einmal eine kontinentweite Volksabstimmung darüber, wer mit wem und wo in welcher Staatsform zusammenleben möchte - was nebenbei erwähnt auch für andere Weltteile eine gute Idee wäre...


Staatsgrenzen in Afrika

senf dazu


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