Vielleicht auch eine Option für vermögende Osama-Anhänger, die ihrem Idol doch noch eine Erdbestattung ermöglichen wollen? Knapp zwei Jahre nach dem Absturz einer Air-France-Maschine in den Atlantik wurden am Donnerstagmorgen Überreste eines Opfers aus 4000 Metern Tiefe an die Meeresoberfläche geholt. (...) Die Leiche sei noch im Sitz angeschnallt gewesen und in schlechtem Zustand, hieß es. Ach nein! Wer hätte das gedacht? Da denkt man als Laie, ein menschlicher Körper, der zwei Jahre lang im Wasser gelegen hat, zudem höchstem Druck und diversem aasfressenden Getier am Meeresboden ausgesetzt, sähe noch so taufrisch aus wie am Tage seines Ablebens, und nun so eine Enttäuschung...
Nun wollen Experten prüfen, ob das Opfer anhand von DNS-Proben noch identifiziert werden kann. Na, da werden sich die Angehörigen aber freuen. Übrigens: Die Helfer an Bord des Spezialschiffs Île de Sein werden psychologisch betreut. Das wiederum kann ich mir gut vorstellen, dass die das nötig haben.
Mal ehrlich: wem soll denn mit so einer vermutlich sündteuren Bergungsaktion geholfen sein?
Lasst die Toten ruhen, ich bitte euch!
➥ Zur Petition Weiterentwicklung: Demokratie
➥ Das Prinzip Permanentes Plebiszit
We were all just hanging around waiting to die and meanwhile doing little things to fill the space.
Charles Bukowski