Ente am Ende
„Tag der Deutschen Einheit“
Thesen zum Nationalfeiertag
Mittwoch, 3. Oktober 2018, 04:12

„Die Deutsche Einheit“ ist ein Götze (oder auch ein Popanz), hat nie bestanden und besteht heute weniger denn je.

Nationalismus (auch in seiner vermeintlich „positiven“ Variante „Patriotismus“) ist nicht erst in unserer Zeit ein mörderischer Anachronismus, Fluch und Menetekel.

In einer Welt, so gerecht, wie es heute technisch schon möglich wäre, könnte jeder Mensch ohne Not dort leben (in atembarer Luft, mit ausreichend sauberem Wasser und gesunder Nahrung, Kleidung, Wohnung, Heizung, Strom, Zugang zu Bildung und Kommunikationsmitteln), wo es ihm gerade am besten gefällt.

„Mutter aller Probleme“ ist nicht die Migration, sondern der weltweite postkoloniale Kapitalismus/Imperialismus und die sich seit Jahrhunderten fortsetzende und fortschreitende Ungerechtigkeit durch die ererbte Ungleichverteilung der Bodenschätze und Produktionsmittel.

Wir Menschen werden endlich lernen müssen, global und regional zu denken und mit- statt gegeneinander zu handeln, sonst werden wir als Art schon bald zugrunde gehen; nationale Alleingänge wären dagegen der direkte Weg in den Untergang.

Besitz und Entscheidungsmacht (die stets zusammenhängen) müssen so bald wie möglich weltweit gleichmäßig aufgeteilt werden; alle politischen Maßnahmen sollten wir genau dahingehend bewerten, ob sie uns diesem Ziel (Mitbestimmung und Gleichverteilung) näherbringen oder nicht.

senf dazu


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Wozu ist der Mensch auf der Welt? Zum Sterben.
Und was heißt das? Rumhängen und warten.

Charles Bukowski



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