Da im nächsten Monat drei Landtagswahlen stattfinden und dabei nur in Berlin ein halbwegs guter Ausgang bevorstehen könnte (wo die Linken zur Zeit in den Umfragen führen), ansonsten aber in SA und MeckPomm eine absolute Mehrheit für die Scheiß-AfD droht, befinde ich mich - wie ja hier auch schon deutlich geworden sein sollte - seit einiger Zeit im Wahlk(r)ampf, hauptsächlich auf Fratzbuch (aber auch kommenden Samstag auf der Prüf-Demo) und natürlich mit der Stoßrichtung "Nicht die Nazis".
Zu diesem Behufe habe ich gestern ChatGPT damit beauftragt, ein paar Hexameter über die Unwählbarkeit der AfD auszuspucken, und die Ergebnisse (s.u.) haben mir so gut gefallen, dass ich jetzt die nächste Woche jeden Tag einen dieser Vierzeiler (schön als Grafik mit weißer Schrift auf blauem Grund) in diversen einschlägigen Gruppen posten werde:
Laut ist ihr Marktschrei zu hören, doch leise verstummt jede Lösung.
Wer seine Hoffnung dem Lärmen und einfachen Parolen verschreibt, irrt;
besser erwägt man mit Maß – denn die AfD ist nicht wählbar.
Schamlos verkauft man den Zorn als Weisheit und Furcht als Erlösung;
Lärm wird zur Münze geprägt, und der Vorwitz marschiert als Vernunft.
Bürger, prüf gründlich, wem du dein Urteil und Zukunft anvertraust:
Wo Zwietracht geerntet wird, bleibt die AfD unwählbar für Freie.
Sieh, wie der Demagoge vom Laster der Menge den Beifall erbettelt;
Wahrheit verlacht er mit Hohn, doch die Lüge krönt er zum Recht.
Rom fiel nicht erst durch das Schwert, vielmehr durch verblendete Bürger –
lerne daraus: Wer Freiheit bewahrt, wählt AfD niemals.
Sieh dort den Rufer, der stürmisch die Menge mit Worten entzündet,
reich an Versprechen, doch arm an dem Gut, das dem Bürger wohl frommt.
Wer nur den Becher des Zorns bis zum Rande mit Stolz sich gefüllt hat,
merkt erst spät: Solcher Trank macht den klaren Verstand nicht gesund.
Nicht jeder, der laut auf dem Markt seine Weisheit verkündet,
trägt auch die Waage der Klugheit verborgen in seinem Gewand.
Prüfe den Klang der Posaune, die allzu verführerisch schmettert:
Manches, was groß sich erhebt, fällt am Ende als hohles Getön.
Du rufst nach Größe, nach Ruhm, nach dem alten Glanze der Zeiten,
doch was du bringst, ist nur Lärm, der die Ohren betäubt.
Wer dir folgt, kauft einen Schatten für Münzen aus heißer Empörung –
leer ist der Beutel danach, leer auch der klügere Sinn.
Du prahlst mit Stärke und Mut und verkaufst uns dein großes Versprechen.
Prüft man den glänzenden Schein, findet man Rost nur und Staub.
Fragst du, was bleibt von der Wahl, die den Zorn zum Herrscher erhoben?
Nur eine Antwort: Reue – und ein Kreuz am falschen Ort.
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Bei Einigen ist allerdings wirklich Hopfen und Malz verloren...
Eben musste ich ausgerechnet vom hier bereits einmal näher beschriebenen Oberschwurbler "Hanno" folgenden Kommentar lesen:
"Gehörst du jetzt zum Verschwörungsteam von Staats-correctiv und Volksverpetzer?" 🙈
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Vielleicht könnte bei der aktuellen Debatte um den Massenansturm auf Ceuta nebenbei einmal grundsätzlich geklärt werden, ob es heute noch zeitgemäß sein kann, Exklaven auf dem Staatsgebiet anderer Länder zu unterhalten...?
Dabei könnte übrigens neben Ceuta und Melilla auch der Status von Gibraltar erneut auf den Prüfstand kommen.
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Was muss bzw. darf ich da in einem Artikel über Fetenfrotzes aktuellen Fettnäpfchen-Pogo Feines lesen?!? "Nun aber schreiben wir das Jahr 2026 und befinden uns damit längst in einer Zeit, in der die Nichtnutzung von Smartphones längst als Avantgarde gilt." (Hervorhebung von mir; die stilistisch unschöne zweimalige Verwendung des Wörtchens "längst" im selben Satz ist dagegen der Autorin unterlaufen)
Ja, isses denn möglich? Da bin ich alter Boomer (und, wie ich stolz hinzufügen möchte, Gründer der - sehr überschaubaren - FB-Community "Smartphones sind Scheiße) unversehens und fast über Nacht tatsächlich vom Ewiggestrigen zu einem Mann von Morgen bzw. des Fortschritts avanciert, und das quasi sogar rückwirkend.
Da kann es ja eigentlich nur noch schlechter werden...
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Alle sind so ernst geworden, lautet der Titel eines schönen Buches von Martin Suter und Benjamin von Stuckrad-Barre, und dieses traurige Zeugnis muss ich zumindest mir (was eventuell dem Alter geschuldet sein mag) leider auch ausstellen, zumal wenn ich meine frühen, durchaus spaßigen Blogeinträge von vor über zehn Jahren noch einmal wiederlese; vielleicht betrifft es aber auch allgemein unsere Gesellschaft (is there such thing?) in diesen unruhigen Zeiten (aber gab es je ruhigere?)...
Eines voraus: Ich bin und war nie ein großer Fan des doch eher hausbackenen Humors von Dieter "Didi" Hallervorden, hielt es in den 1970ern mehr mit dem vornehmen Loriot und dem anarchischem Otto (der ja vieles vom großen Robert Gernhardt übernommen hatte); dennoch fühlte ich mich bemüßigt, für ihn in die Bresche zu springen, als er gestern in einem in meiner Bubble vielgeteilten Fratzbuch-Beitrag als "rhetorischer AfD Steigbügelhalter" bezeichnet wurde, "der noch im April 2025 in der ARD-Jubiläumsshow „75 Jahre ARD“ mit dem N-Wort und dem Z-Wort hantierte" und (als wäre dies ein Widerspruch) "uns jetzt vor der gesichert rechtsextremen AfD" (näheres dazu s. hier) warne. Ich kommentierte das (durchaus besserwisserisch-belehrend, wie mir schmerzvoll bewusst ist) mit den Worten: "Es gibt eben offenbar auch noch Meinungen und Haltungen jenseits von blaubraun und regenbogenwoke - und eine differenziertere Sicht der Dinge würde uns allen ganz gut tun, glaube ich."
Daraufhin wurde ich aufgefordert, zu erklären, ob ich die "Bedeutung dieses Begriffes der von rechten Kreisen verächtlich gemacht wird", kennen würde und was er für mich bedeute; und ich gab ganz klugscheißerisch zur Antwort: "Wokeness ist für mich die Bemühung, diskriminierende Sprache zu vermeiden, was ich als persönliche Einstellung sehr gut finde, aber wenn sie dazu führt, Anderssprechende zu belehren oder ihrerseits zu diskriminieren und auszugrenzen, natürlich ablehne."
Tja, so unlustig sind die Zeiten oder bin zumindest ich inzwischen geworden - es folgt hier leider keine Pointe!
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Nur zu Dokumentationszwecken, weil dieses Statement auf Fratzbuch mal wieder viel Resonanz erfährt (vielleicht sollte ich mich mal irgendwo als Clickbait-Experte bewerben) ...
Lustig dabei: Der Shitstorm tobt vor allem in der FB-Gruppe "AfD ist scheiße", wo viele kackblaubraune Idioten und Arschlöcher sich offenbar ganz besonders zu Hause fühlen. 😂 🤣
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Unfassbare Vorurteile gegen russische Turkvölker im Erdkundeunterricht
"Was wissen wir von den Baschkiren?"
"Tun die nicht nach dem Bakschisch gieren...?"
"Genau! Und was tun die Tschuwaschen?"
"Die tun bekanntlich gern beim Haschen
sich in die Satteltaschen aschen;
und nach dem Arschwisch - diese Flaschen -
tun sie sich nicht die Hände waschen!"
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Was kümmern mich denn die Gesetze, die wir für die Untertanen (den gemeinen Pöbel) erlassen haben...?
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Über mein erstes Tote-Hosen-Konzert im Frühling 1983 hatte ich hier ja bereits vor vielen Jahren berichtet; jetzt habe ich aus einer Laune heraus ChatGPT damit beauftragt, das dazugehörige Foto zu einem farbigen Cartoon zu verarbeiten.
Zum Vergleich hier auch nochmal das Original (geschossen vom leider schon verstorbenen Richard "ar/gee" Gleim) - zur Erinnerung: Der Jungspund ganz links bin bzw. war ich...

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Besser spät als nie: Der bezaubernde Song Dai Dai der unvergleichlichen Shakira 💗💗💗
Kaum zu glauben, dass sie auch schon 49 Lenze zählt - und dass es ein Vierteljahrhundert her sein muss, dass ich mich in sie (Whenever, Wherever) verliebt habe...
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Wer könnte die Gefahren von KI besser beurteilen als die KI selbst...? Also habe ich ChatGPT beauftragt: "Schreibe einen Essay über die möglichen Gefahren von KI." Hier ist das Ergebnis:
Einleitung
Künstliche Intelligenz (KI) gehört zu den bedeutendsten technologischen Entwicklungen des 21. Jahrhunderts. Sie unterstützt bereits heute Menschen in Bereichen wie Medizin, Wissenschaft, Industrie, Bildung und Kommunikation. Gleichzeitig wirft ihre rasante Entwicklung zahlreiche ethische, gesellschaftliche und politische Fragen auf. Während KI große Chancen bietet, warnen Wissenschaftler, Politiker und Technologieunternehmen auch vor möglichen Risiken. Die Herausforderung besteht darin, den Nutzen der Technologie zu fördern, ohne ihre Gefahren zu unterschätzen.
Gesellschaftliche und wirtschaftliche Risiken
Eine der größten Sorgen betrifft den Arbeitsmarkt. Immer leistungsfähigere KI-Systeme können Aufgaben übernehmen, die bisher von Menschen erledigt wurden. Besonders betroffen sind Tätigkeiten in der Verwaltung, im Kundenservice, in der Produktion oder sogar in kreativen Berufen. Zwar entstehen durch neue Technologien häufig auch neue Arbeitsplätze, doch der Übergang könnte für viele Beschäftigte schwierig sein und soziale Ungleichheiten verschärfen.
Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass wirtschaftliche Macht zunehmend bei wenigen großen Technologieunternehmen konzentriert wird. Wer über die leistungsfähigsten KI-Systeme und die größten Datenmengen verfügt, könnte erheblichen Einfluss auf Wirtschaft und Gesellschaft gewinnen.
Desinformation und Manipulation
KI ermöglicht die Erstellung äußerst realistischer Texte, Bilder, Videos und Stimmen. Dadurch können sogenannte Deepfakes entstehen, die kaum noch von echten Aufnahmen zu unterscheiden sind. Solche Technologien können für Betrug, Rufschädigung oder politische Manipulation missbraucht werden.
Auch soziale Netzwerke könnten durch KI-generierte Inhalte mit Falschinformationen überschwemmt werden. Wenn Menschen nicht mehr sicher erkennen können, welche Informationen authentisch sind, leidet das Vertrauen in Medien, Wissenschaft und demokratische Institutionen.
Datenschutz und Überwachung
Moderne KI benötigt häufig große Mengen an Daten. Werden personenbezogene Informationen ohne ausreichenden Schutz verarbeitet, kann dies die Privatsphäre erheblich beeinträchtigen. Besonders problematisch wird dies, wenn Staaten oder Unternehmen KI zur umfassenden Überwachung einsetzen.
Gesichtserkennung, Bewegungsprofile oder automatisierte Verhaltensanalysen können zwar Sicherheitsmaßnahmen unterstützen, zugleich aber die Freiheit und die Persönlichkeitsrechte der Bürger einschränken.
Fehler und mangelnde Transparenz
Viele KI-Systeme arbeiten mit komplexen neuronalen Netzwerken, deren Entscheidungen selbst für Experten nicht immer vollständig nachvollziehbar sind. Dies kann insbesondere in sensiblen Bereichen problematisch sein. Fehlentscheidungen bei medizinischen Diagnosen, Kreditvergaben oder Gerichtsverfahren können schwerwiegende Folgen für Betroffene haben.
Hinzu kommt, dass KI-Systeme Vorurteile aus ihren Trainingsdaten übernehmen können. Enthalten diese Daten gesellschaftliche Ungleichheiten oder Diskriminierungen, besteht die Gefahr, dass die KI diese ungewollt verstärkt.
Autonome Waffensysteme
Ein besonders ernstes Risiko stellt der militärische Einsatz von KI dar. Autonome Waffensysteme könnten künftig Ziele ohne unmittelbare menschliche Kontrolle auswählen und angreifen. Viele Experten warnen davor, dass dadurch die Schwelle zum Einsatz militärischer Gewalt sinken und unvorhersehbare Eskalationen entstehen könnten. Deshalb wird international darüber diskutiert, solche Systeme völkerrechtlich zu regulieren oder zu verbieten.
Langfristige Risiken
Einige Forschende beschäftigen sich mit der Frage, welche Folgen sehr leistungsfähige KI-Systeme in der Zukunft haben könnten. Sollte es gelingen, Systeme zu entwickeln, die in vielen Bereichen menschliche Fähigkeiten erreichen oder übertreffen, müssten ihre Ziele und Handlungen zuverlässig mit menschlichen Werten vereinbar sein. Andernfalls könnten Fehlsteuerungen erhebliche Auswirkungen haben, insbesondere wenn solche Systeme weitreichende Kontrolle über kritische Infrastrukturen erhalten. Wie wahrscheinlich solche Szenarien sind, wird innerhalb der Forschung unterschiedlich bewertet, doch viele halten es für sinnvoll, frühzeitig an Sicherheitsmechanismen zu arbeiten.
Fazit
Künstliche Intelligenz ist weder grundsätzlich gut noch grundsätzlich gefährlich. Ihre Auswirkungen hängen davon ab, wie Menschen sie entwickeln, einsetzen und regulieren. Zu den wichtigsten Herausforderungen gehören der Schutz von Arbeitsplätzen, der verantwortungsvolle Umgang mit Daten, die Bekämpfung von Desinformation, die Vermeidung diskriminierender Entscheidungen sowie die Kontrolle militärischer Anwendungen. Eine verantwortungsvolle KI-Entwicklung erfordert daher nicht nur technische Innovationen, sondern auch klare ethische Leitlinien, demokratische Kontrolle und internationale Zusammenarbeit. Nur so kann das Potenzial der Künstlichen Intelligenz genutzt werden, ohne ihre Risiken aus dem Blick zu verlieren.
Das Bild hat der Gooogle-Bildgenarator Gemini erzeugt.
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Ja, das "Kleine Silvester" am Dienstagabend hat mich zugegebenermaßen inspiriert...
Hier noch die Transkription, falls es jemand - mein zukünftiges Ich z.B. - nicht lesen können sollte:
ES WAR EINMAL EIN HERZOG
DER MIT SEINEM HEER
HIN UND HER ZOG
- HERR HERZOG:
WER ZOG
FÜR DEN HEERZUG
DEN BIERTROG?
- HER MIT DEM BIERKRUG!
WER FRUG
DIESEN UNFUG?
Ich bitte auch um freundliche Beachtung des dezent über dem Papier drapierten Schraubverschlusses.
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WOLLTE MADE
KONNTE NICH
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Das Leben als Junkie ist nicht leicht - das Leben mit Junkies (in der Nachbarschaft) ist es oft auch nicht. Wer für seine Sucht mehrere Tausend Euro pro Monat aufbringen muss, sieht sich oft gezwungen, aggressiv zu betteln, zu stehlen und/oder sich zu prostituieren, und für Essen, Hygiene oder eine eigene Wohnung bleibt da meist nichts mehr übrig.
Schon lange plädieren zahlreiche Expert:innen dafür, dieses Problem nicht länger repressiv, grundsätzlich anzugehen, nämlich mit einer Legalisierung ausnahmsweise aller Suchstoffe, denn dadurch ließen sich fast alle Probleme von und mit Junkies beheben.
Die Abhängigen könnten ihren Stoff in kontrollierter und garantierter Qualität zum kleinen Herstellungspreis auf Rezept in der Apotheke bekommen, bräuchten also nicht mehr ständig diese Unsummen auftreiben und könnten sogar einer geregelten Arbeit nachgehen, da nach jahrelangem Konsum meist gar kein Rausch mehr erreicht wird, sondern nur das Abklingen der Entzugserscheinungen. Auch käme es nicht immer wieder zu tödlichen Überdosierungen durch (unerwarteterweise nicht wie üblich stark gestreckten) Drogen.
Was spräche dagegen? Wer Heroin, Crack o.ä. konsumieren will (aus welchen Gründen auch immer), wird dazu Mittel und Wege finden - Verbote hin oder her. Allerdings würde der Anreiz für kriminelle Kartelle wegfallen, Leute "anzufixen", um sie anschließend jahre- oder jahrzehntelang abzumelken. Die Zahl der Süchtigen würde also höchstwahrscheinlich eher abnehmen.
Aber natürlich würde eine wichtige Drohkulisse des Kapitalismus wegfallen; denn machen wir uns nichts vor: Das Elend der Obdachlosen und Drpgensüchtigen sorgt natürlich auch dafür, die Normalos brav weiter zu ihren Arbeitsstellen gehen zu lassen, denn so will natürlich keiner enden.
(Daher wird es, solange es nach den Reichen und Mächtigen geht, auch kein existenzsicherndes bedingungsloses Grundeinkommen geben, denn wer würde sich dann noch so erbarmungslos ausbeuten lassen, wie es heute leider immer noch gang und gäbe ist...?)
Mein Vorschlag war daher immer, Drogen komplett frei- und (bei umfassender Aufklärung über die Gefahren selbstverständlich) ggf. auf Verschreibung abzugeben. Gestern aber hatte ein Kumpel von mir eine noch viel bessere Idee:
Wie wäre es, in größeren Städten eine relativ zentral gelegene größere Grünfläche (in Düsseldorf z.B. den Volksgarten) als permanente Party-Location zu deklarieren und dort Drogen aller Art kostenlos abzugeben? Freibier für Alkis und Wochenendtrinker, daneben Gratis-Gras für täglich wie nur gelegentlich Kiffende, Magic Mushrooms und LSD, Pep und Koks und auch Heroin und Crack u.v.m., begleitet von entsprechend passender Musik (auch gerne Life), Kunst- und Filmdarbietungen und begleitet von medizinischem Support... Im Prinzip das, was wir in der Altstadt heute schon so ähnlich haben, aber eben absolut niederschwellig, da kostenfrei und damit für alle erschwinglich. Dort könnte jede:r nach Lust und Laune rund um die Uhr und den Kalender sich aufenthalten, hin- und auch wieder weggehen (oder eben auch gleich ganz wegbleiben), und die echten Junkies würden zumindest nicht in Wohngegenden oder rund um die Hauptbahnhöfe für Verdruss sorgen.
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Am 20. Mai 1631 erobern nach mehrmonatiger Belagerung Truppen des Kaisers Ferdinand II. und der katholischen Liga unter dem bayerischen Feldherrn Johann von Tilly die protestantische Großstadt Magdeburg. Danach kommt es zu entsetzlichen Gräueltaten. Mindestens 20.000 der 35.000 Einwohner fallen der sogenannten „Magdeburger Hochzeit“ zum Opfer.
Wenn am 6. September 2026 der Landtag von Sachsen-Anhalt gewählt wird, würde es zwar wohl zunächst(?!) weniger blutig werden, aber ein Katastrophe für Nicht-Biodeutsche, Andersdenkende und generell Andersartige könnte es sehr wohl bedeuten, wenn es so ausgeht, wie es sich die Scheiß-AfD und ihre Arschlöcher-ficken-Deppen-Klientel erhoffen (und alle anderen befürchten) - nämlich, dass es für eine Nazi-Alleinregierung reicht.
Die letzte greifbare, vom Institut INSA am 13.05.26 veröffentlichte Umfrage prognostiziert:
CDU: 24 % SPD: 6 % Grüne: 4 % FDP: 3 % Linke: 13 % AfD: 42 % BSW: 4%
Bei diesem Ausgang könnten CDU, SPD und Linke (zusammen 43%) die AfD an der Regierung (so sie denn zueinanderfänden) ganz knapp noch verhindern; sollte aber z.B. die SPD (was ihr ja durchaus zuzutrauen wäre) unter die 5%-Hürde fallen, hätten wir (bzw. v.a. die bedauernswerten Einwohner von SA(!)) - den blau-braunen Salat... *würg*
Ich habe deshalb schon (wieder) einmal ChatGPT gefragt, wie es sich ein solcherart gewendetes/abgestürztes SA vorstellen würde - und bekam folgendes Szenario ausgemalt:
Die Stille von Magdeburg
Als die neue Regierung ihre Arbeit aufnahm, versprach sie Ordnung, Sicherheit und den Willen des Volkes. Viele glaubten, es werde lediglich eine konservativere Politik. Niemand bemerkte, dass sich Freiheit selten mit einem Knall verabschiedet – sie verschwindet in kleinen, kaum wahrnehmbaren Schritten.
Zunächst änderten sich die Lehrpläne. Geschichte wurde neu erzählt, Literatur nach ihrem „gesellschaftlichen Nutzen“ bewertet und unbequeme Wissenschaftler verloren ihre Fördermittel. Nicht die Bücher brannten – sie verschwanden einfach aus den Regalen, bis sich kaum noch jemand an sie erinnerte.
Die Regionalzeitungen gehörten bald wenigen Eigentümern, der öffentlich-rechtliche Rundfunk war grundlegend umgebaut worden. Kritische Journalisten fanden sich plötzlich ohne Akkreditierung oder Anstellung wieder. Nicht die Zensur war das Erschreckende, sondern dass viele Menschen sie als gesunden Menschenverstand begrüßten.
Auf den Straßen herrschte Ruhe. Demonstrationen mussten weit im Voraus genehmigt werden, spontane Versammlungen galten als Sicherheitsrisiko. Kameras beobachteten Plätze, Bahnhöfe und Rathäuser. Die Menschen sprachen weiterhin frei – allerdings nur dort, wo sie sicher waren, dass niemand zuhörte.
Die Verwaltung funktionierte effizient. Algorithmen ordneten Bürger nach ihrer „gesellschaftlichen Zuverlässigkeit“, ohne dass dieses Wort jemals offiziell verwendet wurde. Wer unangenehme Fragen stellte, erhielt später Termine, langsamere Bearbeitung oder verlor plötzlich Chancen auf öffentliche Aufträge. Repression trug keinen Uniformrock mehr – sie erschien als sachlicher Verwaltungsakt.
In den Dörfern und Städten hing wieder häufiger die Landesflagge aus den Fenstern. Patriotismus war nicht vorgeschrieben, aber seine Abwesenheit fiel auf. Nachbarn beobachteten Nachbarn, Kollegen schwiegen in der Kantine. Die größte Angst war nicht der Staat, sondern die Gewissheit, dass jeder andere bereits auf seiner Seite stehen könnte.
Die Universitäten wurden leiser. Forschung musste sich stärker an politischen Leitlinien orientieren, internationale Kooperationen nahmen ab. Junge Talente zogen fort – erst nach Berlin, dann ins Ausland. Nicht weil sie ihr Zuhause hassten, sondern weil ihre Zukunft dort keinen Platz mehr fand.
Als Jahrzehnte später Kinder ihre Großeltern fragten, warum niemand etwas unternommen habe, lautete die Antwort oft dieselbe: Es habe doch alles ganz vernünftig angefangen. Dystopien beginnen selten mit Panzern auf den Straßen. Sie beginnen mit der Überzeugung, dass Freiheit verzichtbar sei, solange es nur die anderen betrifft.
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Marx: Herr Nietzsche, die Demokratie gilt vielen als die höchste Form politischer Ordnung. Doch ich frage: Was nützt das allgemeine Wahlrecht, wenn die wirtschaftliche Macht in den Händen weniger Kapitalisten liegt? Solange die Produktionsmittel privat besessen werden, bleibt die Demokratie nur eine Fassade.
Nietzsche: Sie sprechen immer von Klassen und Besitz. Mich interessiert etwas anderes. Die Demokratie ist für mich Ausdruck einer Moral der Gleichmacherei. Sie erhebt die Mehrheit zum Maßstab und misstraut jeder außergewöhnlichen Persönlichkeit. Das Mittelmaß regiert.
Marx: Sie verwechseln Gleichheit mit Mittelmaß. Ich kämpfe nicht gegen Größe oder Talent. Ich kämpfe gegen Ausbeutung. Wahre Freiheit ist erst möglich, wenn Menschen nicht gezwungen sind, ihre Arbeitskraft zu verkaufen, um zu überleben.
Nietzsche: Freiheit? Die meisten Menschen wollen gar nicht frei sein. Sie suchen Sicherheit, Gewohnheit und Anerkennung. Die Demokratie verspricht ihnen all das. Sie stärkt den Herdentrieb, nicht den schöpferischen Geist.
Marx: Das ist eine aristokratische Verachtung des Volkes. Der Mensch wird durch seine gesellschaftlichen Verhältnisse geprägt. Geben Sie ihm Bildung, Zeit und materielle Sicherheit, dann kann er seine Fähigkeiten entfalten.
Nietzsche: Bildung? Die Schulen bilden oft nur angepasste Bürger aus. Sie lehren Gehorsam gegenüber dem Staat und den Konventionen. Der wahrhaft freie Geist entsteht nicht durch Gleichheit, sondern durch Selbstüberwindung.
Marx: Doch Selbstüberwindung allein beseitigt keine Armut. Ein hungriger Mensch philosophiert selten über seine Selbstverwirklichung. Zuerst müssen die materiellen Bedingungen verbessert werden.
Nietzsche: Und wenn Sie das erreicht haben? Wird der Mensch dadurch edler? Ich bezweifle es. Wohlstand schafft nicht notwendigerweise Größe. Oft macht er bequem.
Marx: Vielleicht. Aber Elend schafft ebenfalls keine Größe. Es erzeugt Abhängigkeit und Verzweiflung. Demokratie muss mehr sein als Wahlen. Sie muss wirtschaftliche Teilhabe ermöglichen.
Nietzsche: Ich misstraue jeder Herrschaft der Mehrheit. Wahrheit entsteht nicht durch Abstimmungen. Die größten Denker standen oft allein gegen ihre Zeit.
Marx: Darin stimme ich Ihnen zu. Wahrheit ist keine Mehrheitsentscheidung. Aber politische Macht sollte von der Gemeinschaft kontrolliert werden und nicht von einer privilegierten Minderheit.
Nietzsche: Vielleicht ist unser eigentlicher Streit ein anderer. Sie fragen, wie Menschen gleich werden können. Ich frage, wie Menschen über sich hinauswachsen können.
Marx: Und ich würde antworten: Niemand wächst über sich hinaus, solange er unter den Verhältnissen leidet, die andere geschaffen haben.
Nietzsche: Dann bleibt die Frage offen, ob Demokratie Menschen befreit oder sie nur auf neue Weise bindet.
Marx: Vielleicht ist Demokratie kein Ziel, sondern ein Werkzeug. Entscheidend ist, wem sie dient.
Die beiden Philosophen schweigen einen Moment. Vor ihnen liegt keine Einigung, sondern eine Einsicht: Demokratie ist weder selbstverständlich gerecht noch zwangsläufig freiheitsfeindlich. Sie bleibt ein politisches Experiment, dessen Wert davon abhängt, welche Vorstellungen vom Menschen und von der Gesellschaft ihr zugrunde liegen.
Soweit ChatGPT auf meine Aufforderung ("Prompt"): "Schreibe einen fiktiven Dialog zwischen Marx und Nietzsche über Demokratie."
Ganz anders war die Ausgabe, als ich den Prompt um das Wort "(Schreibe einen) witzigen (...)" ergänzt hatte:
Demokratie – Ein etwas chaotisches Gespräch zwischen Marx und Nietzsche
Ein Wiener Kaffeehaus irgendwo im philosophischen Jenseits.
Marx: Kellner! Zwei Kaffee. Und bitte keine Klassenunterschiede bei der Milch.
Nietzsche: Ich nehme keinen Kaffee. Kaffee ist ein Getränk der Herde.
Marx: Du bist sogar elitär beim Frühstück.
Nietzsche: Ich bin konsequent.
Marx: Gut. Dann reden wir über Demokratie.
Nietzsche: Ach, die Herrschaft der Mehrheit. Das ist ungefähr so, als würde man ein Sinfonieorchester von der lautesten Trompete dirigieren lassen.
Marx: Immerhin hat dann jeder eine Stimme.
Nietzsche: Ja. Leider benutzen viele sie gleichzeitig.
Marx: Demokratie bedeutet, dass Menschen gemeinsam über ihre Angelegenheiten entscheiden.
Nietzsche: Und anschließend gemeinsam darüber klagen, dass sie falsch entschieden haben.
Marx: Du traust dem Volk wirklich wenig zu.
Nietzsche: Ich traue einzelnen Menschen sehr viel zu. Menschen in Gruppen dagegen bestellen Ananas auf Pizza und halten das für Fortschritt.
Marx: Das ist kein politisches Argument.
Nietzsche: Nein. Aber ein starkes kulturelles.
Marx: Das eigentliche Problem ist doch: Solange einige wenige das Kapital besitzen, bleibt Demokratie unvollständig.
Nietzsche: Solange alle dieselben Meinungen haben sollen, bleibt sie langweilig.
Marx: Du willst also lieber Philosophen als Politiker?
Nietzsche: Nein! Stell dir Philosophen im Wahlkampf vor.
Marx: "Mehr Sein statt Schein!"
Nietzsche: "Jetzt den kategorischen Imperativ wählen!"
Marx: Kant würde jede Debatte gewinnen.
Nietzsche: Nein, verlieren. Er würde erst drei Stunden definieren, was eine Debatte überhaupt ist.
(Der Kellner bringt den Kaffee.)
Kellner: Wer bezahlt?
Marx: Nach seinen Möglichkeiten sollte jeder beitragen.
Nietzsche: Hervorragend. Dann bezahlt der Übermensch.
Marx: Es gibt hier gar keinen Übermenschen.
Nietzsche: Eben deshalb sitzen wir noch im Kaffeehaus.
Marx: Weißt du, manchmal glaube ich, Demokratie ist einfach der Versuch, friedlich miteinander auszukommen.
Nietzsche: Ein sympathischer Gedanke.
Marx: Das klang fast versöhnlich.
Nietzsche: Keine Sorge. Ich erhole mich gleich wieder davon.
Marx: Dann sag etwas Provokantes.
Nietzsche: Demokratie braucht Bürger, die denken.
Marx: Da stimme ich dir zu.
Nietzsche: Verdammt.
Marx: Wir sind uns einig.
Nietzsche: Das ist der unerquicklichste Moment meines gesamten Nachlebens.
(Beide schweigen.)
Marx: Vielleicht ist Demokratie gar nicht perfekt.
Nietzsche: Natürlich nicht.
Marx: Aber sie erlaubt immerhin, dass zwei Philosophen stundenlang streiten können.
Nietzsche: Und anschließend beide überzeugt sind, gewonnen zu haben.
Marx: Das wiederum ist vermutlich die eigentliche Definition der Philosophie.
Nietzsche: Nein.
Marx: Warum nein?
Nietzsche: Weil ich gewonnen habe.
Der Kellner seufzt, bringt die Rechnung und beschließt, künftig lieber Mathematiker zu bedienen.
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Ich hatte ja schon vor sieben Jahren hier einmal einen Offenen Brief an diverse häufige Gäste von "Nuhr im Ersten" verfasst, in dem ich mich über den zunehmenden Rechtsdrall von Dieter Nuhr beklagte; nun hat er mit seinen letzten reichlich geschmacklosen Witzchen über Femizide aber offenbar endlich das Fass zum Überlaufen gebracht, so dass mittlerweile gleich drei Petitionen kursieren, welche die ARD auffordern, seine Sendung abzusetzen, und die ich natürlich zu unterschreiben und weiterzuverbreiten herzlichst empfehle:
1.) Keine Bühne für Dieter Nuhr
(Stand jetzt: 1.583 Unterschriften auf innn.it)
2.) Keine Verharmlosung von Femiziden im ÖRR! Dieter Nuhr absetzen!
(624 Unterschriften auf change.org)
3.) Keine Gebührengelder für Dieter Nuhr
(72 Unterschriften auf change.org)
Damit nicht alles Nuhr noch schlechter wird... Auf bessere Zeiten!
Fun Fact: Ich hatte schon vorgehabt, eine eigene Petition auf den Weg zu bringen, bevor ich ergoogelte, dass bereits entsprechende Aktionen liefen; dazu hatte ich mal wieder ChatGPT angeworfen, welches mir folgenden (wie ich finde, gar nicht so schlechten) Text ausspuckte:
Für eine verantwortungsvolle Programmgestaltung – ARD soll die Sendung von Dieter Nuhr absetzen
Wir fordern die Verantwortlichen der ARD auf, die Sendung von Dieter Nuhr aus dem Programm zu nehmen.
Als öffentlich-rechtlicher Rundfunk trägt die ARD eine besondere Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Sie wird durch Rundfunkbeiträge finanziert und hat den Auftrag, zu einer vielfältigen, sachlichen und demokratischen Öffentlichkeit beizutragen.
Aus Sicht der Unterzeichnenden sind zahlreiche Äußerungen von Dieter Nuhr in den vergangenen Jahren zunehmend reaktionär und tragen dazu bei, Vorurteile gegenüber gesellschaftlichen Minderheiten, Klimaaktivistinnen und -aktivisten oder anderen politischen Gruppen zu verstärken. Viele Menschen empfinden seine Beiträge nicht mehr als satirische Auseinandersetzung, sondern als wiederholte Herabsetzung bestimmter Personengruppen und als Normalisierung gesellschaftlicher Ressentiments.
Satire lebt von Provokation und Meinungsfreiheit. Diese Freiheit ist ein hohes Gut und darf nicht eingeschränkt werden. Die Entscheidung der ARD, einer bestimmten Person eine regelmäßige Plattform im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu bieten, ist jedoch keine Frage der Meinungsfreiheit, sondern der Programmgestaltung und der Verantwortung gegenüber dem Publikum.
Wir fordern daher:
- die Absetzung der Sendung von Dieter Nuhr aus dem Programm der ARD;
- eine transparente Debatte darüber, nach welchen Kriterien öffentlich-rechtliche Unterhaltungssendungen ihrem gesellschaftlichen Auftrag gerecht werden;
- eine stärkere Förderung von Formaten, die gesellschaftliche Debatten differenziert, respektvoll und pluralistisch führen.
Diese Petition richtet sich nicht gegen das Recht von Dieter Nuhr, seine Ansichten öffentlich zu äußern. Sie richtet sich an die ARD als öffentlich finanzierte Institution und fordert sie auf, ihre Programmverantwortung entsprechend wahrzunehmen.
Wir bitten alle Menschen, die diese Auffassung teilen, diese Petition zu unterstützen.
link (0 mal senf) schon 1964 x druppjeklickt senf dazu
➥ Zur Petition Weiterentwicklung: Demokratie
➥ Das Prinzip Permanentes Plebiszit
We were all just hanging around waiting to die and meanwhile doing little things to fill the space.
Charles Bukowski




