Ente am Ende
1. Zustandsbeschreibung
Freitag, 1. Februar 2013, 10:16

Wir stehen am Anfang eines neuen Jahrtausends. Weltweit nehmen die Vermögensunterschiede weiter zu. Die Schere zwischen armen und reichen Ländern klafft täglich weiter auseinander, ebenso wie jene zwischen Besser- und Schlechtergestellten innerhalb der einzelnen Staatsgemeinschaften.

In jahrhundertelanger Akkumulation haben die Erben vergangenen Unrechts ihre ökonomische und politische Macht immer weiter ausgebaut. Die Nachfahren der Raubritter von einst sind heute in der Regel „adlige“ und politisch einflussreiche Großgrundbesitzer; frühere Kolonialstaaten gehören heute der Ersten, ehemalige Kolonien der Dritten Welt an. Einzelne Milliardenerben verfügen bei ihrer Geburt bereits über mehr Vermögen, als die gesamte Einwohnerschaft mancher Entwicklungsländer im Jahr erwirtschaften.

Die Regierungen der Industrienationen bauen die Sozialsysteme immer mehr zurück und begründen dies mit der Notwendigkeit zur Konkurrenzfähigkeit auf dem globalen Markt. Das Vertrauen in die Politik schwindet rapide dahin, die große Mehrheit der Menschen, die angesichts sogenannter „Demokratie“ hauptsächlich Ohnmacht empfinden, ist ratlos bis verzweifelt. Die Organisation der Lebenswelten folgt den „Erfordernissen der Ökonomie“, nicht umgekehrt.

Es wird tagtäglich deutlicher, dass dieser Fortschritt auf einem falschen Weg stattfindet. Die entfesselte Marktwirtschaft stürzt immer größere Massen in immer bittere Armut. Die Verteilungskämpfe werden härter. Zunehmende Aggressivität, Kriminalität, Terror und Krieg sind die logischen Folgen.

Es ist an der Zeit, über eine globale Zusammenarbeit nachzudenken, um der weltweit wütenden Macht des Kapitals Einhalt zu gebieten.

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Wozu ist der Mensch auf der Welt? Zum Sterben.
Und was heißt das? Rumhängen und warten.

Charles Bukowski



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