[aʊχ das nɔχ]
Rezept für Langlebigkeit (resp. Unsterblichkeit)
Montag, 4. Dezember 2017, 13:29

"Mit 122 Jahren gilt die Französin Jeanne Calment als der älteste Mensch, der jemals gelebt hat. Calment rauchte, seit sie 16 war, und versuchte erst mit 117 aufzuhören. Ohne Erfolg, mit 118 wurde sie rückfällig. 1997 starb sie in Arles und war selbst davon überzeugt, dass Portwein, wenig Sex, viel Schlaf und ganz viel Knoblauch ihr langes Leben begünstigt haben", heißt es in einem Spiegel-Artikel - und da denke ich mir natürlich:
Wenig Sex, massig Knofel und viel Alk, Rauch und Schlaf - dann sollte ich aber auch mindestens über 100 werden!

Aber ich vertraue ja auch darauf, dass durch Fortschritte in der Genforschung der biologische Tod überwunden werden kann und der Kommunismus diese Technik dann bald allen Menschen weltweit zugänglich macht - und dann müsste* prinzipiell niemand mehr unfreiwillig abnippeln.

* Außer natürlich durch Unfall oder Mord

senf dazu



kuena, 2017.12.04, 15:33
Beste Voraussetzungen hundert zu werden erfülle auch ich, aber will ich das? Ich kenne kein einziges positives Sicenc fiction Werk, Buch oder Film. !984 war eine Blaupause, der Rest auch? Ohgottohgottohgott.

Nun ja, diese viele Dystopien zeugen von (höchst nachvollziehbarem) schriftstellerischem Pessimismus - ich empfehle dagegen z.B. die Lektüre Utopia von Thomas Morus (auch wenn dieser SF-Klassiker schon über 500 Jahre alt ist), da geht es recht hoffnungsfroh kommunistisch (bzw. radikal demokratisch) zu ; )

Zu Utopia las ich neulich eine "Rezension", dass da auch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Außerdem: 500 Jahre alt, kaum aufgegriffen, nicht verwirklicht, wogegen 1984 ...

Und zum Spruch von Bukowski hier drunter fällt mir ein: "There is nothing for a man to do, but sit around and drink" oder heißt es think? Und keine Ahnung welcher Song von welcher Band das ist, hab ich irgendwo auf einer Kasette. Hm, die leg ich grad mal ein, wenn ich sie finde.

Und, gefunden?

Es waren wohl die "Violent Femmes" nach meiner Recherche...?
senf dazu
 

dreadpan, 2017.12.05, 10:59
Kommunismus und Langlebigkeit für alle - wär schon schön. Ich drück die Daumen. Dystopien sind als SF meines Erachtens unterhaltsamer als Utopien. Ob ich Thomas Morus zum Spaß lesen würde, weiß ich nicht, aber in einer Zeit, in der die Mehrheit Utopien für gefährlich hält und die normative Macht des Faktischen für eigentlich ganz okay, kann es sicher nicht schaden, sich mal bisschen utopische Schriften reinzuziehen.

Drama ist immer spannender als Idylle - aber im echten Leben eben meist auch nicht allzu angenehm.
Wie heißt der angeblich chinesische Fluch? "Mögest du in interessanten Zeiten leben"...
senf dazu
 

birgitdiestarke, 2017.12.08, 02:29
Ach du meine Güte! Das arme Universum, wenn keiner mehr stirbt und die Menschen sich dann auf andere Planeten ausbreiten und dort die gleiche Scheisse bauen wie auf der Erde ... ;o)

Ich bin Optimist - und glaube, sie werden dort ganz andere, neue Scheiße bauen.
senf dazu
 
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Wozu ist der Mensch auf der Welt? Zum Sterben.
Und was heißt das? Rumhängen und warten.

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