Ente am Ende
Über Enteignung
Donnerstag, 19. Juli 2018, 22:00

Viele Leute verstehen unter „Enteignung“, dass Leuten das Haus oder oder Auto weggenommen werden würde. Aber darum geht es nicht – auch nicht einmal unbedingt um Privatinseln und Luxusyachten.

Es geht darum, die wirtschaftliche Macht aus dem Besitz von Wenigen, die sie zum vermeintlich eigenen Vorteil und zum Nachteil der großen Mehrheit ausüben, in die Hände der Allgemeinheit übergehen zu lassen.

Infrastrukturell notwendige Bereiche – Wasser- und Energieversorgungsunternehmen oder Verkehrsbetriebe zuerst – dürfen eben nicht privat, sondern müssen öffentlich-gemeinschaftlich organisiert und verwaltet werden;

und ebenso die Frage, welche Waren und Dienstleistungen wir als Menschheit in welcher Menge und auf welche Weise konsumieren und produzieren müssen, können und sollten, und wie wir unser gemeinsames Arbeits- und Zusammenleben sinnvoll gestalten wollen.

senf dazu



edwardnigma, 2018.07.20, 09:59
Irgenwann in einigen tausend Jahren wird es den Menschen vielleicht gelingen dahinzukommen. Mit etwas Glück. Wenn ich mich im hier und jetzt so umschaue sehe ich leider keinen Ausweg aus der Misere, eher noch Umschlagen einer beschissenen globalen Lage in eine noch beschissenere. Aber vielleicht bin ich zu pessimistisch. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch...

Wenn es die Menschheit in 1.000 Jahren noch geben soll, muss sich meiner Meinung nach im hier und jetzt einiges grundlegend ändern - kurz gesagt: das herkömmliche kapitalismusdefinierende Konkurrieren (Gegeneinander) muss einem vernünftigen, ebenso eigennützigen wie allgemein wohltuenden Miteinander weichen.

Ich hoffe dabei auf einen friedlichen Übergang (Evolution statt Revolution).
senf dazu
 
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Wozu ist der Mensch auf der Welt? Zum Sterben.
Und was heißt das? Rumhängen und warten.

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