Ente am Ende
Offener Brief an Tahnee Schaffarczyk, Lisa Eckhart, Michael Mittermeier und Torsten Sträter
Dienstag, 7. Mai 2019, 09:44

Liebe Tahnee. liebe Lisa, lieber Michael und lieber Torsten*,

ich habe Euch vergangene Woche bei „Nuhr im Ersten“ gesehen und habe folgende Frage:

Macht es Euch eigentlich gar nichts aus, unter der Headline eines Typen aufzutreten, der sich offenbar um Äquidistanz zu AfD und SPD(!) bemüht und dessen Programm („Humor“ mag ich das gar nicht mehr nennen), das mittlerweile fast ausschließlich auf Kosten „linker“ Positionen (Klimaschutz, Verteilungsgerechtigkeit u.v.m.) geht, ich nur noch als „reaktionär“ bezeichnen kann?

Ich will hier gar nicht zum Boykott dieses Herrn aufrufen – immerhin begrüßt oder zumindest duldet er ja noch Leute wie Euch in seiner Sendung, und wer weiß, vielleicht lockt er mit seiner fast wutbürgerlich anmutenden Attitüde sogar eine entsprechende Klientel vor den Fernseher, die dann mit vergleichsweise fortschrittlichen Positionen wie den Euren konfrontiert wird und dabei womöglich sogar ins Nachdenken gerät – aber ich möchte doch anregen, darauf hinzuwirken, dieses Format dahingehend zu demokratisieren, dass nicht länger der Rechtsausleger als Chef in der Manege firmiert.

Mit linkspopuliistischen Grüßen



* Von rechts (neben Nuhr) nach links (nicht politisch gemeint)

senf dazu



txxx666, 2019.05.20, 13:31
Unser Mann in Brüssel, Monsieur Sonneborn, versteht mich... : )
senf dazu
 
 schon 643 x druppjeklickt

Zur Petition Für eine Weiterentwicklung der Demokratie
Das Prinzip Permanentes Plebiszit

Wozu ist der Mensch auf der Welt? Zum Sterben.
Und was heißt das? Rumhängen und warten.

Charles Bukowski



disclaimer   Kostenloser Besucherzähler